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  • Final Fantasy XII: Der neuste Spross der erfolgreichsten Rollenspielserie - Leser-Test von Kühlschrank

    Final Fantasy XII: Der neuste Spross der erfolgreichsten Rollenspielserie - Leser-Test von Kühlschrank Vorwort
    Wer heutzutage von sich behauptet, er kenne sich mit Rollenspielen aus, sollte schon die verschiedenen Teile der "Final Fantasy"-Saga runterbeten können. Keine Serie hat mehr begeistert, mehr Geister gespalten, um sie dann später doch noch wieder zusammen zu führen und schließlich und endlich hat auch keine Rollenspielserie so große Umsatzzahlen erreicht. Die Erwartungen an den neuesten Spross liegen also hoch: spätestens seit dem siebten Teil für die PlayStation begannen die Diskussionen um den besten Teil der Serie, mit Final Fantasy X (FF10) wurde die Messlatte sehr hoch gesteckt, während der elfte Teil in Deutschland eher floppte. Umso spannender, den Erfolg des zwölften Teiles, der wieder für die PlayStation 2 erschien, zu beobachten.

    Die Vorgeschichte
    Dass sich Square-Enix bei seinen Intros nicht lumpen lässt, ist mittlerweile bekannt. Auch Final Fantasy XII (FF12) macht da keinen Unterschied. Die Einführung demonstriert eindrucksvoll das Heraufziehen eines Krieges, den erbitterten Widerstand eines kleinen Staates und seiner anschließenden Niederlage. Die Bewohner des Landes wurden dem großen, siegreichen Imperium einverleibt und bilden nun die vorderste Front zwischen den großen Mächten der Welt. In der Hauptstadt des Landes existiert zwar noch eine Widerstandsbewegung, aber eigentlich gilt die Assimilation als abgeschlossen.

    Der Einstieg
    Um die Steuerung, das Spielprinzip und das Kampfsystem kennen zu lernen, startet man zunächst als Soldat, der bei der Verteidigung des königlichen Schlosses helfen soll - man befindet sich also noch mitten in der Kriegszeit. Die ersten Minuten erleichtern den Einstieg für Neulinge, aber auch den Umstieg für alte Hasen - und geändert hat sich so einiges. Wer sich an die berühmten Kampfbildschirme der Vorgänger erinnerte, wird im ersten Moment einen kleinen Kulturschock erleben: der Kampf findet direkt in der Szenerie statt, der Wechsel vom Reise- in den Kampfmodus geschieht fließend. Auch ist es jetzt möglich, durch einfaches Laufen den Kampfplatz zu verlassen oder sogar Kämpfen im Vorfeld aus dem Weg zu gehen. Ein echtes Novum für Final Fantasy. Ansonsten sind einige Sachen gleich geblieben oder wurde im Detail verändert. Statt bei einer voll gefüllten Aktionsleiste eine Aktion tätigen zu können, wählt man nun zuerst selbige Aktion aus und wartet anschließend auf das Auffüllen der Leiste. Während man am Anfang noch die Begleitung der Wachen hat, welche schon allein dafür sorgt, dass die Gegner niedergestreckt werden und man so nicht wirklich einen Trainingseffekt hat, spielt man anschließend zunächst eine ganze Weile alleine spielt, so dass eine Menge ungenutzter Zeit zwischen zwei Attacken vergehen kann. Erste Zweifel am System kommen auf.

    Der Spielverlauf
    Nach dem Tutorial springt die Zeit um zwei Jahre, man befindet sich mit seinem künftigen Hauptcharakter in der Hauptstadt des unterworfenen Königreichs. Man lernt in Form von Aufträgen die Stadt kennen, kann ein paar weitere Kämpfe absolvieren und sich so in die Welt reinarbeiten. Dies geschieht in einem angenehmen Tempo und sollte niemanden über- oder unterfordern. Neben der großen Haupthandlung gibt es auch noch eine Art Monsterjagd, bei der man in regelmäßigen Abständen verschiedene Monsterarten besiegen soll - eine schöne Abwechslung für zwischendurch. Richtig in Fahrt kommt das Spiel erst später, wenn die Gruppe größer wird und man Taktiken festlegen kann. Hier greift nun das in FF12 neu eingeführte Gambit-System ein. Mit Hilfe dieser Neuschöpfung kann man seinen Gruppenmitgliedern einigermaßen flexible Aufgaben zukommen lassen. Man kauft einzelne Bausteine wie z.B. "Den nächsten Feind" oder "Ein Gruppenmitglied mit <20% Leben" und kombiniert diese mit Aktionen. Diese fertigen Gambits kann man dann in eine Reihenfolge setzen, was dann für einen Heiler beispielsweise eine Anweisung wie "Wenn ein Charakter weniger als 20% Leben hat, heile ihn. Sollte das nicht der Fall sein, greif den Feind des Gruppenführers an." ergibt. Scheint dieses Prinzip zunächst wenig effektiv, so wächst sein Nutzen mit voranschreitendem Erfolg und dem Freischalten zusätzlicher Gambitbausteine. Im Gegensatz zu seinem indirekten Vorgänger auf der PS2, FF10, setzt FF12 wieder auf ein Levelsystem, in welchem man mit Erfahrungspunkten aufsteigt. Zusätzlich erhält man Punkte, die man in Fähigkeiten investieren kann und welche dann dauerhaft verfügbar sind - eine schöne Fusion aus dem Erfahrungs- und Abilitysystem von Final Fantasy IX und dem Sphärobrett aus FF10. Jeder Charakter greift hierbei auf das gleiche Lizenzboard zu, so dass es keinen Unterschied macht, welches Gruppenmitglied man als Magier, Heiler oder Kämpfer haben möchte. Auch wenn das Handbuch davor warnt, theoretisch kann man auch aus allen Charakteren heilende Magierkämpfer machen, ohne Schwierigkeiten im Spiel zu bekommen. Wenige Punkte auf dem Board stellen jedoch auch einmalige Fähigkeiten dar, die nur ein einziger Charakter besitzen kann und die anschließend ein Loch im Lizenzbrett für alle anderen Spieler hinterlassen. Auch die Eigenschaften, welcher Charakter welche Rüstungen, Waffen und Zauber er einsetzen oder tragen kann, wird im Lizenzbrett eingestellt. Soll also ein Kollege heilen können, muss man die entsprechende Fähigkeit frei schalten und sie anschließend beim Magiehändler erwerben. Da die Kosten für solche Lizenzen jedoch alle beinahe gleich hoch liegen, spricht nichts dagegen, jeden Charakter mit den dicksten Plattenrüstungen auszustatten, was in meinem Augen dem Prinzip eines Magiers etwas entgegen wirken würde.

  • Final Fantasy 12
    Final Fantasy 12
    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Square Enix
    Release
    21.02.2007

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Final Fantasy XII
Final Fantasy XII: Der neuste Spross der erfolgreichsten Rollenspielserie - Leser-Test von Kühlschrank
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09.03.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/03/ffxii_movie_12.jpg
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