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  • Final Fantasy XII im Gamezone-Test

    Zum PS2-Abschied serviert uns SquareEnix einen mehr als würdigen Final Fantasy Ableger, der es in sich hat!

    Final Fantasy - Diesen Namen lässt man auf der Zunge zergehen wie eine kostbare Praline. Aber auch wenn nicht jeder süße Bissen mundet und manch einer einen bitteren Beigeschmack hat (siehe Final Fantasy X-2), so hinterlässt die Sammlung dennoch einen äußerst prägnanten Eindruck. Der Blick in die Vergangenheit zeigt aber, dass es einst gar nicht so gut um Squaresoft bestellt war. Trotz eines durchaus florierenden Marktes in den 80er Jahren schlug die japanische Firma den falschen Kurs ein und stand kurz vor dem Aus. Als letztes Projekt und sozusagen als ein Abschiedsgeschenk an die Spieler kreierten die Mannen um Hironobu Sakaguchi ein Spiel, welches ihrer "finalen Fantasie" entstammte. "Final Fantasy" avancierte zum Bestseller und rettet Squaresoft, welche heute zusammen mit Enix erfolgreich Nachschub an Spielen liefert. Spätestens mit dem siebten Teil galt auch die westliche Welt als erobert und heute stehen wir vor der nunmehr zwölften Inkarnation der fantastischen Rollenspielserie (ohne zusätzliche Ableger bzw. Filme). SquareEnix kümmert sich neuerdings auch um die Bedürfnisse der Europäer unter anderem im Bezug auf Fernsehnormen und serviert uns zwar nicht die längste Praline der Welt, aber definitiv ein sehr kostbares Gut, welches wir mit viel Spaß und Freude genossen haben.

    Willkommen in Ivalice Willkommen in Ivalice Herausragend ist, man ist es von "Final Fantasy" ja nicht anders gewohnt, die atemberaubende Präsentation des Spieles. Begebt ihr euch das erste mal in die Welt von Ivalice (Na, klingelt es? Manche waren auf dem GBA dort unterwegs), beglückt euch sogleich ein etwa zehnminütiges und aufwendig gestaltetes Intro, dass euch in die Geschehnisse rund um das Königreich Dalmasca einweiht. Gerenderte Filmsequenzen wechseln sich mit einigen Szenen ab, die in Spielgrafik daher kommen - aber keineswegs verbittern und erstaunlich detailreich ausfallen. Euer Erscheinen hätte zeitlich auch nicht besser fallen können, sieht man es mal unter dem Aspekt "aufregende Zeiten". Während im Dalmascanischen Königshaus vor Freude gelacht wird und die Hochzeit der Prinzessin Ashe mit dem ehrenwerten Rasler die Bevölkerung entzückt, schwellen die Feuer des Krieges am fernen Horizont. Das Archadianische Imperium befindet sich auf einem vernichtenden Feldzug gegen die umliegenden Länder. Der trügerische Frieden währt auch nicht lange und ihr müsst miterleben, wie der frisch vermählte Prinz sein Leben verliert. Trauer und Bestürzung wandelt sich in dem Moment in Unmut und Hass, als das Archadianische Imperium den Angriff gegen Dalmasca startete. Ihr erlebt die letzten Stunden vor dem Fall des Reiches und werdet Augenzeugen der Ermordung des König Raminas. Was aus Prinzessin Ashe geworden ist, weiß man nicht so genau, sie gilt aber ebenfalls als verstorben!

    Vayne stellt sich dem Volke vor Vayne stellt sich dem Volke vor In der dramaturgischen ersten Phase des Spieles dürft ihr schon selber Hand anlegen und einigen Soldaten das Fürchten lehren. Die ersten Schritte dienen der Orientierung und Einarbeitung in das Gameplay, ein wirklich fundiertes Wissen über alle Spielmöglichkeiten erhaltet ihr aber erst im weiteren Verlauf des Spiels. Nachdem der Thronsaal betreten wurde und König Raminas seinen letzten Atemzug getan hat, beginnt das eigentliche Spiel zwei Jahre nach diesen Ereignissen. Ihr übernehmt die Rolle des 17-jährigen Jungen Vaan, der im Krieg gegen das Imperium alles verlor, was ihm lieb war. Genau wie seine Freundin Penelo lebt er als Weise in der prunkvollen Stadt Rabanastre. Sein Hass auf das Imperium könnte gar nicht größer sein, als auch noch ein neuer Herrscher in das einstige Königshaus einzieht und meint, Dalmasca und das Volk repräsentieren zu können. Sein Entschluss steht fest, er möchte sich eines Tages für seinen Verlust am Archadianische Imperium rächen und dazu fängt er schon im Kleinen mit Diebstahl und ähnlichem an. Auch wenn seine fürsorgliche und 16-jährige Freundin Penelo ein wachsames Auge auf ihn hat, so gerät der neugierige Vaan unvermittelt in die verstrickte Handlung von "Final Fantasy XII" und startet das wohl größte Abenteuer seines Lebens. Wie nicht anders zu erwartet, stehen alsbald viele neue Freunde an der Seite des Jungspunds und helfen ihm über die Runden, auch wenn einige Leute wie der Luftpirat Balthier oder der Hauptmann Vossler ganz eigene Ziele vor Augen haben.

    Zentraler Punkt: Rabanastre

    Die mit kunstvollen Bauwerken und palastähnlichen Architekturen ausgestattete Stadt Rabanastre ist nicht nur der Heimatort des Helden, es ist auch ein zentraler Punkt von Dalmasca bzw. eurem Abenteuer. Alle möglichen Völker tummeln sich dort - angefangen bei den normalen Menschen, bis hin zu den langlebigen Viera. In den Straßen und Gassen tummeln sich die Einwohner, kleine Stände wurden aufgebaut und selbst die Haustiere huschen zwischen den Beinen hindurch - auf den ersten Blick fühlt man sich in der äußerst belebten Stadt fast schon verloren. Dank der übersichtlichen Karten findet man sich dennoch schnell zurecht und besucht Freunde wie auch Händler, ohne sich groß zu verlaufen. Wie gewohnt lagern Waffen und Rüstungen in den Regalen des Schmid, während der Marktschreier gerne Tränke, Äther, Augentropfen und ähnliches an die Reisenden verkaufen möchte. Spezielle Läden für Magie und Zauber wie auch Techniken und Gambit (dazu später mehr) erweitern das ohnehin schon beachtliche Sortiment. Vor dem Reiseantritt ist es also ratsam, mühsam gesammeltes Gil (die Währung in "Final Fantasy") in neue Ausrüstungen zu investieren. Sowohl Waffen und Rüstungen müsst ihr aufgrund immer stärker werdender Gegner pflegen, als auch die Vorräte an Heilmittel stets auffüllen. Rabanastre ist auch für spätere Reisen ein Fluchtort der Heldentruppe, dient euch aber, wie auch viele andere Städte, als Bazar.

    Malerische Städte Malerische Städte Die Zeit wird aber nicht nur mit einem Einkaufsbummel und massig Smaltalk vertrödelt, vielmals haben die Einwohner oder ganz spezielle Charaktere Informationen, welche euch in euren Missionen weiter bringen. Ihr müsst anfangs noch kleine Botengänge durchführen, während später die ganz großen Fische auf Vaan warten. Neben der recht umfangreichen Haupthandlung um Rache und Freiheit bietet "Final Fantasy XII" massig unterhaltende Nebenaufgaben. Damit wird nicht nur die Gil-Kasse gefüllt, sondern auch massig Erfahrung gesammelt. Am auffälligsten sind die Anzeigen, welche am Schwarzen Brett der Taverne von Rabanastre, aber auch an anderen Stellen in der weiten Welt zu finden sind. Verängstigte Bewohner von Ivalice suchen nach mutigen Helden, welche sich um ihre Problemchen kümmern. Die Lösung artet nicht selten in einen gnadenlosen und ziemlich harten Kampf gegen einen übermächtigen "Mob" (besonders gefährliches Monster) aus, den ihr nur mit vereinten Kräften und oftmals einer gehörigen Portion Hirnschmalz erlegt. Die Kämpfer müssen auf den Feind eingestellt und ausgerüstet werden, was mit aufwendigen Arbeiten im Charaktermenü verbunden ist. Fleißige Naturen treten darüber hinaus mit dem Mogry Montblanc in Verbindung, seines Zeichens Centurio-Oberhaupt in Rabanastre und Auftraggeber für ganz heikle Clan-Aufträge. Auch hier ist meist ein Mob gesucht, den ihr erledigen sollt. Zusätzlich wird Vaan für seinen Spielfortschritt vom Oberhaupt mit Kleinigkeiten belohnt, welche das Überleben etwas einfacher gestalten.

  • Final Fantasy 12
    Final Fantasy 12
    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Square Enix
    Release
    21.02.2007

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Final Fantasy XII
Final Fantasy XII im Gamezone-Test
Zum PS2-Abschied serviert uns SquareEnix einen mehr als würdigen Final Fantasy Ableger, der es in sich hat!
http://www.gamezone.de/Final-Fantasy-12-Spiel-110/Tests/Final-Fantasy-XII-im-Gamezone-Test-991192/
09.03.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/03/ffxii_movie_07.jpg
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