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  • Final Fantasy 13: Final Fantasy XIII Review - Leser-Test von SSC BeN

    Einleitung: Lange Zeit war es das Zugpferd für die Playstation Konsole. Doch mit der Veröffentlichung der neusten Generation von Videospielkonsolen entschloss sich Square Enix kurzerhand dazu, Final Fantasy XIII ebenfalls auf der Xbox 360 Konsole zu veröffentlichen. Ob sich der gewagte Schritt gelohnt hat, oder doch ein Schuss in den Offen war, erfahrt ihr natürlich in unserem Test zur Xbox 360 Version von Final Fantasy XIII.

    Der Transgressionskrieg zwischen Cocoon und Pulse
    Wie jeder Teil der bekannten Rollenspielserie glänzt auch der neuste mit einer epischen und fesselnden Story.

    Lange Zeit lebten alle Menschen auf der Oberfläche von Pulse friedlich miteinander. Doch mit der Zeit wurden die Menschen immer mehr Gefahren ausgesetzt und waren gezwungen ihre Welt zu verlassen. Sie erbauten eine neue Stadt, die noch heute als Mond über der einst heimischen Oberfläche von Pulse schwebt, geschützt durch magische Kräfte.

    Doch der vorerst hergestellte Frieden sollte nicht lange andauern. Wenige Jahre später fielen unzählige Monster aus Pulse über die neue Stadt Cocoon her und zerstörten große Teile gänzlich. Zwar konnten die Bewohner Cocoons die Invasion im lange währenden Transgressionskrieg zurückschlagen, doch echter Frieden kehrte nie wieder ein.

    Denn die FalCie, ihres Zeichens mächtige Überlebende der Pulse, treiben immer noch ihr Unwesen unter der schützenden Hülle von Cocoon und zwingen auserwählte Bewohner zum Kampf gegen ihre eigene Welt. Dies versucht natürlich die Regierung zu verhindern und startet die große Purgation, also systematische Auslöschung von betroffenen Gebieten und genau hier setzen die Geschichten der Protagonisten ein. Die eigentliche Hauptfigur Lightning möchte ihre Schwester Serah vor der Purgation retten und lässt sich in das von Pulse durchtriebene Gebiet bringen, ähnliche Pläne hat auch Snow, der Verlobte von Serah und Anführer einer Rebellentruppe. Der nächste im Bunde ist Hope, dessen Mutter der Rebellentruppe beitritt und im Kampf stirbt. Sein Grund warum er sich der Gruppe anschließt ist die Rache an Snow, der laut ihm die alleinige Schuld am Tod seiner Mutter trägt. Seine Freundin Vanille schließt sich eher zufällig der Gruppe an und möchte Hope unterstützen. Zu guter Letzt ist da noch Sazh, der seinen Sohn aus den Fängen der Regierung retten will. Im Großen und Ganzen also eine gut zusammengewürfelte Truppe.
    Wunderschöne Grafik gepaart mit Leona Lewis
    Sowohl die Grafik als auch die Vertonung können auf ganzer Linie überzeugen.

    Neben der besonders spannenden Story weiß Final Fantasy auch grafisch zu überzeugen. Die komplette Umgebung ist mit viel Liebe zum Detail entwickelt und wirklich schön anzusehen. Trotz der aufwendigen Licht- und Schatteneffekte läuft Final Fantasy flüssig und ohne jegliche grafischen Schwächen. Doch am meisten fallen die schon fast kinoreifen Zwischensequenzen auf. Diese versetzen den Spieler wirklich mitten ins Geschehen und müssen sich keineswegs vor der Playstation 3 Fassung von Final Fantasy verstecken. Zwar hört man oft von einem großen grafischen Unterschied der beiden Versionen, doch dies können wir nicht bestätigen. Sehr feine Unterschiede sind jedoch vorhanden.

    Ebenfalls die Vertonung ist ganz in Final Fantasy Manier gehalten. Startet man das Spiel wird man von weichen Klaviertönen gepaart mit der zarten Stimme von Leona Lewis empfangen. Zwar ist dieses Mal nicht der Serienvater Nubuo Uematsu für die Vertonung arrangiert wurden, doch trotzdem kann das Rollenspiel des Jahres auch hier punkten. Zwar gibt es leider keine deutsche Synchronisation der Dialoge und Zwischensequenzen, dafür jedoch die originale in Englisch mit deutschem Untertitel, also ganz wie von Final Fantasy gewöhnt.

    Final Fantasy ohne ein rundenbasierendes Kampfsystem?
    Zwar werden eingefleischte Fans, das rundenbasierende Angreifen vermissen, doch auch das neue Kampfsystem hat seine Vorzüge, dazu nun mehr.

    Prinzipiell hat sich nicht sehr viel am Kampfsystem zum Vorgänger verändert, auch wenn es nun den futuristischen Namen "Command Synergy Battle System" trägt. Ihr steuert immer nur ein Mitglied der Party und müsst auf jeden Fall überleben. Ist der von euch gesteuerte Protagonist tot, verliert ihr den Kampf automatisch. Besonders sind hier die Regenerationen nach jedem Kampf, habt ihr einen Kampf beendet, werden alle eure Partymitglieder komplett geheilt. Ansonsten habt ihr die üblichen Möglichkeiten eure Freunde mit Vita zu heilen, die Gegner mit Feuer zu Eleminieren oder eure mächtigen Beschwörungen auszuführen. Doch die Art und Weise wie ihr eure Angriffe ausführen müsst hat sich verändert. So habt ihr die sogenannten ATB-Balken, diese füllen sich mit voranschreitender Zeit. Jede eurer Aktionen verbraucht eine bestimmte Anzahl an Balken, ihr müsst also zum Beispiel einen Balken lang warten bis ihr Feuer auf eure Gegner wirken könnt. Entweder startet ihr sofort euren Angriff oderwartet bis alle eure Balken durchgelaufen sind um mehrere Aktionen hintereinander ausführen zu können. Eine sehr spezielle Aktion sind hier die sogenannten Beschwörungen. Diese kennen die meisten unter euch sicher schon aus älteren Teilen der Serie, jedoch sind sie hier ein echtes Element im Kampf. Beschwört ihr eine Esper, müsst ihr diese mit echten Attacken steuern. Die Esper übernimmt quasi die Rolle von einem eurer Protagonisten. Ganz Final Fantasy typisch sind sowohl die Beschwörungen als auch die Angriffe auch höchstem grafischen Niveau.

    Eine weitere wesentliche Neuerung ist das Paradigmen System. Zwar könnt ihr eure Partymitglieder nicht direkt befehligen, dafür jedoch mit Hilfe dieses Systems bestimmte Handlungsweisen vorgeben. Zum Beispiel könnt ihr einem Charakter das Paradigmen Heiler zu weisen, dieser wird dann ab sofort nur noch heilende Zauber wirken. Ihr könnt euren Paradigmenzustand beliebt oft während des Kampfes verändern und so an jede Situation anpassen. Neben dem Heiler gibt es noch den klassischen Brecher (Angreifer), Augmentor (Unterstützer), Verteidiger und Verheerer (Füllen der Schock-Leiste)

    Apropos Schock-Leiste, da wären wir ja schon bei der letzten Neuerung im Kampfsystem von Final Fanasty. Jeder euer Gegner besitzt eine Schock-Leiste, diese müsst ihr mit rasch aufeinanderfolgenden Angriffen füllen. Ist der Gegner erst einmal im Schock Zustand wird der von euch verursachte Schaden um bis zu 800% vergrößert. Ihr solltet also immer versuchen die Leiste so schnell wie möglich zu füllen, dazu eignet sich besonders gut die Kombination aus verschiedenen Paradigmen Systemen.

    Manchmal linearer als eine Gerade

    In Punkto Vielfalt müssen wir leider deutliche Abstriche im Vergleich zum Vorgänger verbuchen.

    Leider wurde auf Grund von Zeitmangel (6 Jahre Entwicklungszeit waren wohl nicht genug?!) sehr auf Vielfalt verzichtet. Man kann seine Party nicht mehr selbst zusammenstellen und eine offene Welt mit dazugehörigen Nebenaufgaben offenbart sich erst nach 20 Stunden Spielzeit. Eigentlich spielen sich die ersten 20 Stunden wie ein Actionspiel mit tiefgründiger Handlung und einfachem Levelsystem. Doch hat man erst mal das 1/3 des Titels passiert, beginnt der Spielspaß erst richtig. Ihr gelangt in eine Final Fantasy typische Open World, mit Trainingsmöglichkeiten, vielen Orten die es zu erkunden gilt und natürlich Nebenaufgaben mit unbesiegbaren Zusatzendgegnern. Also Kurz und Knapp, allem was das Herz eines Final Fantasy Fans höher schlagen lässt. Dennoch wurden hier im Vergleich zu Vorgängerteilen eindeutige Abstriche gemacht.

    Fazit

    Final Fantasy 13 begeistert alle Fans der Serie und die, die es noch werden möchte.
    Zwar ist es ein Final Fantasy der Veränderungen und Neuerungen, doch dies tut dem Spiel keinen Abbruch. Es kann sowohl grafisch als auch musikalisch überzeugen. Die tiefgründige Geschichte weiß zu überzeugen und könnte durch besonders gut inszenierte Charaktere auch sicher manch Genreneuling bekehren. Leider gibt es aber auch eine Kehrseite der Medaille und die heißt Vielfalt. Diese ist nämlich auf Grund der Story sehr eingeschränkt und entsteht erst nach bis zu 20 Stunden Spielzeit. Doch Alles in Allem können wir jedem Xbox 360 Besitzer diese 50 Stunden Spielzeit wärmstens ans Herz legen.

    Negative Aspekte:
    linearer Spielablauf, fehlende deutsche Sprachausgabe

    Positive Aspekte:
    komplexe Geschichte, gut inszenierten Charaktere, detailgetreue Grafik, schöne Spezialeffekte, kaum Ladezeiten, 50 Stunden Spielzeit

    Infos zur Spielzeit:
    SSC BeN hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Final Fantasy 13

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: SSC BeN
    9.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Final Fantasy 13
    Final Fantasy 13
    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Square Enix
    Release
    09.03.2010

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1010840
Final Fantasy 13
Final Fantasy 13: Final Fantasy XIII Review - Leser-Test von SSC BeN
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03.09.2011
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