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  • Final Fantasy 8: RPG-Hit mit Schönheitsfehlern - Leser-Test von denjuandemarco

    Final Fantasy 8: RPG-Hit mit Schönheitsfehlern - Leser-Test von denjuandemarco Selten gab es zu einem Spiel für Sonys Playstation so unterschiedliche Meinungen wie zum Rollenspiel "Final Fantasy VIII" und gleich zu Beginn meines Berichts möchte ich darauf hinweisen, dass es durchaus in einigen Punkten genügend Anlass zu ausführlichen Diskussionen ginge, ich aber eben nun im Folgenden meine(! ) persönliche Meinung zu diesem Rollenspiel aus dem Jahre 1999 mitteilen möchte. So oder so läutete dieses weltberühmte RPG zumindest in puncto Präsentation eine völlig neues Videospielzeitalter ein, die Rollenspielwelt auf den gängigen Spielkonsolen sah nach dem Erscheinen dieses Fantasy-Abenteuers nie wieder so aus wie zuvor. Tauchen wir also ein in die Geschichte eines der aufsehenerregendsten aber auch umstrittensten Rollenspiele überhaupt, "Final Fantasy VIII - Die Reise des Lebens" kann nun beginnen.

    Versionen

    Wie unschwer an der römischen Ziffer zu erkennen ist, gab es doch schon "ein paar" Teile von Final Fantasy vorher. Begonnen hat die Saga von Squaresoft vor vielen Jahren auf dem uralten Nintendo, dann auf dem Supernintendo, über die Playstation (FF VII, VIII, IX) bis nun hin zur Playstation 2 (FF X und FF X-2) erstreckt sich die Vergangenheit der Final-Fantasy-Serie. In Fernost, den USA und Europa mittlerweile zu einer weltberühmten Rollenspielserie avanciert, kennt mittlerweile nun wirklich nahezu jeder Videospielfan diesen Namen. "Final Fantasy VIII" jedenfalls erschien hierzulande als lupenreine deutschsprachige PAL-Version (Square Europe sei gedankt) und ist zudem noch auf dem PC erhältlich. In dieser Hinsicht gibt es also schon einmal null zu meckern, gehen wir also direkt weiter zur eigentlichen Geschichte dieses auf 4 CDs enthaltenen Abenteuers.

    Storyline

    Die Story von "Final Fantasy VIII" ist derart umfangreich, dass eine detaillierte Beschreibung den Rahmen sprengen würde, daher werde ich mich auf das Wesentliche beschränken. Und das ist schon mehr als genug. Here we go.
    Squall Leonhart ist der Held unseres Abenteuers. Er ist ein Waisenkind und steht in Diensten des Militärs und steht kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung zum Söldner; im Falle des Bestehens der finalen Prüfung würde er zum Mitglied der Spezialeinheit "Seed" avancieren, welche eine Gruppierung von Elite-Kämpfern darstellt. Der gute Squall gehört zweifelsohne zu den menschlichen Individuen, die eher schweigsamer Natur sind. Im Grunde wirkt unser junger Söldner größtenteils übel gelaunt, er erweist sich nicht nur als äußerst wortkarg, sondern richtig "muffig", oft lässt er einsilbige, uncharmante, kühle und abweisende Kommentare vom Stapel. Er ist ein Einzelgänger, was für einen angehenden Super-Söldner ja auch nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. Der 17jährige Haudegen interessiert sich grundsätzlich nur für seine eigenen Belange und ist kein Freund des "Small Talks", den seine Kameraden durchweg praktizieren, seine Kollegen nerven ihn grundsätzlich nur. Zumindest am Anfang der Geschichte. Euer Abenteuer beginnt jedenfalls kurz vor der alljährlich stattfindenden Abschlussprüfung im Balamb Garden (einer Militärakademie), doch bei diesem Test für angehende Eliteeinheiten ist er bei weitem nicht alleine.
    Mit von der Partie ist des weiteren Cifer Almasy, seines Zeichens der Erzrivale von Squall. Cifer ist eindeutig extrovertierter Natur, provoziert sehr gerne, ist sehr ungehorsam, kaltherzig und sorgt durchweg für Ärger und Unruhe. Der 18jährige ist zwar im Umgang mit seiner Waffe außerordentlich talentiert und spielt sich gerne als Anführer auf, doch seine Charakterzüge lassen ein Bestehen des Tests als sehr fraglich erscheinen. Nachdem er auch beim zweiten Mal durchfällt, wechselt er auf die Seite des Bösen.
    Eine weitere Schülerin des Balamb Garden ist die etwas durchgeknallte Selphie Tilmitt. Sie ist ein sehr hyperaktives Fräulein und wirkt in ihrem Verhalten trotz ihres Alters von 17 Jahren doch noch extrem unreif und es erscheint äußerst fragwürdig, ob genau sie denn geeignet für den knallharten Söldnerjob sei, nicht zuletzt aufgrund ihrer Warmherzigkeit, die man ihr wirklich nicht absprechen kann. Doch was das Kämpfen angeht, vermag sie zu beeindrucken, ebenso verfügt sie über ein erstaunlich hohes Maß an Willensstärke.
    Xell Dincht würde ich ebenfalls nicht als introvertierten Charakter beschreiben, der 17jährige Hitzkop neigt dazu, vorschnell unüberlegte Aussagen zu machen bzw. spontane Handlungen zu tätigen. Dies geht öfters ins Auge und sorgt zuweilen für unfreiwillige Komik. Positiv sind zweifelsohne seine Charaktereigenschaften, denn er ist ein sehr ehrlicher, hilfsbereiter und zuverlässiger Mensch und zudem eigentlich auch ganz nett. Wenn er nicht gerade nervt.
    Des weiteren spielt Quistis Trepe eine gewichtige Rolle in diesem Abenteuer. Sie ist eine 18jährige Ausbilderin und somit schon in einem sehr zarten Alter zu einer vergleichsweise hohen Position gekommen. Sie macht einen sehr intelligenten und zunächst auch unterkühlten Eindruck, doch schon nach kurzer Zeit wird klar, dass sie ein sehr emotionaler und äußerst sensibler Mensch ist. Was für das harte Söldner-Geschäft nicht gerade von Vorteil ist. Auf den ersten Blick wirkte sie auf mich wie eine Protagonistin aus etwas zwielichtigen Filmchen, wie beispielsweise aus einem braven Mädchen mit dicker Brille und zusammengesteckten Haaren dann auf einmal ein gexxxs Geschoss wird, getrieben von dem Gedanken nach... .. Männern. Doch lassen wir das jetzt besser. Krrrrch. War ja nur so ein Gedanke, welcher mir in den Kopf schoss. Hüstel.
    Nicht vergessen dürften wir die Heldin Rinoa Heartilly, die immer das sagt, was sie gerade denkt und immer wieder aufs Neue auf verbale Konfrontation aus ist. Sie ist eine sehr ehrliche Haut und steht immer auf der Seite der Schwachen bzw. Unterdrückten. Man könnte sie als eine Art Friedensaktivistin bezeichnen. Doch dafür sieht sie eigentlich dann wiederum zu gut aus. Kann also nicht sein. Hrrhrr. Fast das gesamte Abenteuer nervt sie insbesondere den guten Squall, doch eines Tages scheint der Jüngling eine 180-Grad-Drehung zu machen. Nun ja, Äußerlichkeiten sind eben doch primär wichtig. Höhö.
    Und last but not least stellt Irvine Kinneas ein Mitglied unserer Heldentruppe dar. Er stammt aus einem anderen Schulungszentrum, dem Galbadia Garden, und behauptet von sich, der beste Scharfschütze weit und breit zu sein. Frauen sind primär sein Lieblingshobby, doch schon nach kurzer Zeit erkennt man, dass es in seinem Inneren ganz anders aussieht, hinter seiner großen Klappe verbirgt sich nämlich ein ganz anderes Wesen.

  • Final Fantasy 8
    Final Fantasy 8
    Publisher
    Sony
    Developer
    Square Enix
    Release
    11.10.1999

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Final Fantasy 8
Final Fantasy 8: RPG-Hit mit Schönheitsfehlern - Leser-Test von denjuandemarco
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01.05.2004
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