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  • Final Fantasy 8: Top oder Flop? Der Nachfolger eines der erfolgreichsten FF-Teile - Leser-Test von jojoba88

    Final Fantasy 8: Top oder Flop? Der Nachfolger eines der erfolgreichsten FF-Teile - Leser-Test von jojoba88 Nach dem Bombast-Erfolg des 7. Teils der nimmer enden wollenden Saga waren die Anforderungen an den nächsten Teil entsprechend hoch. Eins sei vorab gesagt: Die Qualität und Spieltiefe eines Final Fantas VII wird nicht erreicht, aber acuh der 8. Teil ist ein würdiger Nachfolger der legänderen Spieleserie.
    Zwei Jahre nach Veröffentlichung von FF VII hielten wir nun endlich das Sequel in den Händen. In der Zeit hat sich bei Square einiges getan: Die Knuddeloptik wurde gänzlich abgeschafft und an europäische Geschmäcker angepasst. Erwachsene (und vor allem erwachsen aussehende) Charaktere können nun befehligt werden. Auch die Renderkulisse wurde massiv bearbeitet, doch dazu später mehr. Gehen wir zunächst auf die wichtigsten Neuerungen ein:
    Wie bei Square üblich, gleicht ein FF Ttitel bezüglich der Story nicht dem nächsten. Nach der wirklich überragenden Storyline in Teil 7 wurde es jedoch schwer für die Entwickler, etwas ähnlich hochwertiges erneut zu fabrizieren. Wie üblich ist anfangs nichts so wie es scheint und es gibt im Verlauf der Geschichte zahlreiche Wendungen, bis alles auf den Kopf gestellt ist und man am Ende gegen irgendetwas kämpft, von dem man bis zur 3. Cd keinen blassen Schimmer hatte, dass es existiert. So weit, so gut, doch diesmal haben es die Entwickler damit etwas zu genau genommen und man verliert schnell den Überblick darüber (vielleicht gewollt), wer nun Freund und wer Feind ist.
    Nach einer Rendersquenz, die damals ihres Gleichen suchte, findet sich Squall Leonhardt, Kadett einer Art Militäruniversität und Anwärter als Mitglied einer Spezialeinheit, nach einem Kampf mit seinem Erzrivalen Cifer Almasy auf einem Krankenbett im Balamb Garden (Garden sind die beschriebenen Militärschulen) wieder. Nach einer kurzen Erkundungstour im riesigen Gebäude werdet ihr schon bald auf euren ersten Einsatz geschickt. Ihr sollt zusammen mit eurer Ausbilderin Quistis Trepe eine Feuergrotte etwas außerhalb untersuchen.

    Das Spielsystem:
    Zunächst werdet ihr stundenlang über ds Magie-, Kopplungs- und Magiesystem instruiert und bekommt bald darauf auch schon eure ersten G.F. (Guardian Forces). Diese sind für besagtes Kopplungssystem unentbehrlich und das ist auch schon der große Unterschied zu Teil VII: Während man im Vorgänger noch "Aufruf"-Substanzen als bloße Waffe einsetzte, sind die in diesem Teil G.F. genannen gottgleichen Monster eine Art Symbiont für den Charakter, die ihm das Erlernen von Zauber, Fähigkeiten, etc. erlauben. Das gesamte System in seinen Einzelheiten zu erklären würde zu weit führen, aber um es kurz zu machen: Ohne G.F. könnt ihr annähernd nichts. Durch Kopplung selbiger jedoch ist es euch zum einen möglich, die Bestien ganz konventionell aufzurufen, doch des Weiteren könnt ihr euren Charakter noch mit den individuellen Fähigkeiten des G.F. ausstatten, was zum einen Befehle wie "Zauber", "Item" und "Draw" (dazu gleich mehr) ermöglicht, zum anderen die Kopplung von Zaubern an die einzelnen Statuswerte zur Erhöhung selbiger erlaubt. Also sehr sehr wichtig für den Spielverlauf. Eine weite Neuerung im Spielsystem stellt das "Draw"-System dar: Ihr könnt Zauber nicht mehr wie im Vorgänger kaufen und weiterentwickeln, sondern müsst selbige (und übrigens manchmal auch G.F.) von Gegnern "ziehen", also drawen. Das gestaltet sich mitunter als ziemlich nervig, da dies einige Stunden in Anspruch nehmen kann. Hier liegt meines Erachtens nach auch ein schweres Manko des Spiels: Das Verbrauchen von Zaubern verschlingt keine regenerativen Manapunkte mehr, sondern Zaubereinheiten. Ihr besitzt maximal 100 Einheiten eines Zaubers, habt ihr keine mehr, müsst ihr euch ein Monster suchen und erneut drawen, drawen, drawen. Damit hat Square sich ein wichtiges Standbein, was auch den Reiz der Serie ausmachte, selbst angesägt. Im späteren Verlauf, wenn annähernd jeder Zauber an einen Statuswert gekoppelt ist, wird kaum noch ein Zauber eingesetzt, da diese ohnehin ungemein schwächer sind als die mächtigen G.F. Die wirklich starken Zauber kratzt man nicht an, da sie rar sind und die Lebensanzeige oder den Stärkewert nach oben bringen, und allein der Einsatz eines Zaubers einen Lebensenergieverlust von ca. 100 Punkten (bei 9.999) bringen kann. Meines Erachtens nach ein überflüssiger Fauxpas, der nicht hätte sein müssen.
    Ansonsten ist eigentlich alles beim Alten geblieben: Ihr schlendert über die Weltkarte oder durch Dungeons und der Modus wechselt zufallsgesteuert in den Kampfbildschirm, wo sich eure 3-köpfige Party einem oder mehreren Gegnern gegenübersieht, die es durch taktische Anwendung eurer Abilitys zu vernichten gilt. Danach gibt es wie gewohnt Erfahrungspunkte, um die Level eurer Schützlinge in die Höhe zu treiben, und AP, um Abilitys zu erlernen. Alles beim Alten.

  • Final Fantasy 8
    Final Fantasy 8
    Publisher
    Sony
    Developer
    Square Enix
    Release
    11.10.1999
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Final Fantasy 8
Final Fantasy 8: Top oder Flop? Der Nachfolger eines der erfolgreichsten FF-Teile - Leser-Test von jojoba88
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09.02.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/10/tv000008_54_.jpg
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