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  • Final Fight: Streetwise - King of the Ghetto - Leser-Test von glyzerin

    Final Fight: Streetwise - King of the Ghetto - Leser-Test von glyzerin Final Fight is back! Doch anders als beim Original, diesmal in 3D. Dabei bleibt das Spielprinzip zur Urfassung gleich. Wieder wird sich durch die dunkelsten Ecken und schmierigsten Hinterhöfe von Metro City gekämpft. Natürlich eindrucksvoller als das Bitmap Abenteuer. Aber reicht eine bessere grafische Präsentation aus, um an den Spielspass des alten Teils heranzureichen?

    Die Story ist leicht zu erzählen. Cody, der Jeans tragende blonde Nachbarsjunge, mit schicker Fönfrisur, der im ersten Teil noch die Bürgermeistertochter aus den Fängen von miesen Typen, der Mad Gear Gang, befreit und sie am Ende auch heiratet, hat sich aus den aktiven Pitfights zurück gezogen und fungiert als Trainer seines Bruders Kyle. Dieser ist, genauso wie sein Bruder, ein knallharter Hinterhofprügler, mit einem Alkohol - und Geldproblem. Cody wird gleich nach einem Pitfight seines Bruders, welcher auch als Intro abläuft, von Anzugträgern, den "Spießern" entführt und Kyle kann dabei nur zusehen. Damit beginnt auch der Storypart des Spiels. Kyle macht sich auf die Suche nach seinem Bruder durch Metro City und will hinter dem Geheimnis der Entführer kommen. Im Verlauf des Spiels stellt sich dabei heraus, dass nicht nur die Spießer die Stadt in den Händen hält, sondern auch eine Droge mit Namen "Glow" immer mehr in Umlauf gerät und die Sache auch der Polizei zu viel wird. Somit liegt es an Kyle die Stadt zu "säubern" und Cody zu befreien. Im Verlauf des Abenteuers trifft man auf so manch bekanntes Gesicht aus dem "Final Fight" und "Street Fighter" Universum. Hagar zum Beispiel, der Bürgermeister aus dem ersten Teil, besitzt im neuen Teil ein Gym, bei dem Kyle neue Angriffstechniken erlernen kann. Cammy ist eine Kämpferin aus den optionalen Pitfights.

    In GTA Manier kann man sich im Verlauf der Geschichte in den unterschiedlichsten Stadtteilen frei bewegen, zu Fuß oder mit der U - Bahn. Dabei geht ihr in der 3rd Person Perspektive voran, wobei hier die Kamera das Geschehen nicht immer optimal einfängt, so dass ein nach justieren notwendig ist. Auch bei den Massenschlägereien passiert es immer öfters, dass ihr hinterrücks eine einfängt, ohne den Schläger eigentlich zu sehen. Die Steuerung funktioniert gut. 2 Angriffstasten für schweren und leichten Schlag, ein Analogstick zum laufen und der andere zum drehen der Kamera. Die Schultertasten dienen zum blocken und zum fixieren der Figur auf einen Gegner. In den einzelnen Distrikten der Stadt warten nicht nur Gangmitgliedern darauf von euch verprügelt zu werden, sondern auch begehbare Restaurants, Geschäfte, Gyms und die Arenen für die geheimen Pitfights. Das simple Geprügel geht leicht von der Hand, da ihr die beiden Schlagknöpfe einfach nur nach Belieben drücken müsst und schlagfertige Kombos von alleine funktionieren. Capcom bedient sich dabei an schon längst Dagewesenen. Hirnloses Dauergeklopfe auf die Schlagköpfe führt immer zum Erfolg. Die fehlende KI der Gangmitglieder tun ihr Übriges. Innovation? Fehlanzeige! Einziger Lichtblick, sind die witzigen Bosskämpfe, die einiges von euch abverlangen. Damit es aber auf Dauer nicht zu eintönig wird, strotzt das Spiel neben den Hauptmissionen, nur so vor lukrativen Nebenmissionen. Sei es nun einfache "Hau-den-Dieb-meiner-Handtasche-um", Puzzelrätsel, Ratten oder Tonnen zertreten, das altbekannte Autos zu Schrott klopfen oder eben die Hinterhofkämpfe, man ist einige Zeit damit beschäftigt um 100 % zu erreichen. Das gewonnene Geld kann man für Schlagutensilien, neue Musikstücke oder neue Kampftechniken ausgeben. Letzteres ist vor allem für die erlernbaren Contortechniken wichtig. Damit kann man, im richtigen Moment gedrückt, seinen Gegner niederstrecken, bevor er zuschlägt. Zu den Schlagverstärkern gehört neben Baseballschläger, Schlagring, auch Pistole und Schrotflinte. Dementsprechend gewalttätig ist auch ist auch die ganze Präsentation des Spiels, bei dem mit rotem Lebenssaft nicht gegeizt wird. Auch so ist die Stimmung in dem Spiel eine ganz eigene, die die trostlose Umgebung der Stadt, sehr gut einfängt. Einen sehr großen Einfluss darauf nimmt vor allem die Musik. Ob es nun dröhnenden Gitarreriffs bei den Kämpfen oder soulige Klänge sind bei der Erkunndungstour durch die Stadt sind, sie passt eigentlich immer. Namenhafte B - Seite Stars geben sie bei dem Stelldichein die Klinke in die Hand. Deren Tracks kann man gegen Bares in den Shops kaufen und in einer beliebigen Reihenfolge abspielen.

    Die grafische Präsentation des Spiels ist untere Schublade. Lieblose und texturarme, kantige Polygone, derbe Ruckler und immer die gleichen eintönigen Kämpfer und Figuren trüben den harten Fighter-Alltag in Metro City. Grausiges Kantenflimmern und schwache Animationen sind für das Auge eine Beleidigung. Des weitern stößt einen das katastrophale Speichersystem sauer auf. Man muss jeweils immer ein Stadtteil fertig machen, beziehungsweise in einen anderen Wechsel, bevor man speichern kann. Quicksave Option fehlt gänzlich. Da aber die Storymissionen im Verlauf immer größer und schwerer werden, seid ihr gezwungen immer wieder von vorn anzufangen, obwohl man kurz vor dem Boss steht.

    Trotz der angeführten Kritikpunkte erhaltet ihr fürs Geld ein ordentliches Spiel, obwohl der Storymodus recht kurz ausfällt auch noch recht schwer dazu. Dafür entschädigt der mitgelieferte Arcademodus, in dem es ohne geschichtlichen Hintergrund, prügelnd quer durch Metro City geht. Zu guter letzt, könnt ihr noch das original "Final Fight" freispielen könnt. Zwar schlecht emuliert, aber immerhin.

    Negative Aspekte:
    biedere und ruckelige Grafik, hoher Schwierigkeitsgrad,

    Positive Aspekte:
    viele Minispiele, original "Final Fight", gut eingefangene Stimmung, Soundkulisse,

    Infos zur Spielzeit:
    glyzerin hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Final Fight: Streetwise

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: glyzerin
    7.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    6/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Final Fight: Streetwise
    Final Fight: Streetwise
    Publisher
    Capcom
    Release
    30.03.2006

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1004851
Final Fight: Streetwise
Final Fight: Streetwise - King of the Ghetto - Leser-Test von glyzerin
http://www.gamezone.de/Final-Fight-Streetwise-Spiel-171/Lesertests/Final-Fight-Streetwise-King-of-the-Ghetto-Leser-Test-von-glyzerin-1004851/
14.08.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/05/XBZ0506_Final_Fight_Streetwise_03.jpg
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