Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Final Liberation: Epische Schlachten - Leser-Test von CONQUEROR

    Final Liberation: Epische Schlachten  - Leser-Test von CONQUEROR Auf rasselnden Ketten überqueren unsere Chimäre-Transportpanzer die schuttübersäten Straßen der zerstörten Stadt. Vor ihnen rumpelt eine Einheit aus 3 Kampfpanzern auf ein zerstörtes Gebäude zu. Da passiert es, Waffenfeuer ertönt und dem ersten der Panzer wird der Turm glatt abgerissen. Da heißt es schnell handeln: Unsere Transporter schwenken herum und senken die Rampen, Infanterietrupps gehen in Stellung, während im Hinterland schon das Brüllen der schweren Artilleriegeschütze ertönt. Die Geschosse dröhnen über die Infanteristen und Panzer hinweg und schlagen krachend in die Feindstellung ein. Nach dem zweiten Volltreffer stürzt die gesamte Konstruktion in sich zusammen - der Weg für unsere Truppen ist frei, doch was erwartet uns hinter der nächsten Straßenecke...?
    Willkommen im kriegszerrissenen Universum von Warhammer 40000, genauer gesagt Epic Warhammer 40000, doch dazu später. Wer das berühmte Tabletop-Universum von Games Workshop nicht kennt, dem sei hier eine kleine Erklärung gegeben: In der finsteren, gotisch angehauchten Zukunft, kämpft das Imperium der Menschheit gegen allerlei aggressive Alienrassen und den Feind im Inneren. Hierbei kommen die fast unüberschaubar großen Armeen der Imperial Guard und die tausend Ordenshäuser der Spaces Marines zum Einsatz. Erstere bestehen aus ganz normalen Soldaten, quasi die armen Teufel, deren Leben nicht viel wert ist. Letztere hingegen sind genmanipulierte Superkrieger, die mit der besten Ausrüstung des Imperiums aufwarten. Beide werden sie im Spiel kontrollieren, denn es geht darum, den Planeten Volistad, welcher in die gierigen, grünen Hände der Orks gefallen ist, zu befreien. Hierzu kontrollieren sie auf einer großen Sektorenkarte Volistads einzelne Regimenter. Sie greifen benachbarte Sektoren an und kaufen Nachschub mit Hilfe von Ressourcen, die sie durch die Kontrolle der Sektoren erhalten. Zu Anfang kontrollieren sie die noblen Space Marines, doch schon nach kurzer Zeit verabschieden sich diese und sie kontrollieren von nun an die eiserne Garde von Mordian, ein imperiales Regiment. Fallen sie in eine benachbarte Provinz ein, schaltet das Programm in den Taktik-Modus, wonach sie ihre Einheiten aufstellen und danach rundenweise über das Schlachtfeld bewegen können. Hier offenbart sich die Bedeutung des Wortes Epic, denn sie führen wahre Massen von Infanterie, Panzergruppen und superschwere Panzer ins Feld. Später erhalten sie dann Zugriff auf die mächtigen, Energieschildbewehrten Titanen, die mit ihrer Feuerkraft fast alles plätten können. Dabei sollten sie immer ihren Moralwert im Auge behalten. Dieser sinkt, wenn am Rundenende Missionsziele in der Hand des Gegners verbleiben. Dies sind meistens Gegenden wie eine Brücke oder ein Fabrikgelände. Aber auch zerstörte und aus der Karte flüchtende Einheiten drücken die Moral ihrer Leute. Sinkt der Wert auf 0, haben sie verloren. Je nach Schwierigkeitsgrad hat der Gegner mal mehr oder mal weniger Truppen und Moral als sie zur Verfügung. Das Spielsystem bietet so einige interessante Kniffe: Fahrzeuge zum Beispiel kriegen sie mit ihrem Beschuss vielleicht nicht immer klein, allerdings hört man mit jedem Treffer zumindest ein dumpfes "Klong". Mit der Zeit erhöht sich dann der "Suppression"-Wert der Einheit und irgendwann haben die Insassen genug und wenden schleunigst in Richtung Kartenrand. Ähnlich verhält es sich mit Infanterie - wenn sie Glück haben, sind die benachbarten Truppen so demoralisiert vom Rückzug des Kumpels, dass sie dann selbst das Hasenpanier ergreifen. Lassen sie ihre Einheiten einen Spielzug lang stehen, feuern diese automatisch auf auftauchende Gegner. Mit zunehmender Spieldauer zeigt sich dann immer mehr der Unterschied der beiden Parteien - Das Imperium schickt so eine fülle hochwertiger Panzer, Artillerie und die Titanen ins Feld. Zwar besitzen die Orks ebenfalls (zum Teil sogar mächtigere) Titanen, jedoch sind ihre Panzer wenig mehr als fahrende Mülleimer, die einem aber immer noch aufgrund ihrer Masse gefährlich werden können. Die Ork-Infantrie hingegen ist vielfältig und zäh - lassen sie die bloß nie in den Nahkampf kommen... Last but not least verfügen die Grünhäute über ein paar völlig abgedrehte Waffensysteme, die manchmal beinahe so gefährlich für sie selbst wie für den Gegner sind... Während sie sich also von Provinz zu Provinz kämpfen kriegen, sie nach und nach mehrere Regimenter unter ihre Fuchtel. Zum Beispiel überlässt ihnen der planetare Gouverneur nach Befreiung der Hauptstadt seine Regimenter, oder sie kommen in den Genuss einiger Superschwerer Panzer, nachdem sie einen Fabrikkomplex erobert haben. Die Story wird von Videosequenzen, teils gerendert, teils mit echten Schauspielern, vorangetrieben, die im typisch übertrieben-trashigen Stil von Warhammer gehalten sind und manchmal unfreiwillig komisch sind. Nichtsdestotrotz bieten sie einiges an Flair, besonders für Fans. Übrigens ist auch die Spielgrafik nichts für jedermann. Die Farben (besonders die der Orks) wirken alle ziemlich grell und künstlich. Ein Glanzstück hat man allerdings beim Sound abgeliefert - genauer gesagt beim rockigen Soundtrack. Die Musikstücke würde ich mir ohne weiteres auch im CD-Player anhören.
    Wer will, der kann seine Truppen auch im Multiplayer-Modus gegeneinander antreten lassen. Insgesamt ist Final Liberation ein durchdachtes, ansprechendes und solides Strategiespiel unter einer etwas trashigen Hülle. Fans wird das jedoch kaum stören und allen anderen kann ich nur empfehlen, mal hinter den Vorhang zu schauen. Bereuen wird es kein ernsthafter Strategiespieler, soviel ist sicher.

    FAZIT: Empfehlenswert

    Negative Aspekte:
    technisch veraltet, Aufmachung ist nicht Jedermanns Geschmack

    Positive Aspekte:
    Umfangreich und anspruchsvoll

    Infos zur Spielzeit:
    CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Final Liberation

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: CONQUEROR
    6.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    4/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Aktuelle Strategie-Spiele Releases

    Cover Packshot von Rollercoaster Tycoon World Release: Rollercoaster Tycoon World Atari , Pipeworks Software
    Cover Packshot von Transport Fever Release: Transport Fever
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
998470
Final Liberation
Final Liberation: Epische Schlachten - Leser-Test von CONQUEROR
http://www.gamezone.de/Final-Liberation-Spiel-175/Lesertests/Final-Liberation-Epische-Schlachten-Leser-Test-von-CONQUEROR-998470/
01.07.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/05/gamezone_1__0__1__2__3__4__5__6_.jpg
lesertests