Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Fired Up: Heißes Pflaster - Leser-Test von sinfortuna

    Fired Up: Heißes Pflaster - Leser-Test von sinfortuna Ein brachiales Actionspiel für die Sony PSP ist "Fired Up" zweifellos. Wer jetzt aber denkt, dass hier durch die Bank weg ohne Hirn durch die Gegend geschraddelt und aus allen Rohren geballert wird, was das Zeug hält.... hat nur teilweise Recht. Denn was ich selber eigentlich nicht erwartet hatte, wird nach einer Anfangsphase - schätzungsweise spätestens in der zweiten Spielstunde - Gewissheit: Ballerorgiesequenzen wechseln sich mit Passagen ab, in denen tatsächliche taktische Überlegungen eine Rolle spielen (müssen): ein ganz wichtiges und natürlich positives Merkmal, was dafür sorgt, dass dieser PSP-Titel sich wohltuend von der Mehrheit an Ballerspielen abhebt. Das allein ist es im Grunde schon wert, mehr als nur einen flüchtigen Blick zu riskieren. Sony stellte ein Actionspiel auf die Beine, das vor Abwechslung nur so strotzt: meines Erachtens der dickste Pluspunkt dieses Titels. Doch es gibt noch mehr, was letztlich überzeugen kann, wenn es auch (leider) nicht ganz zum großen Wurf gereicht hat, kleine (aber nicht unwichtige) Macken verhindern das Vordringen in den Hit-Bereich.

    Dass wir mittendrin in einer Szenerie voller politischer Wirrungen bzw. Unruhen sind, ist in "Fired Up" eher noch eine Untertreibung. Die Revolution ist jedenfalls voll im Gange, hier donnern Panzern über den - mittlerweile brüchigen - Asphalt, Explosionen geschehen phasenweise quasi im Minutentakt an jeder Straßenecke, röhrende Motoren sind nicht zu überhören, dichte Nebel- bzw. Rauchschwaden überall, Raketen zischen durch die Luft und Lastwagen werden in ihre Einzelteile zerlegt. Vieles liegt in Schutt und Asche, sowohl Gebäudekomplexe, Straßen als auch fahrbare Untersätze, darüber hinaus geht es auch raus in die Wüste, in denen sich heiße Rennen geliefert werden, ab und an sind auch Buggys und große Trucks mit von der Partie. Sehr zu begrüßen ist es, dass sowohl in der Solokampagne als auch im Multiplayer ordentlich die Luzi abgeht und Langzeitmotivation grundsätzlich kein Fremdwort ist. Ganz hervorragend ist, dass lediglich eine UMD benötigt wird, auch wenn bis zu acht Gleichgesinnte sich die Salven um die Ohren donnern möchten: der Gamesharing-Funktion sei gedankt! Das ist wirklich großartig. Capture the Flag und Deathmatch stellen zwar die üblichen Verdächtigen dar, passen hier aber auch wirklich wie die berühmte Faust aufs Auge. Schließlich dürfen sich auch heiße Rennen geliefert werden, um das Ganze noch einen Tick abwechslungsreicher zu machen, die beiden anderen Modi dürften allerdings am Meisten Langlebigkeit versprechen, schätze ich. Primär wird hier alles bedingungslos über den Haufen geballert, die taktische Komponente kommt hier im Vergleich zum Solomodus etwas zu kurz. Was aber dennoch in Ordnung geht, da das Angebot an Multiplayermodi mehr ist, als ich ursprünglich eigentlich erwartet hatte, wenn ich ehrlich bin.

    Die Solokampagne ist hier in "Fired Up" wirklich umfangreich, da gibt es überhaupt nichts zu meckern. Die Einsätze sind dabei vielfältig und halten die Motivation auch auf längere Sicht hin im grünen Bereich: heikle Eskortierungsaufträge (schützt einen Konvoi vor Terroristen), Rennen in der staubtrockenen Wüste oder auch im eisigen Gelände und vernichtet (natürlich) im Übrigen alles, was irgendwie dem Feind gehört: Sprengaufträge (zum Beispiel von feindlichen Munitionsdepots oder Lastwagen), Ballerorgien (zerlegt kleine Vans mit dem unaufhörlich ratternden MG oder trefft mit Fernlenkraketen ins Ziel) und Rettungsmissionen (Achtung, Taktik!) sorgen vom Prinzip her dafür, dass Langeweile hier nicht Einzug hält. Doch so einfach mir nichts Dir nichts kann nicht drauflos geschrottet werden: der Schwierigkeitsgrad ist (mindestens) moderat und um in den Ballerorgien später wirklich die Nase vorn zu haben, ist es erforderlich, sich vorher - also vor dem Beginn der jeweiligen Mission - auf dem Hauptplatz mit schlagkräftigen Argumenten einzudecken. Dort ist es vonnöten, sich möglichst viele Symbole einzusacken, wobei die ab und an sehr schwierig zu erreichenden Sterne uns mächtige Wummen für den darauf folgenden Einsatz garantieren. Schließlich sorgen diese dafür, dass wir uns in den sogenannten Fired-Up-Modus begeben dürfen, in welchem uns durch ein gesetztes Limit vergleichsweise wenig Zeit bleibt, um eine Mindestanzahl an feindlichen Einheiten zu zerbröseln. Aber die Mühe lohnt sich zweifellos: zusätzliche Energiespender, die wir dann erhalten, erleichtert uns die Bewältigung der bevorstehenden Aufgaben merklich.

  • Fired Up
    Fired Up
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    01.03.2005
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1007589
Fired Up
Fired Up: Heißes Pflaster - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Fired-Up-Spiel-232/Lesertests/Fired-Up-Heisses-Pflaster-Leser-Test-von-sinfortuna-1007589/
27.07.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/12/Firedup_4.jpg
lesertests