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  • Firefighter F.D. 18 im Gamezone-Test

    Zeigt als Firefighter Dean McGregor dem heißen Element wo der Wasserschlauch hängt!

    Einen heißeren Job gibt's nicht!

    Um was es in einem Spiel geht, dass den Titel "Firefighter" trägt, sollte eigentlich jedem klar sein: Man schlägt sich als mutiger Feuerwehrmann gegen kleine und große Feuer durch und rettet dabei auch noch möglichst viele Menschenleben. Das Konzept ist nicht ganz neu, es gab bereits in der Spielhalle einen Feuerwehrmann-Simulator, doch nun könnt ihr endlich auch auf der heimischen PS2 die hitzigen Gefechte in einem völlig neuen Spiel hautnah erleben.

    Um dem Spiel auch eine ordentliche Atmosphäre zu geben, hat man diverse Charaktere entwickelt, welche in sehr schön animierten Zwischensequenzen die Hintergrundgeschichte vorantreiben. Euer Held heißt Dean McGregor und ist ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Aufgrund schlimmer, persönlicher Erfahrungen mit dem Feuer, kämpft er wie besessen gegen das unberechenbare Element und setzt sein eigenes Leben jeden Tag aufs Neue für andere aufs Spiel. Von seinen heldenhaften Taten erfährt auch bald die TV-Reporterin Emilie Arvin, die sich kurzerhand dazu entschließ McGregor auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Da sich in letzter Zeit auch noch ein verrückter Feuerteufel in der Stadt herumtreibt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Schicksale der beiden beruflich und auch privat kreuzen werden.

    Das grundsätzliche Spielprinzip von Firefighter F.D. 18 ist einleuchtend: Ihr findet Euch beim Start der verschiedenen Missionen zumeist inmitten eines flammenden Infernos wieder, welches schnellstens bekämpft werden muss. Aus der 3rd-Person Perspektive richtet Ihr mittels rechtem Analog-Stick dazu einfach den Wasserstrahl auf die Flammen um diese möglichst genau löschen. Schritt für Schritt kämpft man sich so durch brennende Tunnels, Büros, Bohrplattformen und andere Szenarien. Inmitten dieser Feuerwände trifft man auf zahlreiche Überlebende der Feuerkatastrophen, deren Rettung das eigentliche Hauptziel eines jeden Einsatzes darstellt. Es genügt ein einfaches Berühren der Personen um diese zu retten und dadurch den Aufenthaltsort der nächsten Person zu erfahren. Um jederzeit die Übersicht behalten zu können, haben die Entwickler ein kleines Radar oben rechts integriert, somit findet Ihr immer den richtigen Weg zum nächsten Ziel. Die Wege sind allerdings nur selten ein Spaziergang, explodierende Tanks, versperrte und brennende Gänge sind die Regel, was euch wiederum dazu zwingt auch mal den einen oder anderen Umweg in Kauf zu nehmen: Indem ihr euch durch enge Lüftungsschächte zwängt, Sicherheitstüren mit einer gefundenen Magnetkarte öffnet oder auch mal mit der Axt eine brüchige Wand zerlegt, wird der Weg zu rettungsbedürftigen Opfern des Feuers freigemacht.

    Um das Ganze nicht zu einfach werden zu lassen, werden euch zahlreiche, vorgescriptete Ereignisse auf Trab halten: Neben diversen unvorhersehbaren Explosionen und Übergriffen des Feuers auf neue Bereiche, sorgen auch klassische Backdrafts für jede Menge Action. Dies ist zwar ein schönes Spielelement, das sicherlich für schwitzige Finger am Joypad sorgen wird, aber auch gleichzeitig ein großer Nachteil des ganzen Spielsprinzips: Da die Brände stets vordefiniert ablaufen, wird es nie möglich sein ein ganzes Feuer komplett zu löschen. Auch trifft man öfters auf Brandherde die überhaupt nicht gelöscht werden können, egal wie lange man den Wasserstrahl darauf richtet. Andere Brände wiederum sind komplett gelöscht, aber nach ein paar Sekunden wieder in voller Größe vorhanden, nur weil die Entwickler diesen Brand so fest einprogrammiert haben. Schade, denn dadurch verliert das Spiel sehr viel von seinem Simulationscharakter und eine große Portion Realismus, da man sich nach einiger Zeit vergeblichen Feuerlöschens nur noch den schnellsten Weg zu den Opfern bahnt und sich recht wenig um die größeren Brände abseits des Rettungsweges schert. Als akribisch korrekter Feuerwehrmann möchte ich eben gerne ganze Räume komplett löschen und nicht ständig wieder vor neu entflammten Möbeln stehen, die ich kurz zuvor in 'zig Litern Wasser ertränkt habe.

    Richtig brenzlig wird es dann am Ende der einzelnen Levels, denn dort warten so genannte "Boss-Feuer" auf euch, welche auch nur mit einer passenden Taktik zu besiegen sind. Diese Infernos haben sogar eigene Namen, Angriffsmuster und eine Anzeige für Lebensenergie. Wer hier nicht absolut richtig vorgeht, wird schnell selbst zum Opfer der Flammen und da auch der letzte Checkpoint unter Umständen etwas weiter zurückliegt, kann hier stellenweise etwas Frust aufkommen. Auch fällt bei diesen Kämpfen wieder schnell auf, dass man nicht einfach alles Stück für Stück löschen kann und sich somit dem eigentlichen Ziel nähert, denn das Feuer möchte brav mit der vorgegebenen Strategie besiegt werden und nicht mit selbstentwickelten Tricks. Zum Glück gibt es drei verschiedene Schwierigkeitsgrade, wem die ganze Sache etwas zu heiß wird, der kann ja noch mal eine Stufe einfacher anfangen.

    Der tapfere McGregor hat übrigens nicht nur seinen feuerfesten Wasserschlauch zum Kampf gegen das Feuer im Gepäck, sondern auch eine hochmoderne Impulskanone, welche ganze Brände mit einer einzigen Ladung löschen kann - sozusagen eine begrenzt verfügbare Superwaffe, die man nur als letzten Ausweg einsetzen sollte. Selbstverständlich darf auch die obligatorische Axt nicht im Equipment fehlen, denn diverse Hindernisse müssen auch mal mit Gewalt beseitigt werden. Lebensenergie gibt es durch gefundene Verbandskästen oder Heiltränke zurück, außerdem regeneriert sich ein Teil der verbrauchten Energie auch automatisch, solange man den Flammen nicht zunahe kommt. Hier fällt etwas negativ auf, dass man die Ausrüstungsgegenstände und Heilmittelchen nicht per Tastendruck wechseln oder einnehmen kann, sondern dafür grundsätzlich in den Menübildschirm wechseln muss, was den Spielfluss wiederum etwas unschön unterbricht.

    Technisch kann Firefighter F.D.18 selbstverständlich durch die sehr realistische Darstellung von verschiedensten Flammen und Explosionen glänzen. Besonders das langsame Vergrößern eines Brandherdes wird hier realistisch dargestellt und man kann am virtuellen Leib hautnah miterleben wir schnell aus einem kleinen Feuerchen ein flammendes Inferno entstehen kann. Man hat also den eigentlichen Star des Spiels - das Feuer in all seinen Formen - technisch einwandfrei umgesetzt. Auch die Storysequenzen sind gut gelungen und glänzen mit sehr liebevoll gestalteten Charakteren. Die Sprüche der Feuerwehleute sind leider nicht immer ganz zeitlich passend, besonders dann, wenn man eine Warnung vor instabilen Räumen erhält, sich aber zu diesem Zeitpunkt bereits unter einer Ladung Geröll wieder findet. Gleiches gilt auch für Explosionswarnungen, diese kommen grundsätzlich viel zu spät beim Spieler an.

    Firefighter F.D. 18 (PS2)

    Singleplayer
    7,4 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    interessantes und frisches Spielkonzept
    einfaches Spielprinzip
    intelligente Boss-Feuer
    schöne Zwischensequenzen
    sehr detaillierte und realistische Darstellung des Feuers
    Feuerlöschen nur begrenzt nötig und möglich
    zu viele automatische Ereignisse
    stellenweise unrealistisches Feuerverhalten
    extrem linear
  • Firefighter F.D. 18
    Firefighter F.D. 18
    Developer
    Konami
    Release
    23.04.2004

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Firefighter F.D. 18
Firefighter F.D. 18 im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Firefighter-FD-18-Spiel-248/Tests/Firefighter-FD-18-im-Gamezone-Test-989841/
15.04.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/04/firefighter_fd18_title.jpg
tests