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  • Fish Tycoon im Gamezone-Test

    Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Dieses Sprichwort ist wohl mehr als treffend in Bezug auf Fish Tycoon.

    Briefmarken und Fische haben für die meisten Menschen wohl einen ähnlichen Unterhaltungswert und doch können sowohl Postwertzeichen als auch die illustren Wasserbewohner enorme Preise unter Sammlern erzielen. Man denke nur an die teuren Koi Karpfen, die einem erfahrenen Züchter Beträge in fünfstelliger Höhe einbringen können. Ihr ahnt worauf diese Einleitung hinausläuft und richtig; der Titel des nun vorliegenden Moduls gibt bereits reichlich Aufschluss über den Inhalt des Spiels, dreht es sich hierbei doch um Fische und deren artgerechte Haltung.

    Dabei ist das "Tycoon" im Titel vielleicht etwas irreführend, denn es dreht sich hierbei nicht um industrielle Massenzucht, sondern um Liebhaber, die ihre kleinen Aquarienbewohner hegen, pflegen und untereinander kreuzen müssen.

    Glücksfische, nicht Kekse

    Fish Tycoon Fish Tycoon Diese "Fisch-Simulation" hat sogar so etwas wie eine kleine Story und beschränkt sich nicht allein darauf, Fische zu züchten und Geld zu scheffeln. So gab es nämlich einmal eine geheimnisvolle, verborgene Insel namens Isola auf der sich eine magische Lagune befand in der sieben Fische schwammen, die für ein ökologisches Gleichgewicht sorgten. Doch irgendwann waren diese Fische urplötzlich verschwunden und das empfindliche System der Insel dadurch gestört. Deswegen ist es nun am Spieler gelegen, diese sieben Fische erneut zu züchten, um die Insel vor einer ökologischen Katastrophe zu bewahren. Klingt in etwa genauso spannend wie es letzten Endes auch ist, aber schließlich sollte man sich nicht an der Story eines Spiels aufhängen, zumal es da schon ganz andere, miesere Storys zu Spielen gab.

    Fish Tycoon Fish Tycoon Betrachten wir uns lieber das Gameplay, denn wie aus der Einleitung, sowie Story hervorgeht, dreht sich bei Fish Tycoon alles darum, diese sieben magischen Fische zu züchten. Natürlich erschaffen wir auf dem Weg dorthin auch völlig andere Arten, die man im hauseigenen Laden an die Fisch sammelnde Bevölkerung der Insel verkaufen kann. Bis es soweit ist und der Kunde "How much is the fish" fragen kann, muss allerdings erst einmal das Aquarium hergerichtet werden. Also setzt man Fischeier aus, schmückt das Becken mit Muscheln und anderen Gegenständen, wie einem stilechten Taucher, einem Mini-Schiffswrack oder einem Pagodenornament und wartet... und wartet. Nachdem man eine gewisse Zeit ins Leere oder gespannt auf den unteren Bereich des Touchscreens geschaut hat, sieht man erste kleine Fischlein durch das Wasser flitzen. Ab nun beginnt die wahre Aufgabe, die ein wenig an die putzigen Tamagotchi-Eier erinnert. Die Fische wollen gefüttert und umsorgt werden, bis sie dann endlich geschlechtsreif werden und paarungsbereit sind. Ist dies geschehen, schwimmt der nun trächtige Fisch nach der Befruchtung durch einen anderen Aquarienbewohner wieder elendig lang durchs Becken, bevor der Nachwuchs das Licht der Welt erblickt. Also heißt es wieder: Warten, warten, warten! Man kann den Nintendo DS natürlich auch ausschalten oder sich in der Zwischenzeit einem anderen Spiel widmen, da die Zeit im Aquarium weiterläuft, unabhängig davon ob das Gerät nun ein- oder ausgeschaltet ist. Dies birgt aber eine nicht zu unterschätzende Gefahr, denn kümmert man sich eine zeitlang nicht um seine Kleinen, schwimmen diese schnell an der Wasseroberfläche und sind nicht mal mehr gut genug, um in der Fischsuppe zu landen. Spielst du nicht, bestraf ich dich, lautet hier die Devise des Moduls.

    Liebevolle Züchter, aber widrige Zuchtbedingungen

    Fish Tycoon Fish Tycoon Da wir aber sehr gute und vor allem liebevolle Züchter sind, kümmern wir uns selbstverständlich mit vollster Aufmerksamkeit um die Kleinen, damit diese heranreifen und im Fischladen verkauft werden können. Dazu befördern wir sie in das Verkaufsbecken und lassen die Leute in den Laden strömen, damit sie sich die Nasen an den Aquarien platt drücken können. Verkauft man viele Fische zu einem Preis den man selber festlegen kann, bekommt man natürlich Geld, welches in neues Aquarienzubehör oder bessere, exotische Fischeier re-investiert werden kann. Die Gedankenblasen der Kunden verraten dabei, welcher Fisch gerade "Up to Date" ist, bzw. welchen der jeweilige Sammler gerade sucht. Und hier bietet sich ein wahres Ärgernis, denn oftmals hat man natürlich nicht die Fische parat, die sich der Kunde gerade wünscht. Das hat zur Folge, dass man natürlich unter chronischem Geldmangel leidet und seine Zucht nicht mit der nötigen Medizin oder Wachstumshormonen versorgen kann. Futter hingegen ist immer verfügbar, doch das hilft leider nicht dabei, Krankheiten zu kurieren oder die Wasserbewohner schneller wachsen zu lassen. In dieser Hinsicht ist das Balancing wirklich daneben und so wird der Spieler schon in der leichtesten der drei Schwierigkeitsstufen vor arge Probleme gestellt. Auch muss eine nicht gerade geringe Menge an Fischen verkauft werden, bevor man sich edle Einrichtungsgegenstände oder ein adäquates Belüftungssystem, bzw. einen Temperaturregler zulegen kann. Da man seine anfangs gezüchteten Fische aber nur schwer an den Mann oder die Frau bringen kann, entsteht somit ein Teufelskreislauf, bei dem auch knallhartes Sparen nicht sonderlich viel bringt.

    Fish Tycoon Fish Tycoon Die Steuerung hingegen ist soweit recht gut geregelt und durchaus passabel. Mit dem Stylus greift man sich die Fische, kann sie untersuchen, bzw. zum paaren schicken oder Futter ins Wasser geben. Auch kann man mit dem Stift durch das Aquarium scrollen um seine Sammlung zu begutachten, wobei dies mittels Steuerkreuz ebenfalls möglich ist. Die Buttons haben so gut wie keine Funktion, da alles mit dem Touchscreen bedient wird. Begibt man sich ins Hauptmenü um das Spiel zu speichern oder die Optionen anzusehen, kann es aber vorkommen, dass beide Bildschirme schwarz werden und man nur noch das sanfte Geglucker des Aquariums hört, was einen Neustart des DS zufolge hat. Der Umstand ist spielerisch und aufgrund der Autosave-Funktion nicht weiter tragisch, technisch gesehen ist so etwas in der heutigen Zeit aber absolut indiskutabel. Möglich, dass der lieben Gamezone-Tester ein Montagsmodul erwischt hat, doch unerwähnt darf dies natürlich nicht bleiben.

  • Fish Tycoon
    Fish Tycoon
    Publisher
    Eidos
    Release
    14.03.2008

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Fish Tycoon
Fish Tycoon im Gamezone-Test
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Dieses Sprichwort ist wohl mehr als treffend in Bezug auf Fish Tycoon.
http://www.gamezone.de/Fish-Tycoon-Spiel-324/Tests/Fish-Tycoon-im-Gamezone-Test-991721/
26.03.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/03/27947_FishTycoon8.jpg
tests