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  • FlatOut: Augen zu und durch! - Leser-Test von sinfortuna

    FlatOut: Augen zu und durch! - Leser-Test von sinfortuna Na aber sicher sind Rennspiele nicht gerade selten und natürlich ist speziell die Sony Playstation 2 geradezu übersät mit Titeln dieses Genres. Selbstverständlich besteht die Gefahr der Übersättigung der Zielgruppe und völlig klar ist somit auch, dass schon etwas ganz Besonders geboten werden muss, sollte man in diesem Bereich überhaupt noch für Aufsehen sorgen können. Herstellerfirma Empire ließ sich offensichtlich davon nicht aus der Bahn werfen und brachte nichtsdestotrotz mit "Flatout" für die PS2 einen Racer auf den Markt. Und in der Tat ist es ihnen gelungen, ein weit überdurchschnittliches Rennspektakel auf die Beine zu stellen, welches Herausragendes in punkto Präsentation und Fahrphysik bietet. Ja ganz recht, den Nachfolger gibt es mittlerweile auch schon und was für einen! Erschienen ist dieser für die X-Box 360 und wurde als Rennspiel des Jahres 2006 gekrönt, im Übrigen völlig zurecht. Wir jedoch wollen den Blick noch etwas weiter zurück schweifen lassen und uns mit dem Erstlingswerk für die PS 2 beschäftigen, welches Ende des Jahres 2004 das Licht der Videospielwelt erblickte und sowohl rasend schnell als auch mit brachialer Zerstörungsgewalt daherkommt.

    Wer beispielsweise das mittlerweile legendäre "Destruction Derby" mochte, ist hier genau richtig, doch "Flatout" bietet noch weitaus mehr als das. Das Kernstück bildet hier zweifelsohne die Karriere, auf die ich gleich noch zu sprechen kommen werde. Vorher möchte ich aber nicht unerwähnt lassen, dass auch dem Multiplayer Aufmerksamkeit spendiert wurde (alles Andere wäre bei einem Rennspiel aber auch ein mächtiger Faux-pas) und zwar in Form von Zweispieler-Duellen via Splitscreen, diese aber leider Gottes ohne CPU-Konkurrenz und auf Wunsch zu viert in kleinen Bonusspielchen bzw. abgefahrenen Wettbewerben, in denen jeder der Beteiligten brav nacheinander an die Reihe kommt. Zugegebenermaßen nicht gerade viel, wenn wir ehrlich sind, zumal eine Online-Unterstützung komplett wegfiel, da dürfen wir doch mittlerweile schon ein bisschen mehr erwarten, schätze ich. Die Bonuswettbewerbe sind früher oder später (eher früher) ausgelutscht und das Duellieren ohne CPU-Fahrer sorgt auch nicht gerade für wochenlange Unterhaltung. Wenden wir uns nun - leicht (oder auch schwer) enttäuscht - dem Hauptteil von "Flatout" zu, dem Karrieremodus.

    Dieser hat es zum Glück ordentlich in sich und verspricht einen Mordsspaß. Lediglich Simulationsfans wenden sich möglicherweise mit Schaudern ab, denn hier wird vornehmlich gnadenlos ohne Rücksicht auf Verluste gerast und alles, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist, in Grund und Boden gefahren bzw. zerschrottet. Zunächst fangen wir aber ganz bescheiden ab, unseren ersten fahrbaren Untersatz besorgen wir uns vom örtlichen Schrottplatz. Verdienen wir unsere ersten Sporen in den Anfangsrennen, füllt sich allmählich unser Geldbeutel und wir können uns (hoffentlich) im Laufe der Zeit wichtige Ersatzteile und später auch bessere Karossen leisten. Natürlich sind vordere Platzierungen unser Hauptziel, etwas Anders haben wir selbstverständlich nicht im Sinn, wollen wir ernsthaft vorankommen bzw. die Karriereleiter nach oben klettern. In etwas abgedrehten Turnieren fahren wir ein Crash-Test-Dummy erst so richtig zu Schrott, spielen mit diesem Darts - als Zielscheibe versteht sich - schleudern dieses als Objekt im Weitwurf oder Bowling. Ansonsten zerlegen alles in seine Einzelteile, was sich uns im Crash-Derby nähert. Natürlich gibt es ab und an tatsächlich auch ein (relativ) normales Rennen auf einem Ovalkurs, in denen wir zeigen können, dass wir auch in diesem Punkt unser Handwerk verstehen. Der Schwierigkeitsgrad darf hier aber keineswegs unterschätzt werden, besonders Anfänger und auch Gelegenheitsspieler werden hier aller Voraussicht nach ihr blaues Wunder erleben. Die Tendenz geht hier eindeutig eher in Richtung schwer als leicht. Das Gute hierbei: unfair ist es selten, zumal glücklicherweise auch die CPU-Fahrer in teils verheerende Karambolagen verwickelt sind, so dass sämtliche Rennen voller Überraschungen stecken bzw. sich niemand aus dem Fahrerfeld seiner Platzierung sicher sein kann, bevor er nicht wirklich im Ziel ist.

  • FlatOut
    FlatOut
    Publisher
    Empire Interactive
    Release
    08.11.2004
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FlatOut
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23.10.2007
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