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  • Flat Out im Gamezone-Test

    Mit Flat Out präsentiert uns empire interactive einen erstaunlich gelungenen Party-Rennspaß.

    Ihr habt genug von blank polierten Markenfahrzeugen auf asphaltierten Hochgeschwindigkeitskursen, wollt lieber im Dreck wühlen und eure Konkurrenten brutal von der Strasse hauen ohne Konsequenten fürchten zu müssen? Dann dürfte Flat Out genau das richtige Rennspiel für euch sein, denn hier dreht sich alles um rostige Karossen, schmierige Ersatzteile vom Schrottplatz sowie Rennen bei denen es so richtig zur Sache geht und Memmen nichts verloren haben. Denn wo es in anderen Rennspielen als unschicklich gilt die Gegner von der Piste zu stoßen, ist es genau das was Flat Out zu etwas Besonderem macht. Denn die gebotenen Pisten sind voller Fallen, Gruben und Hindernissen die ideal geeignet sind um die Mitspieler parken zu lassen. Dabei kristallisiert sich schon ziemlich schnell heraus, dass Flat Out in der Gruppe wesentlich mehr Spaß macht als alleine vor dem Schirm. Derweil gibt es auch für den Einzelspieler eine Menge zu tun, bis er endlich alle Autos und die mehr als wichtigen Tuningteile besitzt.

    Immer feste drauf... Immer feste drauf... Die präsentierte Einzelspieler-Meisterschaft teilt sich in die drei Untergruppen Bronze, Silber und Gold auf sowie einem speziellem Bonus-Modus, in dem es die verrücktesten Sachen mit unserem Dummy anzustellen gibt. Ja, ihr habt richtig gehört, statt eines lebendigen Fahrers sitzt ein Dummy an seiner Stelle am Lenkrad, auch in den normalen Rennen. Denn um in unseren Breitengraden nicht auf die Ragdoll-Mechanik verzichten zu müssen, welche den Fahrer bei schweren Unfällen aus dem Wagen katapultiert und in die Landschaft schleudert, hat man den menschlichen Fahrer durch eine Gummipuppe ersetzt, die sich nun an seiner Stelle die Knochen brechen darf. Derweil ist das Gezeigte bei weiten nicht so schlimm wie man vielleicht meinen könnte, denn weder reißt es unserem Dummy irgendwelche Gliedmassen ab noch kann er seinen Kopf verlieren oder sich gar in Einzelteile zerlegen. Dabei sind die Dinge die wir mit ihm im Bonus-Mode anstellen durchaus dazu in der Lage, wie das Dummy Weit- oder Hochschmeißen, oder das Kegeln oder Zielschießen mit ihnen. Dabei geht es immer darum einen Unfall zu verursachen der unseren nicht angeschnallten Dummy aus dem Wagen feuert und eben möglichst hoch, weit oder gezielt durch die Gegend schleudert. Klar, dass dies der Lacher auf jeder Party ist, alleine jedoch verpufft die hämische Freude beim Dummyschleudern recht schnell.

    Am Start Am Start Dafür existieren die drei Meisterschaften in Bronze, Silber und Gold, welche uns diverse Einzelrennen gegen computergesteuerte Fahrer anbieten. Je nach Platzierung erhalten wie eine gewisse Geldsumme für die wir sodann auf dem Schrottplatz unser Gefährt aufrüsten können. Ganz so wie wir es aus anderen Rennspielen kennen können wir diverse Getriebe, Aufhängungen etc. in unseren Boliden verbauen. Dies ist auch mehr als wichtig, denn die Computerfahrer glänzen durch ihre erhöhte Aggressivität, die sie alles tun lässt um uns von der Piste zu bugsieren. Da ist es am besten mit einem möglichst starken Wagen einfach Vorne weg zu ziehen, denn im Pulk hat man nur wenig Aussicht auf Erfolg. Hier liegt auch die Spielspaßbremse des Einzelspieler-Modes von Flat Out begraben, denn das was in der Gruppe unglaublichen Spaß macht, sich gegenseitig von der Piste zu schieben, am besten so, dass sich der Gegner gleich eingräbt oder irgendwo hängen bleibt, ist gegen die Computerfahrer mehr als frustrierend, da es meist bedeutet das Rennen nicht mehr gewinnen zu können und von Vorne zu beginnen. Da kommt es schon mal vor, dass man ein Rennen x-mal starten muss bis man es endlich als Erster beenden kann. Derweil ist der gebotene Schwierigkeitsgrad überhaupt nicht so hoch gewählt, es sind lediglich die Computerfahrer die genau wissen wann sie einen anstoßen müssen um einem das Rennen zu versauen.

    Der Schrottplatz Der Schrottplatz Der gebotene Multiplayer-Part hingegen ist ideal geeignet um für Stimmung zu sorgen. Dabei werden uns technisch alle Möglichkeiten geboten die man erwarten kann. So können sich bis zu vier Spieler per Splitscreen an dem Game beteiligen ebenso wie es möglich ist bis zu acht lokale Xboxen miteinander zu vernetzen. Um es mit der ganzen Welt aufnehmen zu können besitzt Flat Out natürlich auch eine volle Xbox Live Unterstützung, die uns Online-Rennen mit maximal acht Spielern erlaubt. Selbstverständlich greifen wir dabei auf die bekannten Funktionen des Quick- und Optimatches zurück, ebenso wie es die bekannte Freundesliste gibt. Beim Ranking-System hat man sich offensichtlich am System von Codemasters orientiert, denn jeder Spieler startet mit einer Punktzahl von 5000 und je nach Platzierung erhält man neue Punkte hinzu oder es werden einem welche abgezogen.

    Schon mal was von Fliehkräften gehört? Schon mal was von Fliehkräften gehört? Grafisch bietet uns Flat Out solide Kost die mit einer ganz leichten aber permanenten Unschärfe überzogen ist. Dies sorgt dafür, dass wir während der Fahrt einen immer leicht unscharfen Untergrund kredenzt bekommen, was wohl für den erhofften Geschwindigkeitseindruck sorgen soll. Für den Spaß im Spiel sorgen die vielen zerstörbaren Objekte, denn bis auf wenige Ausnahmen lässt sich wirklich alles auf und neben den Pisten zu Kleinholz verarbeiten. Wenn man besonders geschickt ist, ist es auch möglich Dinge einstürzen zu lassen, so dass sie den nachkommenden Fahrern den Weg blockieren. Die Autos selbst sehen schon zu Beginn des Rennens mehr als übel aus. Doch erst im Rennen, wenn sich die Karosserie immer mehr verformt und Teile verliert bis unser Dummy fast im Freien sitzt, kann die Engine so richtig zeigen wozu sie in der Lage ist. Da fliegt einem das Blech nur so um die Ohren während man versucht dem Pulk zu entkommen. Sogar zu brennen kann unser Gefährt anfangen.

    Aufs Dach gelegt Aufs Dach gelegt Die Soundkulisse bietet uns Hauptsächlich recht realistisch klingende Motoren, die nur etwas zu leise abgemischt wurden und etwas in der allgemeinen Geräuschkulisse untergehen, sowie viel fliegenden Schotter im Kotflügel und natürlich die entsprechend unangenehmen klingenden Geräusche beim Kollidieren der Gefährte. Die Umwelt selbst hingegen ist eine recht stille, nur an ganz wenigen Stellen gibt es Objekte die Geräusche von sich geben, dafür gibt sich der Soundtrack umso mehr Mühe für eine erhöhte Adrenalinausschüttung zu sorgen. Sie bietet uns vor allem Metal-Sounds der brüllenden Sorte.

    Das Rennmenü Das Rennmenü Die Steuerung selbst gefällt besonders wegen der schnell ansprechenden Lenkung sowie den deutlichen Auswirkungen der einzelnen Tuningmaßnahmen. Mit etwas Übung stellt es kein Problem dar die rostigen Fahrzeuge kontrolliert über den Schotter zu steuern. Die einzelnen Fahrzeuge jedoch unterscheiden sich nicht so stark voneinander wie man meinen möchte. Viel wichtiger ist es den Wagen möglichst weit aufzurüsten um Konkurrenzfähig zu bleiben.

    FlatOut (XB)

    Singleplayer
    7,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Viele Autos und Tuningteile
    einmaliger Bonus-Mode mit Dummy-Weitwurf
    leichte Steuerung
    besonders spaßiger MP-Part
    Singleplayer-Part aufgrund der starken Gegner mitunter frustrierend
    kein 60 Hertz-Mode (Xbox)
    kein eigener Soundtrack möglich (Xbox)
  • FlatOut
    FlatOut
    Publisher
    Empire Interactive
    Developer
    Bugbear Entertainment
    Release
    09.2004

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Forza Horizon 3 Release: Forza Horizon 3 Microsoft
    Cover Packshot von F1 2016 Release: F1 2016 Koch Media , Codemasters
    Cover Packshot von Trials of the Blood Dragon Release: Trials of the Blood Dragon Ubisoft , RedLynx
    Cover Packshot von The Collider 2 Release: The Collider 2 Techland
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FlatOut
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http://www.gamezone.de/FlatOut-Spiel-383/Tests/Flat-Out-im-Gamezone-Test-990055/
09.11.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/11/TV2004110816043200.jpg
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