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  • Flink: Lust und Frust mit Flink - Leser-Test von denjuandemarco

    Flink: Lust und Frust mit Flink - Leser-Test von denjuandemarco Das Ende meiner Reviews aus dem Reich der Videospiele für das Sega Mega Drive liegt nun in nicht mehr in weiter Ferne und so komme ich nun zu einem Spielmodul für besagte Sega-Konsole zu sprechen, welches als eines der allerletzten Jump'n Runs auf dem hiesigen Markt im Winter 1994 erschien. Bei diesem Hüpfabenteuer spielt ein kleiner Zauberlehrling die Hauptrolle, dessen Führung wir schon alsbald übernehmen werden. Sein Name ist Flink und er sollte in der Tat (nomen est omen) ein sehr wendiges und feinmotorisch durchaus außerordentlich begabtes Kerlchen sein. So dachte ich jedenfalls zu Beginn dieses Spiels. Naiv wie ich nun einmal bin. Hust. Lasst Euch also einmal kurz entführen in eine Zeit der Videospiele, wo es nicht nur um "Kawumm" und "Kapeng" ging, sondern ab und an ein märchenhaftes Fantasy-Ambiente zu bestaunen gab. Ob das vorliegende Abenteuer denn ebenfalls Anlass zu märchenhaften Träumereien gab, möchte ich an dieser Stelle erst einmal dahingestellt sein lassen. Vorhang auf.

    Story

    Unser kleiner Zauberlehrling namens Flink wächst zunächst in einer wunderschönen, überaus idyllischen Gegend auf, wir befinden uns zu Beginn des Spiels auf einem hübschen Inselfleckchen wieder. Auf "Imagica" (so der Name jener Heimatregion unseres Helden) herrscht absolute Ruhe, sämtliche Einwohner scheinen ein beneidenswert harmonisches Leben zu führen. Doch wenig überraschend ist dieser Zustand nicht von Dauer, denn "selbstverständlich" gibt es auch in diesem Abenteuer ein fieses Wesen, welches das wunderschöne Ambiente kaputtmacht. In diesem Fall ist es ein böser Zauberer, der sich gewaltiger Mächte der schwarzen Magie bedient, um es gehörig krachen zu lassen und sich nunmehr anschickt die totale Kontrolle und somit absolute Herrschaft zu übernehmen.
    Und so bleibt es tatsächlich allein an unserem Zauberlehrling hängen, die absolute Katastrophe abzuwenden und dem finsteren Treiben des Zauberers noch rechtzeitig Einhalt zu gebieten. Doch dies ist naturgemäß leichter gesagt als getan, ein schwieriges Abenteuer steht dem guten Flink nun bevor. Um sich jenem bösen Zauberer noch entscheidend in den Weg stellen zu können, muss Flink durch das gesamte Inselterritorium wandern, um vier magische Kristalle ausfindig machen zu können. Denn diese vier Edelkristalle sind unerlässlich dafür, um den finsteren Magier in seine Schranken weisen zu können, ohne diese Juwelen könnt Ihr Euch Euer edles Vorhaben gleich wieder abschminken. Also nix wie los, da die Zeit ohnehin schon mächtig drängt. Machen wir uns also schnell auf und zeigen wir den düsteren Untertanen des Zauberers, aus welchem Holz wir geschnitzt sind. Yeeha.

    Spielverlauf

    Naturgemäß sind die Schergen des üblen Zauberers sehr zahlreich, so dass wir unentwegt alle Hände damit voll zu tun haben, diese auszuschalten. Da wir es hier mit einem typischen Jump'n Run zu tun haben, wird in diesem Abenteuer rund um unseren jungen Zauberlehrling natürlich wieder einmal gerannt und gesprungen, was das Zeug hält. Demzufolge räumen wir auch den Großteil der Feinde insofern aus dem Weg, dass wir ihnen ganz humorlos auf den Kopf springen oder herumliegende Steine und Truhen als Wurfgeschosse umfunktionieren.
    Bis dato unterscheidet sich die Art der Bekämpfung der heranstürmenden Feinde nicht sonderlich von den üblichen Jump'n Runs. Allerdings finden wir hier in "Flink" doch ein weiteres Merkmal vor, denn schließlich haben wir es hier mit einem magisch begabten Kerlchen zu tun, welcher dabei ist, seine Fähigkeiten nach und nach zu vervollkommnen. Also ist es klar, dass es nicht bei den erwähnten physischen Attacken allein bleibt. Nein, zudem ist der kleine Flink nämlich in der Lage, einen Zauberkessel mitzuschleppen, diesen bei Gelegenheit "auszupacken" und nette Zutaten in das brodelnde Kesselwasser folgerichtig einzuschmeißen. Schon nach sehr kurzer Zeit entwickelt sich aus Flink ein hochbegabter Braumeister, denn was er sich allmählich an magischen Sprüchen zusammenbastelt, kann sich durchaus sehen lassen. Die für die mehr oder weniger mächtigen Zaubersprüche dringend benötigten Rezepte lassen sich weit verstreut in der Landschaft vorfinden, regelmäßig entdeckt Ihr diese in Schatztruhen. Dann benötigt Ihr lediglich noch ein paar Zutaten "et voila", die Suppe ist fertig, es ist angerichtet. Nun ja, fast zumindest, denn leider Gottes muss der kleine Flink die genaue Reihenfolge, in welcher die einzelnen Zutaten in die Mixtur geschüttet werden sollen, erst einmal selber herausfinden. Diese Experimente sorgen dafür, dass Euch ein ums andere Mal Euer Zauberkessel ordentlich um die Ohren fliegt, aber was soll's, letztlich werdet Ihr im "Trial-and-Error-Verfahren" dann doch glücklich.
    Doch nicht nur hinsichtlich des Bekämpfens der Feinde sind Eure Magiekünste vonnöten, sondern auch bezüglich des Vorankommens in verzwickten Situationen bzw. schwer begehbarem Gelände. Denn auch solche Probleme werden alsbald von Euch gemeistert, so dass Ihr Euch beispielsweise auch einfach kurzzeitig schrumpfen lassen könnt, um bestimmte Geheimgänge zu erforschen und nützliche Gegenstände finden zu können. Diese Spielelemente stellen eine willkommene Abwechslung zum üblichen Jump'n Run-Alltag dar und lockern das Spielgeschehen angenehm auf. Für ein hohes Maß an Motivation ist damit zweifelsohne gesorgt, denn Ihr beschränkt Euch eben dadurch nicht nur allein auf das Rennen und Springen, sondern auch auf das Perfektionieren Eurer Zaubersprüche bzw. auf das ständige Erweitern Eurer magischen Fähigkeiten. Auch der Spielumfang geht hier völlig in Ordnung, denn es erwarten Euch hier vier extrem große Spielabschnitte, die in sich in weitere zahl-reiche Level noch einmal unterteilt sind. Insofern will ich an dieser Stelle auch gar nicht meckern.

  • Flink
    Flink
    Release
    06.09.2000
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Flink
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05.06.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/11/flink.jpg
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