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  • Fluch der Karibik: Dead Man's Chest im Gamezone-Test

    Reizvolles Abenteuer in der Karibik, nur leider trüben technische Mängel den Spielspaß der PSP-Version.

    Demnächst wird die Black Pearl kommend aus der Karibik in den Lichtspielhäusern eurer Region anlegen, doch schon vorher können abenteuerlustige Matrosen in die Fußstapfen des allbekannten Jack Sparrow treten und im Gefecht die Säbel schwingen. Während das Playstation 2 Spiel aus de Hause Ubisoft noch auf sich warten lässt, versorgt zumindest Buena Vista Games hungrige Piratenneulinge mit entsprechender Software für die Handheldsysteme zum Kinoblockbuster "Fluch der Karibik 2". Wir packten für euch handliches Florett und Schusseisen ein und mischten die Karibik ordentlich auf - interessierte Abnehmer sollten sich den Kauf aber gut überlegen und vor allem abwägen, welches Gameplay ihnen besser gefällt. Denn unterschiedlicher könnten die DS und PSP Version kaum sein, obwohl sie die gleiche Thematik behandeln!

    Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Wir erinnern uns noch gut an das Ende des ersten Teils: Dank dem ehrenwerten Waffenschmied Will Turner und seiner angebeteten Elizabeth Swann - die sich selber aber durchaus gerne als Miss Turner ausgibt - umging der berühmt berüchtigte Jack Sparrow abermals seinem Galgentod. Mitsamt seiner schlagfertigen, wenn auch etwas ungewöhnlichen Crew segelte er auf der zurück eroberten Black Pearl dem Sonnenuntergang entgegen, nur um uns nun in ein weiteres Piratenabenteuer in der herrlichen Karibik zu entführen - na wenn dass mal kein Fluch ist! Abermals wird Käpt'n Jack Sparrow in übernatürliche Wirrungen verwickelt: Nach dreizehn Jahre auf der Black Pearl soll er nun seine Blutschuld begleichen - eine alte Rechnung, welche noch gegenüber Davy Jones, dem Herrscher der Ozeantiefen und Käpt'n der Flying Dutchman, offen steht. Wir haben es aber mit einem Sparrow zu tun, welcher ziemlich gerissen sein kann - zumindest wenn es um sein eigenes Leben geht.

    Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Weiter Einzelheiten zur Geschichte des Piratenhelden wollen wir aber nicht erläutern, um euch die Vorfreude auf den kommenden Kinofilm und auf das Spiel nicht zu vermiesen. Im Gegensatz zur DS-Variante dürft ihr euch auf etwas umfangreichere Erzählungen einstellen, welche mit kleinen In-Game Videoanimationen inklusive einer Sprachausgabe präsentiert werden. Es fehlte nur leider das nötige Kleingeld für die Originalstimmen, nur schwerlich wird man sich an die einschläfernde Neubesetzung für Sparrow gewöhnen. Ein wenig karg fallen in den Sequenzen auch die Animationen aus: Wildes und meist völlig unangebrachtes Herumfuchteln der Arme wie auch die fehlende Lippenbewegungen trüben den Eindruck.

    Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Ihr tretet nun also in die Fußstapfen des Jack Sparrows, welcher nach wie vor als Verbrecher und Pirat angesehen wird. Deswegen fristet er wieder einmal sein Leben in einer nasskalten Zelle auf der Gefängnisinsel, doch schon plant der Gute seine Flucht, wobei ihr schon tatkräftig mithelfen dürft. Anschließend nehmt ihr Kurs auf einige aus dem Film bekannte Inseln, welche nacheinander auf der Suche nach Erlösung abgeklappert werden. Während ihr in der DS-Variante auch Will Turner und Elizabeth Swann durch die Karibik scheucht, werdet ihr die Beiden hier nur passiv antreffen. Von daher verzichtet ihr auch auf einige Szenarien, welche in der anderen Version den Turteltäubchen vorbehalten waren. Der Plot führt euch aber ebenfalls zur Isla del Pelegostos oder Isla Cruces, ein Reiseziel wird aber auch wieder die Piratenmetropole Tortuga darstellen, wo ihr feindliche Schergen sofort mit Rum abfüllen dürft. Als Besichtigungstour solltet ihr die Zielorte aber nicht ansehen, trotz eines gewissen Urlaubsflair stellen diese Örtlichkeiten gefährliche und ziemlich düstere Gegenden dar!

    Klettern wie der Prinz

    Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Jack präsentiert sich auf der PSP vergleichsweise agiler, als sein Ebenbild auf dem Nintendos DS. Die 3D-Levelstruktur bietet entsprechend auch Möglichkeiten zur Erkundung und sorget durch Geschicklichkeitspassagen für ein ähnliches Gameplay, wie man es aus "Prince of Persia" kennt. Zusammenbrechende Brücken, Feuerspeiende Schluchten und gemeine Fallen der Ureinwohner sorgen für manche Schrecksekunde. Das Paradies ist zudem gespickt mit Felswänden und Häuserfassaden, an denen sich Jack entlang hangeln kann. Die Kletterpartie fällt aber deutlich schmalspuriger als beim Prinzen aus und erfordert weder großes Fingerspitzengefühl, noch müsst ihr über eure Aktionen nachdenken. Der Kamera sei Dank, dass euch der Weg meist eh sofort klar wird - ihr müsst nur noch passend springen oder euch entsprechend hochziehen! Ohne Urschrei, aber dennoch ebenso schwungvoll schwingt sich der Gute wie Tarzan mittels Seilen und Lianen durch den Urwald, kompliziert wird es aber hauptsächlich bei den Sprungpassagen. Hier versagt nicht selten das Kamerasystem und sorgt für ein virtuelles Ableben. Frustrierende Momente bleiben aber dank der großzügigen Rücksetzpunkte aus!

    Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Immer wieder erreicht ihr eine vermeintliche Sackgasse, aus der kein Weg mehr heraus zu führen scheint. Jetzt heißt es Augen aufmachen und evtl. manuell ein wenig mit der Kamera herumzuspielen - welche aber nicht grundlos als zickig bezeichnet werden kann. Irgendwo verbergen sich meist Schalter, oder aber ein trickreicheres Vorgehen wird verlangt. Mit einer Kanone könnte man dich z. B. einen Weg bahnen, nur muss diese wiederum mit Munition gefüttert und natürlich mit Feuer entzündet werden. Auch tragbare Pulverfässer erweisen sich als äußerst praktisch! Gepaart werden die teils großzügig angelegte Rätselpausen mit kleineren Klettereinlagen. Irgendwann kennt aber auch ein Seebär alle Tricks und langweilt sich aufgrund immer wieder kehrenden Arbeiten. Zudem schwindet im Laufe der Zeit auch die Komplexität der einzelnen Denkaufgaben.

    Schwaches Kampfsystem

    Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Ohne Säbel wagt sich Jack Sparrow nicht einmal auf die Straße, von daher habt ihr diese Klinge als Standardbewaffnung stets dabei. Ein Knopfdruck reicht, um den Piraten in eine Kampfhaltung zu bringen. Atemberaubende Gefechte bleiben aber weitestgehend aus - hätte man auch hier ein wenig bei "Prince of Perisa" geklaut, wäre ein durchaus ansehnliches Kampfsystem daraus geworden. Über dem heranstürmenden Gefängniswärter, Kannibale oder Pirat zeigt ein Symbol an, welche Schlagtaste ihr verwenden müsst. Noch wird sich der Feind wehren oder zumindest mit klirrenden Waffen eine deckende Haltung einnehmen, wechselt aber das Symbol, solltet auch ihr sofort die nächste Taste bearbeiten und euren Kontrahenten dadurch brutal mit einem finalen Schlag vernichten. Stürmen mehrere Kreaturen auf euch ein, könnt ihr noch in etwa mit der Richtung einen bestimmten Gegner anpeilen - nicht selten versagt aber ein koordinierter Schlagabtausch. Die Kämpfe verlaufen sehr undynamisch und fordern maximal ein simples Dauerdrücken der Buttons eurerseits. Völlig unverständlich ist aber vor allem, dass sich Jack weder durch Blocken, noch durch eine abrollende Seitwärtsbewegung in Sicherheit bringen kann - Aktionen, welche er auf dem Nintendo DS noch beherrschte, hier aber definitiv eher angebracht wären!

    Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Fluch der Karibik: Dead Man's Chest Schaltet ihr durch einsammeln von Schatzkarten eine so genannte Schatzarena frei, müsst ihr in dieser Herausforderung stets ganze vier Gegnerwellen überstehen, um letztendlich einen begehrten Teil der Krakenstatue zu bekommen. Ganz nebenbei erlernt Jack mit dem Absolvieren dieser Events einige Powermoves, welche im Kampf geschickt angewendet Vorteile einbringen. Vor allem in Bedrängnis kann eine solche Aktion das Leben retten, etwas umständlich ist aber die Ausführung mittels des Steuerkreuzes, da man Jack eigentlich mit dem Stick bewegen muss! Wer die Augen offen hält, entdeckt auch so manche Fässer, Kisten sowie Rumflaschen, welche gerne als Wurfgeschosse Verwendung finden. Auch unterschiedliche und teils versteckte Waffen bieten kurzzeitig ihren Dienst als Feindvernichter an. Ganz gewiefte Piraten spielen mit falschen Karten: Sie nutzen geschickt platzierte Fallen und schicken damit ganze Horden an grimmiger Gegner ohne großer Anstrengung sofort zurück ins Jenseits.

  • Fluch der Karibik: Dead Man's Chest
    Fluch der Karibik: Dead Man's Chest
    Publisher
    Buena Vista
    Developer
    Amaze Entertainment (US)
    Release
    29.06.2006
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Fluch der Karibik: Dead Man's Chest im Gamezone-Test
Reizvolles Abenteuer in der Karibik, nur leider trüben technische Mängel den Spielspaß der PSP-Version.
http://www.gamezone.de/Fluch-der-Karibik-Dead-Mans-Chest-Spiel-534/Tests/Fluch-der-Karibik-Dead-Mans-Chest-im-Gamezone-Test-990844/
10.07.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/06/6784mission1_jack_10R.jpg
tests