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  • Forbidden Siren 2 im Gamezone-Test

    Das Gruseln im Dauerdunkel könnte so schön sein - wenn nicht ständig ein lästiges Menü für Unterbrechungen sorgen würde.

    Im Jahre 2004 veröffentlichte Sony ein etwas anderes Horrorspektakel. Musste man sich bei vergleichbaren Kollegen sprichwörtlich um Kopf und Kragen schießen, stand in "Forbidden Siren" taktisches und strategisches Handeln im Vordergrund. Schlüpfe in die Psyche deines Feindes um ihm zu besiegen war wohl die am besten passende Beschreibung. Auch wenn sich Horror an sich gut verkauft, so krankte Fordidden Siren dennoch. Zu schwer, zu kompliziert, zu fiese Gegner, unmögliche Kamera - und das war nur ein Teil der Kritikpunkte, die man finden konnte. Dennoch hat es die Macher - zu denen auch kreative Köpfe des Silent Hill Teams zählten - nicht abgehalten einen Teil 2 des gruseligen Gegnerdenkens zu schaffen. Ob man nun aus den Fehlern gelernt hat, oder ob man wieder viele Stellen zum Verzweifeln vorfinden wird, haben wir für euch herausgefunden.

    Die Insel des Grauens

    Forbidden Siren 2 Forbidden Siren 2 Im zweiten Teil des etwas anderen Horrorspielchens erlebt man zwei Intros. Einmal gibt's einen kurzen Zeitsprung in das noch junge Leben des Shu Mikami - ein später dann auch spielbarer und nicht unrelevanter Protagonist. So erleben wir mit Shu als Einstieg nicht nur das Finden bzw. Entdecken der sterblichen Überreste des Herrn Papa, sondern es ist auch eine einleitende Mission, welche euch mit leicht errungenem Erfolg nahtlos aber sehr kurz in das spielgebende Menü entlässt, wo wir dann mit Mamoru Itsuki, eine weitere Hauptfigur, das eigentliche Intro erleben: Eine Schiffsüberfahrt. Doch es kommt wie es kommen muss: Die See wird rau, die Wellen schlagen hoch und das Wasser färbt sich am Ende sogar blutrot. Es bricht Panik aus und einer der zahlreichen Passagier geht über Bord. Ein Rettungsversuch scheitert und dann wird es dunkel.

    Nun aber kann das eigentliche Gruselabenteuer beginnen. Wieder zurück im Menü, welches schon jetzt offenbart, dass man einige Missionen vor sich haben wird, schlüpft man zunächst erneut in die Haut von Mamoru Itsuki. Gestrandet auf einer mysteriösen Insel, welche als Yamijina bekannt ist, wacht Mamoru verwirrt und irritiert im Hafenbereich auf. Was Mamoru allerdings nicht weiß ist, dass Yamijina seit 30 Jahren nicht mehr betreten wurde. Unheimliche Aktivitäten und Geistergeschichten ranken sich um die Insel. Und schon bald wird auch Mamoru damit konfrontiert werden.

    Denk dich in den Kopf des Feindes

    Forbidden Siren 2 Forbidden Siren 2 Um es Wiederholungsspielern als auch Neueinsteigern einfach zu machen beginnt man wie erwähnt aus der Sicht von Mamoru die grundlegende Spielsteuerung zu erlernen. Da in erster Linie vorsichtiges und bedächtiges Handeln das A und O zum Überleben darstellen, darf man sich auch schon bald damit anfreunden. Nicht nur das einem die erste Gegnerspezies vorgeführt wird, ebenso wird schnell erlernt, wie man sich die Jungs und Mädels effizient vom Hals halten kann. Wichtig und grundlegend anders gegenüber Genrekollegen ist der Fakt, dass Gegner - und zwar egal welche - nicht einfach umgepustet werden, sondern man ihnen tunlichst aus dem Weg gehen muss. Was sich zum Einstieg noch als leichte Übung heraus stellt, steigert sich mit fortschreitendem Spiel. Sind zunächst einfache Aktionen wie simples ducken oder schleichen sowie das Ausschalten der Taschenlampe ädequate Mittel, einfach am Gegner vorbei zu huschen, wird es einem später schon nicht mehr so leicht gemacht. Dann nämlich greift das eigentliche Prinzip des Spiels - welches zumindest Spieler des ersten Teils aus dem FF beherrschen sollten. Allen anderen brauchen aber nicht verzweifeln, denn nicht nur die Grundelemente der Steuerung werden vermittelt. In den ersten Missionen bekommt man hinreichend Möglichkeiten aufgezeigt, welche Funktionen man wann man am Besten einsetzt.

    Forbidden Siren 2 Forbidden Siren 2 Ganz wichtig für das Feinde umgehen ist ohne Frage das "Köpfchen wechsel Dich" Spiel; Heißt im Klartext den eigenen Geist verlassen und in den Schädel des Gegners eintauchen. Hat man den Wechsel vollzogen gilt es erst einmal den Blick zu schärfen und sich einen Überblick zu verschaffen. Der Handlungsspielraum ist aber - wie schon bei Teil 1 - im Kopf des Gegners sehr gering. Primär dient euch diese Vorgehensweise nur der Orientierung. Am wichtigsten ist dabei den eigentlichen Wahrnehmungsradius des Gegners zu erspähen und zu prüfen wie lang in welche Richtung geschaut wird. Manches Mal braucht man die Sichtweise des Feindes aber auch dafür, Hinweise und / oder Informationen zu erlangen, die einen selbst bestimmte Wege besser weiter gehen lassen können. So z.B. das Herausfinden eines Zahlenschlosscodes und Ähnliches. Hat man das dann alles ausgelotet, kann man in seinen eigenen Kopf zurück kehren und versuchen schnell und lautlos am Widersacher vorbei zu huschen. Aber es kommt immer wie es kommen muss und so bleibt oft und gern ein Restrisiko, dass man eben trotz gescheitem Spähen erwischt wird. Dann bleibt meistens keine Wahl als sich fix nach einer Schlagwaffe - egal ob Regenschirm, Holzlatte, Brechstange & Co. - umzusehen und dem zombieartigen Knilch über die Rübe zu ziehen. Töten lässt sich das Monstervieh damit natürlich nicht und so bleibt dann nur eine geringe Zeitspanne, bis sich das nieder gestreckte Etwas wieder erhebt und erneut auf einen los gehen wird. Bis dahin sollte man dann allerdings schon drei Mal vorbei sein.

    Forbidden Siren 2 Forbidden Siren 2 Mit steigendem Spiel bekommt man es aber dann nicht mehr so einfach gemacht. Zwar bleiben die Grundprinzipien gleich, dass man sich in das Feindeshirn einklinken muss. Gesamt muss man sich dann für das erfolgreiche Vorankommen aber durch mehrere Schädel schalten, seinen eigenen inklusive. Was sich ein wenig konfus anhört, ist in der Praxis prinzipiell gut durchführbar. So offenbaren die verschiedenen Hirne quasi den Lösungsweg, wie man sich und ggf. einen Begleiter möglichst sicher aus dem Missionsbereich hinaus bringt.

    Gemeinsam einsam geht's aus dem Schlamassel

    Forbidden Siren 2 Forbidden Siren 2 Die nun erlernten Fähigkeiten lassen sich dann - wie man unweigerlich nach erfolgreichem Bestehen der ersten Mission erleben wird - problemlos auf die weiteren Figuren, in deren Haut man schlüpft, übertragen. Was sich anfangs ein wenig chaotisch darstellt, offenbart sich mit weiterem Spielverlauf aber durchaus als sinnig. Scheinbar völlig fremde Personen irren neben Mamoru auf der seltsamen Insel herum. Alle haben sie ihre eigene Geschichte und doch verbindet sie ein gemeinsames Schicksal. So bleibt es dann nicht aus, dass die späteren Missionen im Spiel fordern, dass man bestimmte Personen zu einem vereinbarten Punkt zusammen bringen muss. Und um dieser Aufgabe gerecht zu werden, bekommt man Stück für Stück Kenntnis über die verschiedenen Charaktere, mit denen man ebenfalls weitere Fähigkeiten und Möglichkeiten ausbauen kann und muss. Und spätestens dann, wenn man die eine oder andere Zusammenführung erledigt hat, zeigt sich, dass sich die Personen doch kennen, nämlich von der gescheiterten Schiffsüberfahrt. Und gemeinsam ist man dann stark - so fern einen die Feinde und die unheimliche Umgebung dazu Gelegenheit geben.

    Forbidden Siren 2 Forbidden Siren 2 Wie aber nicht anders zu erwarten serviert die unwirkliche Umgebung der Insel, welche im Übrigen in stetes Dunkel der Nacht getaucht ist, eine weitere Feindgattung. Diese birgt dann auch die Schwierigkeit, dass sie sich weder angreifen noch geistig fassen lässt. Als rote wabernde Masse dargestellt, sind sie körperlos und haben nichts besseres zu tun, als uns anzufallen und uns unserer Lebensenergie zu berauben. Zwar lassen sich diese fliegenden Klumpen durchaus abschütteln, wenn aber kein Licht im Spiel ist bedeuten sie in den meisten Fällen den sicheren Tod. So erklärt sich dann auch, dass fast alle Protagonisten, die ihr nach und nach kennen lernen und spielen dürft, eine Taschenlampe dabei haben. Dumm allerdings, wenn dem mal nicht so ist. Dann heißt es flink sein und gucken, dass man in Richtung Missions- bzw. Levelausgang, das Weite sucht. Eine über das Menü aufrufbare Karte hilft dabei.

    Forbidden Siren 2 Forbidden Siren 2 Ebenso hilfreich ist im Übrigen auch die Spielübersicht bzw. die Missionstabelle. Sie zeigt nicht nur in unterschiedlichen Farben an, was bereits wie erledigt wurde. Sie zeigt auch an, welche Charaktere mit welchem Fortschritt in dem Alptraum auf der Insel gefangen sind. Ebenfalls lassen sich eventuell zugehörige Ausrüstungsgegenstände - so fern eben vorhanden - abfragen und für den Bedarfsfall in einer aktuellen Mission auch einsetzen bzw. verwenden. Überdies wird - parallel zur Missionstabelle - eine Archivübersicht geführt, in der alle Gegenstände gesammelt werden, die für das Spiel relevant sind. Partiell lassen sich diese Güter nutzen, partiell sind sie nur ein Hinweis darauf, wie man weiter verfahren kann, bzw. ein Indiz darauf, dass man eine neue Fähigkeit spendiert bekommen hat.

  • Forbidden Siren 2
    Forbidden Siren 2
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    05.07.2006

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Iron Man Release: Iron Man Sega , Secret Level
    Cover Packshot von Jurassic: The Hunted Release: Jurassic: The Hunted
    Cover Packshot von Jak and Daxter: The Lost Frontier Release: Jak and Daxter: The Lost Frontier Sony Computer Entertainment , High Impact Games
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Forbidden Siren 2
Forbidden Siren 2 im Gamezone-Test
Das Gruseln im Dauerdunkel könnte so schön sein - wenn nicht ständig ein lästiges Menü für Unterbrechungen sorgen würde.
http://www.gamezone.de/Forbidden-Siren-2-Spiel-2111/Tests/Forbidden-Siren-2-im-Gamezone-Test-990817/
21.06.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/06/TV2006062115292100.jpg
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