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  • Forbidden Siren: Die Forbidden Siren ruft.... - Leser-Test von Fabian1992

    Forbidden Siren: Die Forbidden Siren ruft.... - Leser-Test von Fabian1992 ...Forbidden Siren...allein der Titel von Sonys neustem Streich klingt äußerst verlockungsvoll. Was mag sich hinter diesen interessanten Worten verbergen? Die Antwort ist ein mehr als erfrischender Vertreter des Survival-Horrors. Denn allein die Fähigkeit, durch die Augen seiner Feinde sehen zu können, klingt verdammt interessant und schaurig zugleich. Fragt sich nur, ob "Forbidden Siren" gegen Genrekönige wie Silent Hill oder Resident Evil ankommt?

    Story:
    Hanuda, ein scheinbar ruhiges, japanisches Dorf. Doch hinter dieser ruhigen Fassade verbirgt sich das Grauen, denn plötzlich verschwindet das gesamte Dorf vom Angesicht der Erde. Die Dorfbewohner sind noch immer in Hanuda, doch es ist nicht mehr länger deren Zuhause. Ihr Dorf ist zu seinem Zerrbild des Grauens mutiert. Die Berge, die das Dorf einst umgaben, sind einem unendlichen, blutroten Ozean gewichen und aus der Ferne hallt eine ohrenbetäubende Sirene. Die Dorfbewohner werden von der Sirene ins rote Wasser gelockt und laufen immer tiefer ins rote Meer hinein. Wenig später tauchen sie wieder auf, doch sie sind nicht mehr das, was sie einst waren. Ihre Seelen sind vom Bösen befallen, und nun töten sie alles, was ihnen nicht gleich ist. Die wenigen Überlebenden kämpfen voller Verzweiflung um ihr Leben, das sich in höchster Gefahr befindet. Doch es gibt keine Helden und keine Hoffnung. Die Forbidden Siren ruft...

    Die Erde wird erzittern, die Seelen der Menschen erliegen der Pest, die Wasser färben sich rot mit dem Blut des höchsten Gottes...wer bei solchen Phrasen nicht gespannt auflauscht, ist entweder ein absoluter Hasser von mystischem Horror oder schwerhörig. Sony weiß seinen kleinen Horrorstreich gut zu vermarkten. Zugegeben, "Forbidden Siren" enthält unzählige tolle und innovative Ansätze, die diesen Horrortrip zu einer wahren Perle des Genres hätten machen können. Nur leider haben die Entwickler genauso viel richtig wie falsch gemacht. Aber langsam! Wir wollen ja nichts überstürzen. Und deshalb lassen wir uns ganz vorsichtig und langsam auf die hochinteressante und vor allem gruselige Welt von "Forbidden Siren" ein.
    Zunächst einmal fällt der unmittelbare Beginn der Geschichte auf. Völlig unvorbereitet werdet ihr ins Geschehen geworfen und schlüpft in die Rolle des 17-jährigen Kyoya Suda, der durch eine Fahrradpanne zufällig in das verschlafene Dorf Hanuda gelangt ist. Doch mehr wird euch nicht gesagt und ehe ihr euch verseht, werdet ihr von einem scheinbar durch geknallten Polizisten angegriffen und müsst vor diesem fliehen. Hinzu kommt, dass euch plötzlich irgendein Missionsziel eingeblendet wird, welches ihr zu erfüllen habt. Somit wird schnell klar...wer bei "Forbidden Siren" auf der Suche nach einem gewöhnlichen Vertreter des Survival-Horrors ist, ist falsch informiert. Dieses Spiel geht völlig neue Wege. So sind die einzelnen Abschnitte des Spiels als Missionen zu betrachten. Zu Beginn eines jeden Levels wird ein Missionsziel eingeblendet. Habt ihr dieses erfüllt, ist der Level beendet und es geht weiter. Doch geht es weder chronologisch, noch mit Kyoya weiter. "Forbidden Siren" spielt sich in drei Tagen ab und springt während dieser Zeit von einem Ort zum nächsten. Mal verfolgt ihr das Geschehen von Tamon Takeuchi, einem Universitätsprofessor, der mit seiner Studentin Yoriko Anno hergekommen ist, dann steuert ihr Akira Shimura, einen alten Jäger aus dem Dorf, dann wieder Kei Makino, einen Priester des Dorfes oder sonst einen der insgesamt zehn verschiedenen Charaktere. Doch genau dieses Spielelement macht "Forbidden Siren" ungemein spannend und interessant. Dadurch, dass ihr wild durch die Zeit geworfen werdet, gibt es im weiteren Verlauf immer mehr Aha-Momente, in denen euch Zusammenhänge klar werden. Stück für Stück werden immer mehr Teile des komplexen Story-Mosaiks freigeben, das sich immer mehr zu einem großen Gesamtprodukt entwickelt. Das klingt anfangs noch alles sehr verwirrend und das ist es auch. Doch dadurch zeigt sich, wie perfekt durchdacht das gesamte Spiel ist.
    Doch das ist längst nicht alles, was "Forbidden Siren" an neuen Spielelementen zu bieten hat. Nachdem ihr nämlich die erste Mission bestanden habt, folgt gleich darauf eine Art Übungsmission, in der euch eine mysteriöse Priesterin namens Hisako Yao über eure neuen Fähigkeiten informiert. Allen Charakteren, die ihr durch das gesamte Spiel steuert, ist es möglich, durch die Augen anderer zu sehen. Dieses bedeutende Element des Spiels nennt sich Sight-Jacking. Wie das funktionieren soll? Ganz einfach. Mit einem Druck auf die L2-Taste wird ein verstörender Bildschirm eingeblendet, der laut rauscht und vorerst nichts weiter als wildes Schneegestöber zeigt. Durch sensibles Drehen und Wenden des linken Analog-Sticks könnt ihr jedoch die Wahrnehmung anderer erreichen und somit durch deren Augen sehen und durch deren Ohren hören. Das funktioniert sowohl bei euren Freunden, als auch bei euren Feinden. Nur leider ist man, während der Nutzung der Gegnersicht, hilflos und leicht angreifbar, was das Ganze zunehmend erschwert. Um das Spiel zu bestehen, werdet ihr immer wieder auf diese einzigartige Fähigkeit zurückgreifen müssen. Alle Levels sind nämlich voll gepackt mit todbringenden und hasserfüllten Zombies, die euch ohne große Mühen das Leben nehmen können. Und da ihr nur sehr selten Waffen wie Schüreisen, Revolver oder Gewehre findet, seid ihr oft auf Verstecken und Fliehen angewiesen. So müsst ihr also die Wege eurer Gegner durch deren Augen studieren, um dann abschätzen zu können, wann die Luft rein ist und wann es gefährlich wird. Dabei behilflich ist euch ein blaues Kreuz im Bild, dass eure Position zeigt. Habt ihr einen Begleiter auf eurer gefahrenreichen Mission, wird dieser durch ein weiteres grünes Kreuz gekennzeichnet. So wisst ihr genau, ob ihr gerade im Blickfeld eures Feindes seid, oder nicht. Doch spätestens, wenn ihr euer eigenes Gesicht aus den Augen eines Feindes erblickt, solltet ihr handeln. Wird jemand auf euch aufmerksam, vibriert zudem euer Controller und für den Bruchteil einer Sekunde wird der Blick eures Feindes eingeblendet.
    Mit diesem neuartigen System wird man überraschenderweise recht schnell warm, weil es einfacher ist, als es sich anhört.
    Eure Gegner, denen ihr eher aus dem Weg gehen solltet, als euch diesen zu stellen, werden in "Forbidden Siren" nicht einfach als Zombies bezeichnet. Diese Unholden werden Shibito genannt. Natürlich handelt es sich bei diesen Wesen um einstige Menschen, die zu Untoten mutiert sind, doch das nicht etwa durch einen Virus, wie in einem gewissen Titel aus dem Hause CAPCOM, sondern durch das erwähnte, rote Meer. Die Shibito verfügen zwar nicht über sonderlich viel Intelligenz, doch deshalb sind sie dennoch äußerst gefährliche Gegner. Wenn euch nämlich einer dieser unangenehmen Dörfler erblickt, verfolgt er euch gnadenlos. Mit viel Glück, könnt ihr ihn manchmal abwimmeln, aber bis es soweit kommt, hat euch meist schon längst ein weiterer Shibito ins Jenseits befördert. Außerdem tragen sie oft Schlag- und Schusswaffen bei sich. Vor allem die Scharfschützen sind gefährliche Gegner, die euch mit zwei Schüssen bereits umbringen können. In späteren Levels kommen zudem fliegende Shibito hinzu, die wie riesige Insekten über das Szenario fliegen und euch von der Luft aus angreifen können. Auch krabbelnde Shibito, die wie Hunde auf allen Vieren herumrennen, machen euch im späteren Verlauf des Spiels das Leben schwer, zumal sie recht flink und zäh sind.
    Hinzu kommt, dass alle Gegner euch meist nur zwei, drei Schläge verpassen müssen, um euch den Tod zu bescheren. Setzten sie hingegen ihre mörderische Würgeattacke ein, ist alles zu spät, denn die überlebt keiner der Charaktere. Betrachtet man all diese Aspekte, wird schnell klar, wie wichtig das Sight-Jaking ist. Die Spielentwickler haben die Shibito bewusst zu solchen Killermaschinen gemacht, damit man als Spieler die Gegnersicht auch benutzt und sie nicht links liegen lässt.
    Na ja, bis hierhin hört sich ja alles noch sehr interessant, wenn auch fordernd an und bisher machen die frischen Ideen dieses Spiel eine verdammt gute Figur. Doch leider kann man "Forbidden Siren" mit nur zwei Worten sehr genau beschreiben. Purer Frust. Kein Spieler, der dieses Spiel in seine Konsole schieben wird, wird von Wutausbrüchen verschont bleiben. Bereits nach den ersten Spielstunden macht "Forbidden Siren" mehr als deutlich, dass es euch höchste Konzentration und Geschick abverlangt. Gut, für gewöhnlich habe ich nichts gegen fordernde Games, aber dieses ist nicht fordernd sondern zutiefst unfair. Wenn euch ein Shibito kurz vor Ende des verdammt schwierigen Levels mit nur einem einzigen Angriff das Leben aussaugt, wenn ihr dann wieder ganz von vorne anfangen müsst, wenn euch irgendein Scharfschütze von tausend Kilometer Entfernung abknallt, ja wenn all diese Dinge immer und immer wieder in jeder verfluchten Mission passieren, dann beginnt man sich doch zu fragen, warum man sich das eigentlich antut und nicht lieber etwas tut, das wirklich Spaß macht. Und leider handelt es sich hierbei nicht um eine maßlose Übertreibung, sondern um die Wahrheit. "Forbidden Siren" ist mit Abstand das härteste und unfairste Spiel, das mir je untergekommen ist. Und wie lässt sich dieser hohe Schwierigkeitsgrad erklären? Es liegt an den viel zu harten Shibitos, an den kaum vorhandenen Checkpoints und an dem unausgereiften Kampfsystem. Manchmal geben euch die Entwickler nämlich die Möglichkeit zur Selbstverteidigung. Das dann in Form von typischen Schlag- und Schusswaffen. Nur leider stellt ein Kampf mit den Shibitos ein hohes Risiko dar. Die Protagonisten schwingen ihre Schlagstöcke viel zu träge, weshalb es auch dabei oft zum Tod kommt. Zudem stehen die lästigen Shibito nach kurzer Zeit wieder auf, was das Ganze noch frustrierender macht. Bei Revolvern regt ihr euch währenddessen über die Unfähigkeit eurer Protagonisten zu Zielen auf. Und der Scharfschützenmodus beim Gewehr ist ohnehin mehr als gewöhnungsbedürftig. Unglaublicherweise wird man nach zahllosen Missionen tatsächlich mit diesem Kampfsystem warm und Shibito stellen keine allzu große Gefahr mehr dar. Wenn sie aber dann wieder mit ihrer Würgeattacke kommen, und diese setzten sie nach Lust und Laune ein, dann kommt jede Rettung zu spät. Noch ärgerlicher ist es, wenn die Mission an dem Tod eures Begleiters misslingt. In vielen Missions seid ihr nämlich nicht allein unterwegs. Aufgrund deren mangelnden Intelligenz sind sie aber oft nur eine Last. Allein schon, dass ihr zu Beginn einer jeden Mission euren Begleiter daran erinnern müsst, dass es besser wäre, mitzukommen, als blöd herumzustehen, ist einfach nur lästig und unnötig. Befehle erteilt ihr eueren Begleitern über ein kleines Befehlsmenü, dass mit der Dreiecktaste jederzeit in den Bildschirm aufgerufen werden kann. Auch der Charakter, den ihr steuert, erledigt über dieses Menü einige Aktionen. Dass man aber Gegenstände umständlicherweise über dieses Menü aufheben muss, ist ebenfalls sehr überflüssig.
    Als seien das nicht schon genug Spaßkiller, setzten die Spielemacher noch einen drauf und machen euch das Horrorerlebnis noch ungenießbarer. Wie? Indem sie bei jeder Mission noch ein zweites Missionsziel draufpacken. Gut, ist ja auch eigentlich nichts Schlimmes. So hat man mehr vom Spiel. Nur leider sind die zweiten Missionsziele teils dermaßen banal, dass man das Ganze nur als "Künstliches in die Länge ziehen" bezeichnen kann. Bestes Beispiel ist die Mission, in der der Scharfschütze Akira Shimura Yoriko Anno retten muss. Beim ersten Missionsziel ist das alles noch halbwegs schaffbar und vor allem nachvollziehbar. Doch warum muss man in Missionsziel 2 das Ganze plötzlich in weniger als eine Minute und fünfundfünfzig Sekunden erledigen? Das ist nicht nur verdammt schwer und erfordert stundenlanges Versuchen, es ist auch noch vollkommen schwachsinnig. Und so muss man immer wieder Missionen unter verschärften Bedingungen wiederholen, was einfach keine Freude bereitet.
    Solltet ihr vielleicht geglaubt haben, noch unfairer ginge es nicht, dann können euch die Entwickler eines Besseren belehren. Es geht. Da gibt es nämlich immer wieder so kleine aber feine Aufgaben, die ihr nebenbei erledigen müsst, damit ein anderer Charakter seine Mission später erfüllen kann. Okay, das ist ja im Grunde genommen auch keine Schande, würde euch das Spiel wenigsten sagen, wo ihr noch etwas zu erledigen habt. Tut es aber nicht! Euch wird noch nicht mal gesagt, dass es in der und der Mission solche Aufgaben überhaupt gibt! Nur leider ist das Erfüllen dieser Nebenmissionen notwendig, um nicht in einer Storyschleife zu enden, die sich nicht lösen wird, bis ihr alles erledigt habt. Somit rennt ihr durch die Level, seid froh, wenn ihr es endlich geschafft habt und werdet später entmutigt, wenn ihr begreift, dass es da noch irgendetwas zu holen gab. Das ist einfach nur frustrierend, verdirbt jeglichen Spielspaß und wirft die Frage danach auf, warum es so umständlich sein muss. Was wäre so schlimm daran gewesen, mehr Hinweise zu verteilen? Ich kenne die Antwort auf diese Frage leider nicht, aber ich habe mehr als einmal erleben müssen, wie es ist, in Raserei auszubrechen.
    Nach diesen äußerst harten Worten fragt man sich wirklich, was dieses Spiel überhaupt kaufenswert macht. Gibt es da überhaupt noch etwas Positives? Mal abgesehen von den wirklich guten Einfällen, die in diesem Spiel stecken, gibt es da überraschenderweise noch so einige Features, die positiv auffallen. Beispielsweise die Angstzustände, in die euch "Forbidden Siren" gnadenlos versetzten wird. Dieses Spiel ist teils so gruselig, dass es mit Silent Hill und Project Zero problemlos mithalten kann. Die Schauplätze sind oft in einen sehr dichten Nebel getaucht, der im Übrigen stark an Silent Hill erinnert. Das ist auch kein Wunder, wo doch Keiichiro Toyama, der an der Produktion von Silent Hill gearbeitet hatte, auch hier mitgewirkt hat. (Denkt hierbei auch mal an die Sirene). Und spätestens bei den gruseligen Geräuschen und den entsetzlichen Fratzen der Shibito bekommt es jeder Spieler mit der Angst zu tun. Horrorstimmung kommt hier also in hohem Maße auf.
    Interessant macht das Spiel auch die Grafik. Verwaschene Texturen und kantig erstellte Pendants erreichen zwar nicht gerade die heutigen Standards. Allerdings findet man in "Forbidden Siren" eine neue Technik der Gesichtsanimationen vor. Die Entwickler haben nämlich die Gesichter realer Menschen in das Spiel eingefügt. Alle Mundbewegungen und alle Mimiken wurden von echten Menschen vorgeführt und aus sämtlichen Perspektiven aufgezeichnet. Später wurden diese Aufzeichnungen dann ins Spiel eingearbeitet. So wirken die Gesichtszüge der Charaktere teils verblüffend real und beeindruckend.
    Vor allem aber kann sich "Forbidden Siren" in den Punkten Präsentation und Story sehen lassen. Denn all jene, die es wirklich schaffen, dieses Spiel bis zum Ende durchzustehen, bekommen eine äußerst filmreife Präsentation mit einer mehr als faszinierenden und einfallsreichen Story kredenzt. Es ist also wirklich schade, dass nur ein sehr geringer Teil der Spieler, die sich an dieses Spiel heranwagen, die beeindruckende Geschichte bis zum Ende hin verfolgen werden können, denn leider verdirbt ja der bereits erwähnte viel zu hoch angesetzte Schwierigkeitsgrad jeglichen Spielspaß. Doch selbst wenn man all die tollen Zwischenfilme genießen durfte, versteht man noch lange nicht alles. Wie bei japanischen Horrorspielen üblich, werden die Hintergründe nicht sonderlich klar vermittelt, sodass nur Spieler, die sich intensiv mit dem Plot beschäftigen, auch alles verstehen werden.
    Die mäßige, deutsche Synchronisation hilft da auch nicht sonderlich weiter. Natürlich ist es löblich, dass es überhaupt eine deutsche Sprachausgabe gibt und diese zwar nicht überragend aber akzeptabel ist. Gegen die wirklich hervorragende englische Sprachausgabe oder gar die japanische Synchronisation kommt unser allerdings nicht an. Und leider kann man die deutsche Fassung auch nicht auf Englisch oder gar Japanisch stellen, was sehr schade ist. Und wo wir gerade wieder bei den zahllosen Mängeln dieses Spiels sind, würde es einem Verbrechen gleich kommen, wenn ich die schlechteste Levelkarte aller Zeiten unerwähnt lassen würde. Die Entwickler hielten es offenbar nicht für nötig, euren Standpunkt auf dieser Karte anzuzeigen. Stattdessen sind die Positionen der verschiedenen Orte genaustens beschreiben, sodass ihr immer nur ahnen könnt, wo ihr euch befindet. Doch gerade in einem so fordernden Spiel wie "Forbidden Siren" ist eine anständige Levelkarte von Nöten. Doch auch dazu waren die Spielemacher offenbar nicht in der Lage.
    Auch kann das Spiel nach dem ersten Durchgang nicht mehr sonderlich reizen. Extras gibt es so gut wie keine. Lediglich das Komplettieren des Archivs, in dem alle Notizen des Spiels gesammelt werden, könnte man sich zum Ziel setzten, wodurch man dann auch einen kleinen Extrafilm freipielt. Doch dieses lästige Absuchen der Levels wird wohl nur wenigen Freude bereiten und der kleine Extrafilm ist es auch nicht wert.

  • Forbidden Siren
    Forbidden Siren
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    09.03.2004
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Forbidden Siren
Forbidden Siren: Die Forbidden Siren ruft.... - Leser-Test von Fabian1992
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26.03.2008
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