Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Fortress of Fear: Hassliebe - Leser-Test von Johannes_Rice

    Fortress of Fear: Hassliebe - Leser-Test von Johannes_Rice Ein Spiel, welches zu Recht noch heute als ein Klassiker der tragbaren Schwarzweiß- Zeit gilt. Ein Spiel, welches mit Sicherheit bei all jenen welche sich ausführlich damit befasst haben niemals in Vergessenheit geraten ist. Ein Spiel... welches auf seine Weise einzigartig ist.

    Grafik:
    Unvergesslich bleibt der Beginn: Ein Ritter in stählerner Rüstung, gewappnet mit einem Schwert auf dem Weg über Burgruinen in das Schloß seines Rivalen, des bösen Zauberers Malkil. Über Wolken und Fragmente führt der Weg, gespickt mit Fallen, Gegnern und Schatztruhen direkt in das Burgtor und eigentliche erste Level des Spieles.
    Und tatsächlich... trotz der technisch katastrophalen Möglichkeiten des Gameboys kam ein Gefühl von Atmosphäre auf.
    Tatsächlich verstanden sich die (später berühmt werdenden) Entwickler von Rare hervorragend darauf, aus maximal wenig Möglichkeiten maximal viel herauszuholen und präsentierten schon damals abwechslungsreiche, gruselige und spannungsgeladene Levels welche den Spieler schwitzen machten
    Fazit: Tolle Atmosphäre, gruselige Bosse und abwechslungsreiche Stages-
    Ein unvergessliches Spielerlebnis!

    Sound:
    Die musikalische Untermalung steht der optischen PRäsentation in nichts nach und überzeugt mit spannungsgeladener Musik, die sich hervorragend in das Spielgeschehen einfügt und trotz ständiger Wiederholung niermals auf die Nerven geht.
    Einzelne Treffer werden zudem seperat untermalt und getötete Gegner explodieren mit einem Knall. Ab der zweiten Hälfte des Spieles wechselt die Musik zudem zu einer düsteren und gefahrgeschwängerten Melodie welche dem Spieler hervorragend das zu erwartende Grauen zu Ohren führt.
    Fazit: Die musikalische Untermalung trägt ihren Teil zu einem gelungenen Spielerlebnis bei und motoviert und ängstigt den Spieler gleichzeitig. Nasse Finger sind nach einiger Zeit garantiert. Super!

    Steuerung:
    Die Spielfigur lässt sich problemlos steuern und alle Aktionen vollziehen sich wie gewünscht. Zwar sind nur wenige Aktionen durchführbar (Laufen, Ducken, Springen, Schlagen), diese gehen jedoch intuitiv von der Hand und lassen keine Frustmonente aufkommen.
    Durch die Möglichkeit Sprünge noch in der Luft zu variieren werden auch schwierige Sprungpassagen mit ein wenig Konzentration gut schaffbar.
    Fazit: So muss eine Steurung funktionieren. Der Spieler befiehlt, die Figur reagiert.

    Gameplay:
    Während das Spiel auf technsicher Ebene glänzt sorgt es mit seinem unerhörten Schwierigkeitsgrad für viele Frustmomente und mindert die Motivation des Spielers dadurch beträchtlich.
    Die Einzelnen Levels sind dermaßen mit fiesen Gegnern und Fallen überhäuft, dass der Spieler nach jedem bestandenen (und überlebten) Level drei Kreuze schlagen wird.
    Zudem sind die jeweiligen Endgegner nach einem bestimmten Schema konzipiert, welches ein Überwinden nur mit einer bestimmten Bewegungsablauf kombination ermöglicht. Neue Spieler werden also immer wieder den Endbildschirm zu sehen bekommen und auch Veteranen müssen jedes Level bis in seine kleinsten Bestandteile auswendig kennen um überhaupt eine Chance zu haben das Spiel jemals erfolgreich zu beenden.
    Um so schlimmer gestaltet sich die Tatsache, dass die Lebensenergie nicht nach jedem Abschnitt neu aufgefüllt wird, sondern auf dem alten (niedrigen Niveau) verbleibt.
    Erschwerend hinzu kommen in der zweiten Hälfte des Spiels Labyrinthpassagen, welche immer wieder zu einer Wiederholung ein und des selben Levels führen- inklusiv aller darin befindlichen Gegner.
    Da helfen auch die über das Level verteilten Schätze, welche mit Unsichtbarkeit, Extraleben und Energie aushelfen nur noch sporadisch, sind jedoch eine willkommene und sinnvolle Ergänzung.
    Viele vorkommende Geheimräume sorgen zudem für ein weiteres Spannungselement und gelegentliche Glücksgefühle.
    Fazit: Ein Spiel für Profis und alle die es werden wollen. Ungeduldige Spieler und Anfänger sollten einen weiten Bogen um das Modul machen, wird es sie doch in den Wahnsinn treiben. Schade dass ein prinzipiell derart gutes Spiel der Oberschicht vorbehalten bleibt...

    Abschließendes Fazit:
    Ein unglaubliches Spiel, damals wie heute! Ein derart fesselndes, erbrmungsloses und schweißtreibendes Spielerlebnis sucht auch im Nachhinein seinesgleichen und wird dem Spieler keine ruhige Minute mehr lassen. Leider wird der Gesamteindruck durch viele unfaire Stellen stark getrübt, welche nur durch viel Übung und langes spielen schaffbar sind.
    Somit verbleibt ein Klassiker und nach wie vor eines der besten GameBoy Spiele aller Zeiten, welches in keiner Sammlung fehlen sollte.
    Ich empfehle jedem ernsthaften Spieler sich dieses Modul anzuschaffen, die Zähne zusammenzubeißen und es durchzuspielen. Im Nachhinein werden sie wissen was sie geleistet haben und dieses Spiel nie mehr vergessen!

    Negative Aspekte:
    Viele unfaire Stellen, extrem hoher Schwierigkeitsgrad, Spiel nur mit viel Übung beendbar

    Positive Aspekte:
    Hervorragende Atmosphäre mit toller Optik und Sound, hervorragende Spielbarkeit

    Infos zur Spielzeit:
    Johannes_Rice hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Fortress of Fear

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Johannes_Rice
    7.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    4/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Fortress of Fear
    Fortress of Fear
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Acclaim Entertainment
    Release
    21.02.2001
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 03/2017 PC Games Hardware 04/2017 PC Games MMore 04/2017 play³ 04/2017 Games Aktuell 04/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 04/2017 SpieleFilmeTechnik 03/2017
    PC Games 03/2017 PCGH Magazin 04/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1007292
Fortress of Fear
Fortress of Fear: Hassliebe - Leser-Test von Johannes_Rice
http://www.gamezone.de/Fortress-of-Fear-Classic-2198/Lesertests/Fortress-of-Fear-Hassliebe-Leser-Test-von-Johannes-Rice-1007292/
08.04.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/05/fortressoffear_1_.jpg
lesertests