Unruhe unter den Arbeitern bei Foxconn in Zentralchina. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Foxconn, der weltgrößte Elektronikhersteller, der unter Anderem für Apple, Sony, Hewlett Packard, Dell und weitere Firmen Hardware baut, konnte schon öfters mit negativen Schlagzeilen aufwarten. Mal waren es die schlechten Arbeitsbedingungen unter denen die Angestellten zu leiden haben, dann eine ungewöhnlich hohe Selbstmordrate.
Wie verschiedene TV-Sender und Nachrichtenagenturen nun melden, kam es heute zu Aufständen im größten Foxconn-Werk in Zentralchina. 5000 Polizisten befinden sich im Einsatz, während das Werk vorübergehend geschlossen wurde, angeblich um die Ermittlungen zu ermöglichen. Auslöser der Unruhen soll ein Streit unter den Mitarbeitern in einem Wohnheim gewesen sein. Da aber auch Wachhäuser, Absperrungen und Inventar der Fabrik beschädigt wurden, ist nicht klar, gegen wen sich die Aggression richtet. Ob dabei der erhöhte Druck zur Produktion des neuen iPhone eine Rolle spielt, wurde nicht bestätigt. Foxconn geht davon aus, das Werk morgen wieder öffnen zu können.






