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  • Fracture: Zu Unrecht übersehen? - Leser-Test von sreveth

    Vorwort Fracture: Zu Unrecht übersehen? - Leser-Test von sreveth

    Die Demo Version von Fracture hat mich wohl auf diesen Titel aufmerksam gemacht, denn die Ankündigung kannte ich zwar, hatte diese aber schon wieder vergessen, zumal für dieses Spiel nicht geworben wurde und es auch generell wenig Beachtung gefunden hat. Da ein großer Versandhandel Fracture nun für 29 € angeboten hat, dachte ich das ein näherer Blick nicht schaden könne, da das Spiel ja noch aktuell ist und für diesen Preis ein wahres Schnäppchen darstellt.

    Inhalt

    1)Allgemeine Informationen
    2)Story
    3)Gameplay
    4)Grafik
    5)Sound
    6)Fazit

    1) Allgemeine Informationen

    Titel: Fracture
    Genre: Third Person Shooter
    Publisher: LucasArts
    Entwickler:LucasArts / Day 1 Studios
    Plattform: PS3 (getestet), Xbox360
    Preis: ab 30 €

    Man sieht das LucasArts Logo und fängt schon im Geiste an zu summen da-da-dada-da-da dadada, was vermutlich einen natürlichen Reflex darstellt, denn die Zeiten als LucasArts "Nicht-Krieg der Sterne Spiele" auf den Markt geworfen hat sind lange her und vermutlich bei der jüngeren Generation schon in Vergessenheit geraten. Aber Fracture ist zwar SciFi hat aber mit der wohl bekannten weit entfernten Galaxie nichts zu tun, sondern baut auf eine neue Spieldynamik und will durch diese überzeugen. Ob man allerdings von Fracture überzeugt sein kann, wird mein Review hoffentlich klären können.

    2) Story

    Musste sich LucasArts in den letzten Jahren nie Gedanken über die Handlung ihrer Spiele machen (etwas mit Jedis verkauft sich schließlich dank der Fanbase), ist dies bei Fracture doch von Nöten gewesen und man merkt, dass man in dieser Beziehung ein bisschen aus der Übung gekommen ist.
    Grundlegend geht es um Folgendes: Die globale Erderwärmung hat durch den steigenden Meeresspiegel, den nordamerikanischen Kontinent in zwei Teile gespalten. Dies ist geschehen, da die USA mit Terraforming-Projekten (Erdformung) auf die steigenden Meere reagiert haben und so quasi einen "Graben" zwischen der Ostküste und der Westküste geschaffen haben. Durch diese geografische Trennung entstand nach und nach auch eine ideologische Trennung, die zur Eskalation kam, als die "östlichen" Vereinigten Staaten mit Sitz in Washington D.C. , die Manipulation von Leben (Stichwort: Genforschung) verbieten ließen. Insofern ist die Handlung des Spiels, doch relativ interessant gelungen, da sie ein düsteres und mögliches Bild der Zukunft (das Spiel handelt im 22. Jahrhundert) malt und so doch recht eingänglich ist. Ein Wehrmutstropfen ist allerdings, dass die Stroy nicht bis zur letzten Konsequenz verfolgt wird und das der doch relativ viel versprechende Protagonist sehr blass bleibt, was insgesamt leider doch einen Schatten auf die doch gute Idee wirft, die diesem Titel zu Grunde liegt.

    3) Gameplay

    Fracture soll vor Allem durch eine neue Spielidee auffallen, die eine starke Manipulation des Erdbodens mit einbezieht und sich so vom Third-Person-Einheitsbrei unterscheiden will. Ein Versuch der durchaus als gelungen bewertet werden darf, denn durch eben diese Manipulation des Erdreiches und der Umgebung, muss man sich ein neues taktisches Denken angewöhnen, denn die Deckung muss nicht mehr gesucht werden, sondern kann erschaffen werden. Hilfreich (für die Erdmanipulation) stehen einem hier eine ganze Anzahl von Waffen und Gadgets zur Verfügung, die wichtigsten seien hier genannt. Als Erstes und wichtigstes "Erdverformungswerkzeug" steht einem der "Verformer" zur Seite, dies ist ein einfacher Strahl, der den Boden entweder anheben oder absenken kann, so das man sich zum Beispiel wahlweise einen Schutzwall oder einen Schützengraben anlegen kann. Gleichzeitig kommt man dank des "Verformers" auch an unerreichbar hohe Orte oder unter Hindernissen hindurch, was eine ganz neue Spieldynamik hervorruft, denn man muss ständig bedenken, dass man etwas übersehen könnte, wenn man diesen neuen Aspekt außen vor lässt. Der "Verfomer" kann auch gegen Feinde eingesetzt werden, so das man diese in die "Luft" gehen lässt oder ihnen den Boden unter den Füßen weg zieht. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Arsenals ist die Stachelgranate, die nicht etwa so heißt, weil sie Stacheln verschießt, sondern weil sie bei der Explosion einen mehrere Meter hohen Felsstachel aus dem Boden schießen lässt. Natürlich stehen dem Spieler neben all diesen unkoventionellen Waffen auch klassische Vertreter, wie Maschinengewehre, Raketen- und Granatwerfer, sowie Scharfschützenwaffen zur Verfügung, die aber natürlich allesamt ein "futuristisches" Design spendiert bekommen haben. Doch auch bei den "normalen" Explosivwaffen gilt das "Verformungsprinzip", denn auch eine Rakete reißt einen tiefen Krater in den Boden. Neben der Kampagne bietet Fracture natürlich auch einen MP-Modus, der aber nicht ausführlich getestet wurde und so nur die Randnotiz; " technisch ausgereift durch die besonderen Waffen sehr spassig", erhalten wird.

  • Fracture
    Fracture
    Publisher
    LucasArts
    Developer
    Day 1 Studios
    Release
    09.10.2008
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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1007941
Fracture
Fracture: Zu Unrecht übersehen? - Leser-Test von sreveth
http://www.gamezone.de/Fracture-Spiel-2238/Lesertests/Fracture-Zu-Unrecht-uebersehen-Leser-Test-von-sreveth-1007941/
19.11.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/07/Pacifican_Soldier_1.JPG
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