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  • Fracture im Gamezone-Test

    Fracture löst keine erdbeben- artigen Begeisterungsstürme aus, weiß aber durch diverse Physikspielereien zu punkten.

    Mit Fracture legt Entwickler und Hersteller LucasArts sein bislang neuestes Projekt vor und versetzt die Spielergemeinde einmal nicht in das Star Wars Universum, sondern beschäftigt sich in diesem 3rd Person Actionspiel mit allgegenwärtigen Problemen auf unserem bescheidenen Planeten. Genauer gesagt beschäftigt man sich mit den Problemen, die in der fiktiven Realität des 22. Jahrhunderts auf uns zukommen könnten und jagt den Spieler durch die Wirren des 2. Amerikanischen Bürgerkriegs...

    Wie konnte es nur soweit kommen?

    Fracture Fracture Das 22. Jahrhundert ist angebrochen und die Technologie der Menschheit schnell vorangeschritten, doch müssen die Menschen auch einen Tribut für den Raubbau am Planeten zahlen. Ab einem gewissen Zeitpunkt war die globale Klimaerwärmung nicht mehr umkehrbar, was zu schmelzenden Polkappen, drastischen Temperaturänderungen und extremen Wetterbedingungen führte, welche das Leben von Millionen von Menschen gefährdeten. Das Problem des ansteigenden Meeresspiegels konnte man zwar mit Hilfe von Geländeverformungstechnologien in Grenzen halten, doch die Kluft zwischen dem amerikanischen Volk wurde immer größer und größer. Denn während man die Ost- und Westküste durch die Geländeverformungen vor verheerenden Überschwemmungen weitgehend retten konnte, wurden die mittleren Staaten unerbittlich vom Wasser erfasst und überflutet. So wurden die einst so stolzen Vereinigten Staaten in zwei Teile gespalten, doch diese Spaltung fand nicht nur auf dem Land, sondern auch in den Köpfen der amerikanischen Bürger statt.

    Um das Überleben zu sichern wurden teils drastische Maßnahmen ergriffen um in der sich ändernden Welt zu überleben, was zu einem Streit zweier Parteien über die Definition des menschlichen Wesens führte. Während die "Pazifikaner" in den westlichen Staaten die menschliche DNS beeinflussten um zu überleben, setzen die Forscher im Osten auf einen komplett anderen Weg und entwickelten kybernetische Systeme um die Menschen am Leben zu erhalten.

    Die Hintergrundgeschichte von Fracture
    Fracture Fracture Da der Streit zwischen DNS und Kybernetik-Verfechtern nicht beizulegen war, spaltete sich die Pazifikanische Republik irgendwann vom Rest der USA ab und begannen Stellung zu beziehen. Die "kybernetische" Atlantische Allianz war also gezwungen in den Krieg zu ziehen, da die Bedrohung durch die, von General Sheridan angeführten, "Genmutanten" immer größer wurde und so entbrennt der 2. Amerikanische Bürgerkrieg in den auch Jet Brody, ein Soldat auf Seiten der Allianz, verstrickt wird... In einem anfänglich als Aufklärungsmission geplanten Einsatz schlüpft der Spieler nun in die Rolle des 2140 geborenen Jet und beginnt die Jagd auf den abtrünnigen General, um dem Bürgerkrieg in den USA möglichst schnell ein Ende zu setzen.

    Der Mann der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunter kam

    Fracture Fracture Gleich zu Anfang des Spiels wird der geneigte Spieler mit der Steuerung und den Besonderheiten vertraut gemacht und sollte umgehend feststellen, dass es sich im Grunde genommen um einen klassischen 3rd Person Shooter handelt der lediglich mit einem speziellen Feature aufgepeppt wurde. Dieses Feature ist der sogenannte "Verformer", mit dem man selber zum Geländeverformungsarchitekten mutiert. Mit Hilfe dieses Werkzeugs lassen sich erdige Untergründe entweder anheben oder absenken, was in diversen Fällen einen taktischen Vorteil verspricht. Zum einen kann man so einen natürlichen Schutzwall errichten oder die Geschütze der Gegner durch Absenken des Bodens zum wanken bringen. Zum anderen kann der Verformer wie von Geisterhand Berge entstehen lassen, die man unter anderem dazu nutzen kann, um Mauern oder höher gelegene Gebiete zu überwinden. Diesen Vorteil kann man auch im Kampf mit den Gegnern nutzen, denn hebt oder senkt man das Gebiet, auf dem Gegner zu finden sind, so verlieren diese das Gleichgewicht und werden hoch geschleudert, bzw. landen in einer Grube. Doch nicht nur die Allianz verfügt über solche Waffen, denn auch die Pazifikaner haben aufgerüstet und attackieren stellenweise mit ihren Tektongranaten. Diese erzeugen eine Reihe lokaler Schockwellen, durch die das Gelände in der Umgebung angehoben wird. Äußerst dumm, wenn man sich in deren Explosionsradius aufhält, denn dadurch wird man äußerst unsanft weg gestoßen und muss üblen Schaden einstecken. Richtig Spaß hingegen macht der Umgang mit den Vortex-Granaten die einen Wirbel erzeugen der alles Umliegende schonungslos anzieht und vernichtet. In Bezug auf diese Physikspielereien haben sich die Entwickler aus den Day 1 Studios richtig Mühe gegeben, denn all die verschiedenen Granaten und deren "verformenden" Wirkungen auszuprobieren macht einfach einen Heidenspaß. Außerdem erhält Jets Anzug immer wieder neue Features, die von den Alliierten bereitgestellt werden, doch diese Zusatzfunktionen bewirken meist nur Dinge wie "mehr Energie" oder "kräftigere Nahkampfangriffe".

    Fracture Fracture Unterm Strich betrachtet, bietet das Gameplay außer den Geländeverformungen und dem ein oder anderen Waffen-Gimmick aber nichts, was man nicht schon in anderen Spielen zu Gesicht bekommen hätte. Sniper-Gewehre, große Maschinengewehre, Granaten, Raketenwerfer und hin und wieder mal eine Mission in einem Fahrzeug. Ein wenig Halo hier, ein bisschen Gears of War da und das ganze mit der Verformer-Technologie vermengt. Zugegeben, die Idee des Verformers ist wirklich nicht schlecht und innovativ, wurde aber in der Gesamtsumme zu inkonsequent umgesetzt. Warum? Weil man an beinahe jeder Stelle gesagt bekommt, dass man den Verformer einzusetzen hat und nicht wirklich rätseln muss, wie man nun eine Brücke anhebt oder eine Mauer absenkt, um in den nächsten Abschnitt zu gelangen. Darüber hinaus sind die Areale recht linear gestrickt. Zwar kann man sich frei bewegen, aber die Richtung wird stets mit einem Richtungspfeil vorgegeben, so dass man diesem meist blind folgt. Etwas abseits von all der Linearität kann man sich natürlich auch auf die Suche nach den sogenannten Datenchips begeben. Insgesamt 100 hiervon liegen überall verstreut in der Gegend herum und sorgen unter anderem dafür, dass man nach einiger Zeit den "Übungsplatz" frei schalten kann. Auf diesem kann man seine neu erworbenen Waffen nach Herzenslust ausprobieren, doch ist dies nicht wirklich ein zwingender Anreiz wirklich alle zu sammeln. Da man zum Teil aber äußerst kreativ mit dem Verformer umgehen muss um an all diese Datenchips zu gelangen, ist ein gewisses Maß an Wiederspielwert für Komplettisten gegeben.

    Fracture Fracture Den Achievement-Jägern unter euch sei aber gesagt, dass sich diese recht leicht im Einzelspieler-Modus erreichen lassen und man seinem Konto nach Abschluss des Spiels rund 500-600 Punkte hinzuzählen kann, ohne sich großartig verbiegen zu müssen. Zwar gibt es auch Multiplayer-Achievements, die nur online zu erwerben sind; diese fallen jedoch vergleichsweise gering aus. Außerdem gibt es dort solch utopische Anforderungen wie "Spiele 1.500 Multiplayer-Partien" und diese Zahl wird wohl kaum jemand erreichen, doch mehr dazu an späterer Stelle...

  • Fracture
    Fracture
    Publisher
    LucasArts
    Developer
    Day 1 Studios
    Release
    10.2008
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Fracture
Fracture im Gamezone-Test
Fracture löst keine erdbeben- artigen Begeisterungsstürme aus, weiß aber durch diverse Physikspielereien zu punkten.
http://www.gamezone.de/Fracture-Spiel-2238/Tests/Fracture-im-Gamezone-Test-1019642/
15.10.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/10/screen1_large__Large_.jpg
tests