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  • Freekstyle: Nicht freakig genug - Leser-Test von pineline

    Freekstyle: Nicht freakig genug - Leser-Test von pineline Dass es sich bei "Freekstyle" für die Playstation 2 um ein Videospiel handelt, in dem eine sogenannte Funsportart zur Geltung kommt, dürfte angesichts des Titels wenig überraschend sein. Im Mittelpunkt steht hier dann auch tatsächlich der Motocrossrennsport, wobei es hauptsächlich sowohl darum geht, möglichst schnelle Rundenzeiten zu erreichen als auch möglichst viele spektakuläre (und somit auch punkteträchtige) Stunts hinzulegen. Dass dabei ein Mehrspielermodus Berücksichtigung fand, ist quasi eigentlich Pflicht, alles andere wäre auch hinsichtlich der Langzeitmotivation dieses PS2-Titels fatal gewesen, zugeben muss ich an dieser Stelle dann aber gleich auch, dass der Mehrspielerspaß nicht derart überragend ausgefallen ist, als dass man monatelang wie gebannt vor dem Bildschirm sitzen würde. Das Gleiche gilt im Grunde auch für die Solokarriere, die zwar anfangs ganz interessant und auch durchaus unterhaltsam ist, aber einfach nicht spektakulär, nicht abwechslungsreich und nicht motivierend genug rüberkommt, um uns länger als nur für wenige Wochen bei Laune halten zu können. Somit handelt es sich um ein solides, unkompliziertes und kurzzeitig unterhaltsames Rennspiel, bei dem richtige Highlights aber sehr selten vorkommen.

    Die Rennstrecken, auf denen wir in einem Höllentempo unterwegs sind, sind bewusst futuristisch gehalten, mit einer realistischen Kursführung ist hier nicht zu rechnen, vielmehr sollen hier waghalsige Sprünge und Loopings im Vordergrund stehen, bei denen man sich normalerweise sämtliche Knochen brechen müsste. Auch die Charaktere an sich sind eher ungewöhnlich, sogar ein in den Vereinigten Staaten bekanntes Unterwäsche-Model ist hier mit von der Partie. Die Anzahl der Strecken ist allerdings nicht sonderlich hoch, insgesamt brausen wir durch lediglich sechs verschiedene Schauplätze, so unter anderem auch durch Las Vegas bei Nacht, brennende Waldgebiete oder auch hübsche Parkanlagen, wobei wir in erster Linie Ausschau nach Sprungschanzen und sonstigen Rampen halten, da wir möglichst schnell und zudem spektakulär unterwegs sein wollen. Das Hauptziel für engagierte Spieler und Spielerinnen ist es natürlich, als Erste/r ins Ziel zu kommen, die übrigen fünf CPU-Konkurrenten haben allerdings naturgemäß ordentlich etwas dagegen. Das alleine ist aber noch nicht genug, denn oft würdet Ihr ein Rennen nicht gewinnen, obwohl Ihr als Erste/r die Ziellinie passiert habt, denn es gilt zudem, ein Minimum an Punkten für spezielle Tricks mit Eurem Motocross-Bike zu erreichen, ansonsten würde der Sieg gar nicht erst gewertet. Demzufolge rasen wir mit einem Affenzahn über die Rampen, lösen mitunter den Turbo aus, springen extrem weit und hoch durch die Luft und vollführen dabei, wenn möglich, noch die ein oder andere waghalsige Drehung, bevor wir uns mit der Landung beschäftigen. Wichtig ist hierbei, diese rechtzeitig genug anzupeilen, denn Ihr müsst unbedingt eine saubere Landung hinlegen.

    Wichtig ist außerdem, dass Ihr möglichst viele beeindruckende Kunststücke fabriziert, um Euren Vorrat an Turbos zu erhöhen, so dass Ihr im weiteren Verlauf des Rennens möglichst oft blitzartig beschleunigen könnt. Es lohnt sich also nicht "trickfaul" zu sein, um so ganz schnell ins Ziel zu gelangen, ganz im Gegenteil, seid Ihr besonders variantenreich im Vollführen Eurer Stunts, erwartet Euch unter Umständen eine vollständig gefüllte Freekout-Anzeige, welche bewirkt, dass Ihr für einige Sekunden besonders imposante Kunststücke hinbekommen könnt und dabei rasend schnell unterwegs seid. Wie zu erwarten, ist "Freekstyle" richtig schnell, prall gefüllt mit halsbrecherischen Kunststücken und spricht eine ganz bestimmte Zielgruppe an, insofern werden wir nicht überrascht. Für Motivation soll im Karrieremodus schließlich die Möglichkeit des Freischaltens weiterer Strecken und Spielfiguren sorgen, einen entsprechenden Erfolg vorausgesetzt, des Weiteren gibt es auch neue Outfits und selbst das Verbessern der Grundfähigkeiten Eurer Spielfigur ist auch noch möglich, na immerhin. Seid Ihr zu zweit unterwegs, könnt Ihr in verschiedenen Spielmodi teils spaßige Duelle austragen, was kurzzeitig auch wirklich Spaß macht, doch meiner Meinung nach lässt auch hier die Spielfreude nach einigen Tagen erheblich nach beziehungsweise sinkt rapide ab. Immerhin sorgen die angenehm übersichtlichen Kurse und eine solide Steuerung dafür, dass wenig Chaos, Orientierungslosigkeit, Verwirrung und letztlich auch ziemlich wenig frustrierende Stellen vorkommen werden, das Ganze wurde nicht nur relativ einsteigerfreundlich gestaltet, sondern nervt durch so gut wie gar nicht vorhandene unfaire Stellen einfach erfreulich wenig.

  • Freekstyle
    Freekstyle
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    09.08.2002
    Leserwertung
     
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Freekstyle
Freekstyle: Nicht freakig genug - Leser-Test von pineline
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22.06.2006
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