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  • Freelancer: The next Generation - Leser-Test von CONQUEROR

    Freelancer: The next Generation - Leser-Test von CONQUEROR Welcher Fabrikarbeiter träumt nicht davon sein eigener Herr zu sein. Niemand der einen rumschubst oder Befehle erteilt, seine Aufträge selber raussuchen, das Gefühl der Freiheit... Tja, Freelancer müsste man halt sein.
    Dem Helden des gleichnamigen Spiels von Microsoft und damit ihrem digitalen Alter Ego, namens Trent, fliegt der Traumjob allerdings eher unfreiwillig zu - die Raumstation auf der er sich befand wurde von unbekannten Angreifern kurzerhand zerbröselt. Zwar hat trent überlebt, doch konnte er wenig mehr als die Kleider am Leib retten. Ohne wirklich eine Wahl zu haben, macht man sich also auf, um ein Raumschiff und ein paar erste Jobs aufzutreiben, um über die Runden zu kommen. Und weil Helden schließlich immer bekommen was sie wollen (und weil das Spiel sonst auch ziemlich langweilig wäre) trifft unser Held in einer Bar auf die LSF-Agentin Juni. Diese zeigt sich an unseren Diensten interessiert und bietet uns prompt ein Raumschiff für die Erfüllung unserer ersten Mission. Die Vorfreude verfliegt schnell, als wir im Hangar statt des erhofften Sternenzerstörers nur eine klapprige Schrottmühle Marke Vorkriegsmodell finden. Aller Anfang ist halt schwer und mangels Alternativen geht's direkt ab ins All. Die Vorgeschichte zu Freelancer ist noch ein ganzes Stück Umfangreicher und dreht sich um den Konflikt zwischen Alliierten und Koalition, den die Koalition schließlich für sich entscheiden kann. Die verzweifelten Verlierer schicken daher riesige Kolonieschiffe an die entferntesten Winkel der Galaxis, wo jedes dieser Schiffe zum Zeitpunkt der Spielehandlung ein eigenständiges Imperium gegründet hat. Diese sind wiederum so unterschiedlich wie sie nur irgendwie sein könnten. Da gibt es Liberty, das klar an das heutige Nordamerika erinnert. Bretonia hingegen ähnelt dem England das wir heute kennen. Sogar die Deutschen haben ein eigenes Reich namens Rheinland. Konflikte zwischen diesen Reichen werden für sie als Spieler immer wieder große Auswirkungen haben. Denn Freelancer bietet als erstes Weltraumspiel seit langem vor allem eins: Freiheit. Zwar sind ihnen zu Beginn nicht alle Imperien zugänglich (wenn sie die Story-Kampagne spielen), jedoch können sie ansonsten völlig frei entscheiden, was sie tun wollen. Folgen sie der Story hartnäckig? Oder erfüllen sie lieber alle Jubeljahre mal eine Mission und toben sich dazwischen bei einer der zahllosen, zufallsgenerierten Missionen aus? Auch der Berufszweig bleibt ihnen überlassen. Große Profite kann man zum Beispiel als Händler erwirtschaften. Ganz wie im unvergesslichen Elite, laden sie den Frachtraum mit Gütern voll, um sie dann im nächsten Raumhafen (hoffentlich) profitabel zu verkaufen. Dabei helfen ihnen Farbcodes, die darauf hinweisen ob der hiesige Preis ein Schnäppchen oder viel zu teuer ist. Bestimmte Stationen haben einen hohen Bedarf an bestimmten Gütern und zahlen dementsprechend gut. Die Route dorthin entwirft ihnen ihr Computer, der ihnen auch eine Vielzahl Informationen liefert. Der Nachteil der ganzen Sache: Richtig Dicke Gewinne gibt's natürlich nur mit dem Verkauf möglichst vieler Güter und um die mitzuschleppen brauchen sie ein Handelsschiff. Leider sind die Pötte eher schlecht als recht bewaffnet und gepanzert, was einen bezahlten Geleitschutz überlegenswert macht. Am wichtigsten aber ist das schnelle andocken an die sogenannten Trade Lines. Diese Ringe im All stellen eine Art schnellstraße da, auf der sie, einmal eingeklinkt, spielend große Distanzen überwinden. Für kürzere Strecken reicht unter Umständen auch das Reisetriebwerk, während sie dieses angeschaltet haben, funktionieren allerdings die Waffensysteme nicht. Wer glaubt als Freibeuter seinen Lebensunterhalt zu verdienen sei doch eine klasse Idee, der sollte vor allem Dauerkunde beim hiesigen Equipment Dealer sein. Denn wenn ihnen erst mal ein Schwarm Polizeischiffe im Nacken klebt, werden sie über jedes Quentchen Feuerkraft, Panzerung und Schildenergie heilfroh sein. Was sie als Händler so fürchteten wird als Pirat zu ihrem täglich Brot und Vergnügen: Der Überfall auf möglichst unbewachte Frachtschiffe. Denen geben sie eine volle Breitseite, damit sie hinterher ihre Ladung aus dem All saugen können. Am nächsten Anlegepunkt verhökern sie die Ware dann. Doch auch auf einer der vielen Missionen lässt sich ganz gut verdienen. Diese nehmen sie in der örtlichen Bar an. Ein Wert verrät ihnen, ob der Einsatz für ihren aktuellen Erfahrungswert geeignet ist. Dieser steigt mit fortschreitenden Erfolgen ständig an. Wie dem auch sei, früher oder später hocken sie dann am Steuerknüppel und fragen sich, nanu, warum passiert denn gar nichts? Richtig, weil Freelancer mit der Maus gesteuert wird. Bevor jetzt jemand protestiert: Keine Angst, die Steuerung ist ausgezeichnet gelungen und mit der Maus und ein paar Hotkeys bewaffnet, werden sie sich bald wünschen, nie einen Joystick benutzt zu haben. Die Grafik in Freelancer ist eine Augenweide. Da krachts und donnerts an allen Ecken und Enden, Großkampfschiffe greifen ein und sie liefern sich wilde Dogfights mit ihren Gegnern. Dabei haben sie alle wichtigen Infos stets im Blick und können bei Bedarf die Schilde mit einer Batterie neu aufladen oder den Rumpf mit Nanobots reparieren. Beides müssen sie freilich vorher beim Händler erstanden haben. Bei den Waffen ist Taktik gefragt: Manche feuern langsam und durchschlagskräftig, manche schnell und dafür weniger wirksam. Außerdem variiert der Wirkungsgrad gegen verschiedene Schildarten. Mit Raketen können sie sich währenddessen besonders lästige Gegner vom Halse schaffen. Dabei stellt das Spiel sogar die verschiedenen Waffen an ihrem Schiff dar - da macht es sofort doppelt soviel Spaß, den Gegner mit seinen Wummen in Stücke zu schießen.
    Die Storyline bleibt während der Missionen durchgehend spannend und bietet so manche überraschende Wendung. Trotzdem ist der Hauptreiz des wiederspielens das riesige Universum mit seinen nahezu unendlichen Möglichkeiten. Wer ganz ohne Story herumfliegen will, der kann das im Multiplayer-Modus tun - alleine oder mit Kumpels. Freelancer bietet übrigens auch eine exzellente Deutsche Übersetzung, die auf der ganzen Linie mit passenden Sprechern und Texten überzeugt. Der Hardwarebedarf ist dabei trotz Prachtkulisse nur moderat, was auch den letzten Weltraummuffel überzeugen sollte. In diesem Sinne kann ich nur sagen: Freelancer: entdecke die Möglichkeiten

    FAZIT: Unbedingt empfehlenswert

    Negative Aspekte:
    schwer zu sagen...

    Positive Aspekte:
    unglaublich umfangreiche und belebte Welt, gute Übersetzung, sehr gute Grafik, spannende Story

    Infos zur Spielzeit:
    CONQUEROR hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Freelancer

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: CONQUEROR
    9.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.8/10
    Leserwertung:
     
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  • Freelancer
    Freelancer
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Digital Anvil
    Release
    27.05.2003
    Leserwertung
     
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Freelancer
Freelancer: The next Generation - Leser-Test von CONQUEROR
http://www.gamezone.de/Freelancer-Spiel-2486/Lesertests/Freelancer-The-next-Generation-Leser-Test-von-CONQUEROR-998462/
30.06.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/02/snap1457.jpg
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