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  • Frequency im Gamezone-Test

    Spätestens mit REZ wurde auch in unseren Breitengraden die Musikspiele salonfähig, die bisher eher in Japan beliebt waren, woher auch die Tanzspiele stammen die inzwischen fleißig kopiert werden. Ähnliches trifft auch auf "Frequency" zu, auch wenn man den Entwicklern so manche Innovation zugute halten muss, die dieses Game deutlich von REZ abhebt.

    Worum geht es also in "Frequenzy"? Einfach ausgedrückt soll der Spieler Spur für Spur bereits vorgegebene Musikstücke nachspielen und so das Lied bis zu seiner Vervollständigung aufbauen. In der Praxis bewegen wir uns dabei durch eine extrem bunte Röhre in der die einzelnen Spuren dem Spieler entgegenlaufen. Auf den Spuren befinden sich diverse Marker, ähnlich den Zacken auf der Walze einer Spieluhr, die durch eine Markierung hindurchlaufen. Aufgabe des Spieler ist es die jeweils richtige Taste im richtigen Moment zu drücken. Hat man auf diese Weise einen kompletten Takt fehlerfrei getippt, wiederholt sich diese Spur von alleine, sodass wir mit dem Steuerkreuz auf eine der nächsten Spuren wechseln können um diese frei zu schalten. Haben wir alle Spuren durch gilt der Level als bestanden. Vertippt man sich zu oft, werden freie Spuren wieder ins Spiel genommen um den Spieler in Zeitnot zu bringen, denn irgendwann ist auch der längste Song zuende.
    Auf den einzelnen Spuren befinden sich neben den normalen Markern auch spezielle Powerups, welche besonders im Multiplayer-Game für Abwechslung sorgen, kann man mit ihnen doch dem Gegenspieler ins Game eingreifen indem man ihn von der Spur schubst, oder ihm gleich einen Störer sendet.

    An dieser Stelle sollte man die verwendeten Musikstücke erwähnen, welche durch die Bank von bekannten Künstlern stammen und ein recht breites Spektrum des Musikgeschmackes abdecken. Weit über zwanzig verschiedene Titel stehen zur Auswahl, von "No Doubt" über "Paul Oakenfold" bis hin zu den "Jungle Brothers" reicht das Angebot. Da sollte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein.

    Neben den Standard-Spielmodi gibt es noch diverse Modifikationen wie den Scratcher oder den Remix-Mode. Hinter beiden verbirgt sich eine Art Freestyle, welcher dem Spieler eine oder mehrere Spuren zur freien Verwendung präsentiert, die mit einem eigenem Beat belegt werden kann. Es ist sogar möglich sich ein komplett eigenes Lied zusammenzuklicken und dieses dann auf die MemoryCard zu speichern um es mit Freunden auszutauschen.

    Die Grafik präsentiert sich auf alle Fälle extrem bunt und schrill. Im Laufe des Games wird sie zusätzlich auch noch sehr schnell, was eine nicht zu unterschätzende Belastung für die Augen darstellt. Praktisch alles ist in Bewegung und scheint im Takt mitzuwippen. Nach kurzer Spielzeit hat man allerdings das wesentliche im Augenschein und kann sich voll auf den Beat konzentrieren. So bemerkt man kaum, dass sich die verschiedenen Level grafisch alle sehr ähnlich sind. Auf Anhieb ist so nicht zu erkennen in welchem Level man sich gerade befindet, was dem Spielfluss keinen Abbruch tut aber doch ganz nett gewesen wäre.

    Das Gameplay weiß dank der frischen Spielidee und der vielen Variationsmöglichkeiten für lange Zeit zu begeistern. Auch haben es die Entwickler geschafft eben keine Kopie von REZ herzustellen sondern wirklich eine eigene Art des Musikspiels zu kreieren, welches auch wegen der vielen verschiedenen Songs nicht so schnell im Regal landen dürfte. Mittels eines Multitap können sogar bis zu vier Spieler gleichzeitig am Splitscreen mitwippen, was ein ganz besonderer Partyspaß ist.

    Der Sound besteht im Grunde nur aus den einzelnen Spuren des gewählten Titels sowie dem absichtlich schräg klingenden Plop beim falschen setzen der Marker. Mehr wäre allerdings auch schon zuviel gewesen, denn das Spiel lebt von der Funktion die Titel Spur für Spur aufzubauen, da wären alle anderen Sounds fehl am Platze. Zu erwähnen bleibt noch das hervorragend umgesetzte Timing des Games, welches nicht einmal aus dem Takt kommt oder die Grafik zum stottern bringt.

    Frequency (PS2)

    Singleplayer
    8,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
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    Pro & Contra
    Viele Musikstücke bekannter Künstler
    sehr gut umgesetzte Steuerung
    viele Spielvariationen
    hohe Langzeitmotivation
    saubere technische Umsetzung
    Man kommt nicht mehr vom Schirm weg
  • Frequency
    Frequency
    Developer
    Harmonix Music Systems, Inc.
    Release
    24.06.2002
    Leserwertung
     
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988649
Frequency
Frequency im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Frequency-Spiel-2531/Tests/Frequency-im-Gamezone-Test-988649/
24.06.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/06/tv000020_126_.jpg
tests