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  • Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland im Gamezone-Test

    Tingles Suche nach dem Rubinland - langweiliger Zelda-Klon oder cooles Action-Adventure?

    Wie auch bei TV-Serien kommt es bei Videogames immer wieder vor, dass ein beliebtes Spiel nicht nur eine Fortsetzung nach der anderen spendiert bekommt, sondern zusätzlich noch hier und da ein Spin-Off erscheint. Entweder man verwendet die Charaktere des Spiels, um sie in einem anderen Genre unterzubringen, oder man pickt sich ein besonders markantes Gesicht heraus und befördert die einst als Nebencharakter eingesetzte Figur zum Helden. So ist es auch bei Tingle geschehen. Ehemals bekannt als der rubingeile Wicht aus der "Zelda"-Serie, geht er nun selbst auf große Reise um so einiges zu erleben. Ob das Konzept nicht zu sehr an "Zelda" erinnert und ob unsere rote Knollnase auch als Hauptcharakter taugt, haben wir in seinem skurrilen Abenteuer gründlich erforscht.

    Komm ins Rubinland!

    Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland Der öde Alltag kann schon sehr gemein sein. Man lebt sein Leben, erledigt den nötigen Kram und merkt wie allmählich so langsam die Luft raus ist, weil einfach nichts Spannendes mehr passieren will. Genau so geht es unserem Helden des Spiels, einem 35-jährigen Junggesellen, den der Alltag komplett aufzufressen droht. Doch ein Tag sollte alles verändern. Eine unbekannte Stimme spricht von der Quelle im Westen. Da unser Junggeselle sowieso nichts zu verlieren hat, geht er natürlich gleich mal nachsehen. Bei der Quelle angekommen, erscheint der Rubin-Opa und spricht von einem Land, in dem alles besser ist und der Reichtum regiert - dem Rubinland. Der Haken dabei: In menschlicher Gestalt kann dieses Land nicht besucht werden. So verwandelt der alte Herr unseren deprimierten Jüngling kurzerhand in Tingle. Mit merkwürdigem grünen Anzug und seltsamen Zipfelöhrchen sieht er zwar aus, als sei er dem Kölner Karneval entsprungen, aber dafür winkt das glückverheißende Land der Erfüllung. Doch bis er im Rubinland ankommen wird, gibt es noch einiges zu erledigen. Nur wer massenweise Rubine scheffelt und damit die Quelle füttert, hat sich seinen Platz im Rubinland verdient. So macht sich Tingle also auf, um reich zu werden und das sagenumwobene Land seiner Träume zu erreichen.

    Feilschen ohne Ende

    Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland Das Konzept, auf dem Tingles Abenteuer aufbaut, dreht sich rund ums Feilschen. Man wird auf viele verschiedene und äußerst abgedrehte Charaktere treffen, doch eines bleibt immer gleich - sie alle sind unheimlich geldgierig. Gleich neben Tingles Haus befindet sich eine kleine Stadt. Viele der Läden haben noch geschlossen und öffnen erst dann ihre Pforten, wenn ihr ihnen einen angemessenen Betrag an Rubinen geschenkt habt. Ihr müsst also bereits bluten, um ins Gespräch mit den Leuten zu kommen. Für jede zusätzliche Info muss nochmals tief in die Tasche gegriffen werden. Wenn man mit jemandem redet, dann gibt es immer zwei Optionen: Entweder "Erzählung" oder "Verkaufen". Bei bestimmten Leuten können unterschiedliche Gegenstände verkauft werden. Unter "Erzählung" finden sich meist interessante Geschichten, die nützliche Tipps und Infos enthalten. Es ist auch hin und wieder möglich, dass jemand Ware anzubieten hat, die man ihm abkaufen kann. Auch hier gibt es keinen festen Preis. Man macht ein Angebot, das entweder angenommen wird oder eben nicht. Das klingt an sich ziemlich spannend und das ist es auch, aber wo wäre denn da der Nervenkitzel, wenn es kein Risiko gäbe? Keine Sorge, das gibt es zu genüge. Man hat es sogar ein bisschen zu gut damit gemeint.

    Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland Ein Beispiel: Der Koch (bzw. seine Gattin) verkauft seinen großen Topf. Man weiß nicht wie viel er dafür haben möchte und muss also ins Blaue tippen. Das Angebot scheint mit 1.300 Rubinen recht großzügig und man ist guter Dinge, doch er schlägt es aus und will mehr. Kein Thema, man kann ja nochmals bieten, doch was passiert da? Die 1.300 Rubine sind dennoch verloren. Und nicht etwa als Anzahlung an den Topf. Sie sind einfach weg und man muss nochmals von vorne bieten. Wenn nun 1.400 gesetzt werden und er wieder "Nein" sagt, dann sind bereits 2.700 Rubine dahin. Ein letztes Mal noch! Nun sind 1.500 geboten und er willigt ein. Der Topf hat somit also insgesamt 4.200 Rubine gekostet, obwohl man ihn sofort für 1.500 hätte haben können. Das ist unheimlich ärgerlich und veranlasst einen nicht nur einmal dazu, vor einer größeren Investition zu speichern und dann, bei einem Fehlgebot einfach den DS auszuschalten und es nochmals mit einem anderen Angebot zu versuchen. Es wäre doch wesentlich schonender für die Nerven gewesen, wenn man das anders geregelt hätte. Etwa mit einem kleinen Strafbetrag fürs Falschtippen oder damit, dass man nach zu niedrigem Angebot erst später erneut tippen dürfte. Das alles wäre sicherlich sinnvoller gewesen.

    Kampfsystem und Kochrezepte

    Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland Das Kampfsystem in "Tingle" ist äußerst simpel und dennoch recht unterhaltsam. Man läuft durch die Gegend und hier und da trifft man auf Gegner. Das allerdings im wahrsten Sinne des Wortes, denn man muss in diese hineinlaufen. Dadurch entsteht eine Staubwolke und die Fäuste fliegen - so wie man das aus Cartoons und Comics kennt. Man kann diese Staubwolke nun mittels Digi-Kreuz in verschiedene Richtungen lenken und per Stylus zusätzlich wild drauf los tippen, um den Feind zu schwächen. Es ist sinnvoll immer gleich mehrere auf einmal anzugreifen, doch das gestaltet sich oft gar nicht so einfach. Man sollte versuchen mit seiner Kampfwolke noch andere Gegner zu überrollen um so viele wie möglich in die Rauferei mit ein zu beziehen. Wenn die Fetzen fliegen, dann verliert ihr leider auch einige der hartverdienten Rubine. Habt ihr gar keine mehr, endet das Abenteuer. Daher sollte man immer genügend dabei haben. Seid ihr erfolgreich, so hinterlässt der Widersacher ein paar Rubine oder nützliche Gegenstände. Je mehr an einem Kampf beteiligt waren, desto mehr Rubine oder Items gibt es. Hat man sich mit nur einem einzigen Schwein angelegt, bekommt man nur einen Gegenstand. Bei zwei Schweinen winken oft schon drei Gegenstände.

    Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland Die sind enorm wichtig, weil daraus etwas gekocht werden kann. Habt ihr fleißig Hackfleisch gesammelt oder Tomaten und Knochen ergattern können, dürft ihr in Tingles Haus alles in einen Topf schmeißen und kreuz und quer miteinander verrühren. Ob dabei etwas Brauchbares entsteht, hängt ganz davon ab welche Zutaten und welche Mengen verwendet wurden. Damit man nicht ständig nur Mist produziert, gibt es verschiedene Kochrezepte. Diese lassen sich entweder irgendwo finden, man bekommt sie als Belohnung für gute Taten oder kauft sie den Leuten ab. Nachdem nun alle Zutaten nach Rezept in den Topf geschmissen und per Stylus verrührt wurden, füllt man das Ergebnis in eine leere Flasche. Doch auch diese muss mühevoll gefunden oder teuer erstanden werden. Dann dienen Flaschen jedoch als prima Geldquelle, denn die Bewohner der Stadt kaufen euch gerne eure Suppen, Säfte oder Medizin ab.

    Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland Freshly-Picked: Tingle’s Rosy Rupeeland Eine andere Möglichkeit Geld zu verdienen ist das Kartieren. Kauft euch eine Karte der Umgebung und achtet darauf, was noch nicht eingezeichnet wurde. Es fehlt möglicherweise eine Statue oder eine große Koralle, die ihr dann mit einem Kreis markiert und dadurch auf der Karte sichtbar macht. Geht nun in die Stadt zur Karten-Oma und schon werdet ihr für eure Mühen mit Rubinen entlohnt. Diese lassen sich dann wiederum sinnvoll ausgeben, indem man etwa einen Leibwächter anheuert. Er kämpft an eurer Seite und ihr verliert im Eifer des Gefechts weniger Rubine. Doch euer Leibwächter ist nicht aus Stahl und nimmt daher auch Schaden. Sind seine Herzchen verbraucht, fällt er einfach um. Damit das nicht passiert, kann man ihm rechtzeitig Medizin verabreichen. Das ist besonders in den Dungeons wichtig, denn alleine ist man hier ziemlich aufgeschmissen und man schafft es nur unter enormem Rubinverlust bis zum Endgegner. Die Bossfights sind spektakulär inszeniert. Man muss an einem Ballon hängend ein paar Bomben auf riesige Insekten werfen oder gegen einen untoten Piraten kämpfen und vieles mehr. Das macht Laune und ist nie unfair aber auch nicht zu leicht.

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05.10.2007
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