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  • Frogger: Frogger - Leser-Test von Drummer92

    Am 10. Dezember kam ein Film in Deutschland heraus namens "Küss den Frosch". Sollte der Leser, was ich mir nur schwer vorstellen kann, den Film nicht kennen, die Protagonistin ist, wie man an dem Titel schon erraten kann, ein Frosch, zumindest für eine bestimmte Zeit in dem Film. Doch nicht nur in der Filmbranche können Frösche auf sich aufmerksam machen, sondern auch in der Computer- und Videospielbranche. Die Spielereihe "Frogger" hat eine lange Entwicklungsgeschichte schon hinter sich. 1981 erschien der erste Teil, seitdem sind viele weitere erschienen, unter anderem auch für die Xbox 360 und die PS3. Doch ich werde mich an dieser Stelle ein bisschen in der Zeit zurückversetzen in das Jahr 1997. Da nämlich erschien ein weiterer Teil. Wir sind also ein Frosch und dürfen hüpfen, was das Zeug hält. Dabei geht es allerdings rund zu, denn so ganz einfach wird uns das eben nicht gemacht.

    Wenn wir das Spiel starten, dann bekommen wir unter anderem auch ein kleines Intro zu sehen, welches uns einen Vorgeschmack auf das bietet, was uns denn alles so erwartet. Wie zum Beispiel vor fahrenden Autos davonhüpfen. Anschließend geht es dann auch schon in das Menü. Es ist unterteilt in vier Bereiche. Der erste, den wir betätigen können, bewirkt, dass wir zu einer neuen Seite kommen und wir können uns eine Ebene aussuchen und aus dieser Ebene wiederum eine. Allerdings muss dazu gleich gesagt werden, dass nicht jede Ebene und jeder Teilbereich gleich zu Beginn freigeschaltet sind, sondern dass ist unsere Aufgabe, dies zu bewerkstelligen. Wenn wir uns einmal die erste Ebene als Beispiel nehmen. Wir finden uns in der Vogelperspektive wieder und müssen nun die fünf Frösche einsammeln, indem wir eben zu ihnen gelangen. Das ist einfacher gesagt als getan. Zunächst einmal müssen wir nämlich in dieser als Beispiel genommenen Ebene eine Straße überqueren, die von Autos und LKs befahren wird. Hier heißt es also, schön diesen Fahrzeugen auszuweichen, denn wenn wir zu langsam reagieren und uns eines erwischt, werden wir überfahren und bekommen ein Leben abgezogen. Wenn wir diese Straße überquert haben, dann ist es unsere Aufgabe, einen Fluss unter anderem mittels Baumstämmen zu überqueren. Da heißt es Acht geben, dass man nicht ausversehen ins Wasser springt. Haben wir auch das geschafft, sind wir schon bei den Fröschen angelangt. Allerdings kann man immer nur einen Froschn einsammeln. Das Ganze muss also fünfmal gemacht werden. Jedoch gibt es auch Level, in denen es nicht sofort ersichtlich ist, wo sich denn die einzelnen Frösche verstecken. Da ist das Gebot dann zunächst einmal, die Welt zu erkunden und alles zu entdecken, welche Wege man denn alles gehen kann. Dieses Beispiel vorhin sollte euch nur kurz einmal zeigen, was euch denn so ungefähr erwartet.
    Gehen wir nun doch einmal etwas näher auf die Steuerung ein, bevor wir uns den restlichen drei Menüpunkten widmen. Wir benutzen die Tastatur, um Frogger zu bewegen, denn das ist eines der Spiele, wo die Tastatur perfekt dafür geeignet ist. Mit den Pfeiltasten ist es möglich nach links, rechts, oben und unten zu springen. Doch Frogger kann schon noch mehr, als nur normal zu springen. Es gibt da nämlich auch noch den sogenannten Supersprung. Mit diesem gelangen wir auf höhere Ebenen und somit ist es auch den Entwicklern möglich gewesen, ein bisschen Abwechslung in die einzelnen Levels hineinzubringen, da man sich auch mal in einer Welt vorfindet, in der es nicht nur den normalen Boden gibt, sondern man auch Mauern oder so erklimmen zu können. Dann gibt es auch noch die Funktion, mit der es möglich ist, den Standort eines Frosches herauszufinden. Ist man nahe genug an einem und bedient man die Taste, dann kann man hören, aus welcher Richtung das Quaken kommt und wo der Frosch ungefähr sich befinden muss. Der einen Person mag diese Taste helfen, die andere mag sagen, dass sie das gar nicht gut einschätzen kann, aus welcher Richtung der Laut jetzt eigentlich kam. Ich kann nur von meinen bisherigen Erfahrungen berichten und die sind, dass diese Taste doch ganz nützlich sein kann, wenn man sich mal zu Tode sucht. Doch genau bei dieser Sache möchte ich einen ersten kleinen Nachteil ankreiden. Es gibt eben auch diese Art von Level, in denen man erst einmal suchen muss, wo sich denn die jeweiligen fünf Frösche überhaupt befinden. Es kann also sein, dass man erst einmal damit beschäftigt ist, einen von denen zu finden und dann eventuell sogar noch kurz, wie man denn da dann am besten hingelangt. Als vierte und letzte Steuerungsoption gibt es da noch, die Zunge des Frosches Frogger zu benutzen. Mit dieser kann man Insekten fressen und dadurch gibt es dann etwas als Belohnung. Einmal bekommt man dafür Punkte auf sein Konto zugeschrieben und ein anderes Mal, wenn wir uns in einem Level befinden, welches von Dunkelheit gezeichnet ist, wird es etwas heller und wir können uns besser orientieren. Es bleibt allerdings nicht die ganze Zeit dann so hell.
    Kommen wir nun zurück zu den möglichen Optionen im Menü. Neben der Option Start gibt es da auch noch die Möglichkeit sich seine Highscores anzusehen. Da können wir dann aus einer beliebigen Ebene eine beliebige Unterebene aussuchen und dann bekommen wir die Information, wie viele Punkte wir erhalten haben in diesem Level und wie schnell wir die fünf Frösche eingesammelt haben. Und dann kann man noch einstellen, mit was man Frogger spielen will, also entweder mit Tastatur oder Joystick. Außerdem ist auch noch die Lautstärke verstellbar. All dies ist im zweiten Menüpunkt unter Optionen zu finden. Frogger wäre aber nicht Frogger, wenn man es nicht auch im Multiplayer spielen könnte. Es gibt dabei zwei Möglichkeiten. Die eine ist, es über Netzwerk zu spielen und die andere, dass bis zu vier Spieler an einem PC es gemeinsam spielen können. Das bringt auf alle Fälle etwas Abwechslung in die ganze Sache, will man nicht ständig nur alleine all den Autos ausweichen. Und der letzte Punkt im Menü ist logischerweise der, das Spiel zu beenden.
    Frogger kann sich aber es nicht so einfach gemütlich machen. Denn nicht nur die Autos machen ihm zu schaffen. Es gibt auch noch andere Arten von Gegnern. Da wären zum einen zum Beispiel Spinnen, die da über dem Boden krabbeln oder aber auch Schlangen und Vögel. Und dann gibt es da auch noch die Bienen in einem Level. Die können sehr lästig werden. Wagt man sich nämlich zu nahe an sie heran und das muss man fast schon tun, will man doch zu den einzelnen Fröschen gelangen, dann verfolgen sie einen wie vom Blitz getroffen und das Motto lautet dann springen, nichts wie weg von diesen Bienen und davonspringen, so schnell es nur geht. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass dies ganz schön schwer ist, da die Bienen wirklich sehr schnell sind. Und auch generell, wenn wir uns einmal all die Hindernisse anschauen, die uns im Laufe des Spiels entgegentreten, da kann einem schon einmal der Frust aufkommen, weil man es einfach nicht schafft, dieses Level zu Ende zu bringen, nicht einmal nach dem gefühlten zehnten Male. Vielleicht hätte man da doch es etwas leichter gestalten können oder aber Schwierigkeitsgrade hätten es auch getan. Auch stehen wir aus einem ganz bestimmten Grund stets unter Druck. Denn während wir fieberhaft den nächsten Frosch suchen und geschickt der Spinne ausweichen, läuft die Zeit und wir müssen uns beeilen, wollen wir nicht ein Leben abgezogen bekommen. Man kann darüber diskutieren. In gewisser Weise ist das Einbauen der Zeit auf alle Fälle etwas gutes, da man sich ja sonst sehr viel Zeit lassen könnte. Aber dann könnte man vielleicht auch wieder sagen, dass mehr Zeit nicht schlecht wäre. Auch an dieser Stelle wäre vielleicht ein Schwierigkeitsgradsystem anzubringen ganz gut gewesen. Da die einzelnen Level unterschiedlich gestaltet sind, hat man nicht immer die gleiche Zeit zur Verfügung, sondern das wechselt. Dafür aber haben sich die Entwickler dabei bemüht, Abwechslung in die einzelnen Levels zu bringen und das ist ihnen auch gelungen. Mal dürfen wir den Autos ausweichen, dann haben wir es plötzlich mit einer Rutschparty auf Eis zu tun und dann finden wir uns auch mal an einem Teich wieder. Selbstverständlich ist es möglich, jedes einzelne Level, wenn es denn freigeschaltet ist, nach Lust und Laune sooft zu wiederholen, wie man will. Zum Sound seien an dieser Stelle vielleicht noch ein paar Worte gesagt: Grundsätzlich ist es so, dass sowohl im Menü wie auch während dem Spielen selbst keine Musik gespielt wird, aber das ist vielleicht auch mal ganz gut, dass man in der heutigen Zeit der Radios und all der Elektronik auch mal nicht gleich wieder mit Musik konfrontiert wird. Im Menü kann man den Frosch sehen und auch hören wie umherspringt und beim Wechseln der einzelnen Menüpunkte und bei deren Bestätigung ertönt auch ein typisches Froschgeräusch. Im Spiel selbst kann man die Soundeffekte insgesamt gut hören, wie zum Beispiel das Gekrabbel der Spinnen oder aber auch das Summen der Bienen, wenn man ihnen mit Frogger nahe kommt.

    Das Review mag eventuell jemandem etwas zu kurz erscheinen, aber Frogger ist nun einmal ein Arcadespiel und der Umfang dieses Spiels ist nicht sehr groß, als dass man ein richtig großes und ausführliches Review darüber schreiben könnte. Eben genau aufgrund des nicht sehr großen Umfangs ist Frogger kein Spiel, welches man ein bis zwei Wochen nur das spielt. Es ist eher dafür da, es mal wieder herauszukramen und wieder zu spielen. Das Spiel haut also einen nicht sehr vom Hocker, aber dafür können die Entwickler nicht so viel, denn es ist ja als ein Arcadespiel gedacht und nicht als ein vollwertiges Videospiel. Ich belasse es an dieser Stelle einmal mit meinen Punkten über Frogger und kann nur soviel sagen, nämlich dass sich ein Blick auf alle Fälle für euch lohnen kann. Das Spiel ist zwar schon sehr alt, aber trotzdem macht es schon noch Spaß, einen Frosch zu steuern und sich den Herausforderungen zu stellen. Retrofans dürfen auf alle Fälle zugreifen.

    Negative Aspekte:
    Frust kann aufkommen zum einen wegen eventuellem Suchen der einzelnen Frösche und zum anderen wegen zum Teil schweren Hindernissen, die begrenzte Zeit erzeugt vielleicht ungewollten Druck und Frust

    Positive Aspekte:
    wir steuern einen Frosch, passable Soundeffekte, Abwechslung ist geboten, Multiplayer, einfache Steuerung, mehrere Steuerungsbefehle und nicht nur Springen, verschiedene Gegner, aber die Zeit macht das Spiel spannend,

    Infos zur Spielzeit:
    Drummer92 hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Frogger

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Drummer92
    8.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Frogger
    Frogger
    Publisher
    Hasbro Interactive
    Developer
    Millennium Interactive Ltd.
    Release
    03.11.1997

    Aktuelles zu Frogger

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Frogger
Frogger: Frogger - Leser-Test von Drummer92
http://www.gamezone.de/Frogger-Spiel-44134/Lesertests/Frogger-Frogger-Leser-Test-von-Drummer92-1010573/
03.01.2011
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