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  • Full Spectrum Warrior: Ten Hammers im Gamezone-Test

    Noch härter, noch komplexer, noch mehr Möglichkeiten und noch bessere Gegner: Ten Hammers!

    Gute Kommandeure führen ihre Männer nicht nur zum Sieg, sie bringen sie auch wieder lebend heim. So war schon das Kredo in "Full Spectrum Warrior" und ist es auch wieder im direkten Nachfolger mit dem Untertitel "Ten Hammers". Der stammt übrigens von den Tien-Hamir Gebirge ab, welcher Zekistan vom Rest das Landes trennt, in das sich unsere tapferen amerikanischen Recken wieder einmal verirrt haben um für Frieden zu sorgen. Doch nicht nur sie befinden sich dort, auch britische Kampftruppen versuchen zwischen den vielen und versprengten Rebellentruppen Frieden zu stiften.

    From Cover to Cover

    Clear! Clear! Für alle die Full Spectrum Warrior noch nicht gespielt haben, hier eine kurze Einführung in das doch etwas andere Gameplay. Wer den Vorgänger schon kennt, kann diesen Absatz getrost überspringen. Denn dieses Spiel sieht nur auf den ersten Blick aus wie die üblichen Military-Shooter, spielt sich aber komplett anders. Denn der Spieler schlüpft nicht in die Rolle eines einzelnen Kämpfers, sondern er übernimmt die des Befehlshabers über normalerweise zwei Teams, genannt Alpha und Bravo, zu je vier Mann. Jeder der vier ist hoch spezialisiert und übernimmt ausschließlich die ihm zugedachten Aufgaben. Der ranghöchste der Vierergruppe ist der Team Leader, er leitet die befehle an das Team weiter, trägt die Einsatzkarte, kann Luftunterstützung anfordern und ist schlussendlich für die Handlung des gesamten Teams verantwortlich. Ihm folgt der Assault Rifleman, oder MG-Schütze, der bei Ausfall des Teamleaders die Leitung übernimmt. Er trägt das stärkste Gewehr, eine M249, die dreimal soviel Schaden anrichten kann als die Waffe des Schützen. Ihm zur Seite steht der Grenadier, welcher sich eines M4 Gewehrs mit aufmontiertem Granatwerfer bedient. Damit ist er in der Lage eine Granate weiter und zielgenauer zu schießen als man sie werfen kann. Er ist es der eingesetzt wird wenn man befestigte Stellungen oder gepanzerte Fahrzeuge ausschalten muss. Den niedrigsten Rang im Team bekleidet der Gewehrschütze, er ist das Arbeitstier im Team. Er wird eingesetzt wenn ein Scharfschütze benötigt wird und er trägt im Bedarfsfall den verwundeten Kameraden. Aber auch wenn es eine Stellung auszuspähen gilt, wird er vorgeschickt um zu sehen ob die Luft rein ist. Zwei dieser vier Mann Teams befehligen wir normalerweise im Spiel, in unserer Rolle als Befehlshaber, genannt Alpha- und Bravo-Team. So kommt es, dass wir selbst, als Spieler, nie selbst einen Schuss abgeben, wir geben nur den Befehl dazu, was und wie genau etwas zu geschehen hat.

    Move, move! Move, move! Wer den Vorgänger bereits gespielt hat, kann sich über viele Neuerungen im Spiel freuen, sowie einem angehobenem Schwierigkeitsgrad. Vom Spieleindruck her würde ich sagen, dass Ten Hammers genau dort weitermacht wo FSW aufgehört hat. Aus diesem Grund zwingt einem das Spiel regelrecht die neuen Features unbedingt voll auszunutzen, will man nicht ständig die verletzten Soldaten zum Casevac zurücktragen, falls das überhaupt noch nötig ist. Denn der erhöhte Schwierigkeitsgrad lässt es kaum noch zu, dass wir unsere beiden Schützen an der Ecke postieren und einfach feuern lassen, viel zu groß ist die Gefahr, dass sie trotzdem einen Schuss fangen. Denn die Gegner haben deutlich an Treffsicherheit zugelegt, was uns mitunter das Leben im Krieg ganz schön schwer macht.

    Der Assault Rifleman am Fenster Der Assault Rifleman am Fenster Sicher die wichtigste Neuerung ist die Möglichkeit seine Teams teilen zu können, und zwar in zwei Zweiergruppen bestehend aus dem Team Leader und dem MG- Schützen, sowie den Grenadier und den Gewehrschützen. Denn da wir nun auch Häuser betreten und aus der Höhe heraus agieren können, kann sich ein Team alleine nun hervorragend selbst decken, indem wir den Gewehrschützen an einem Fenster postieren und unten auf der heißen Strasse mit unserem Team Leader die Lage klären. Ebenso ist nun ein Team alleine in der Lage einen Gegner zu flankieren, oft benutzen wir hierfür den Grenadier um befestigte MG-Geschütze auszuschalten. Was es allerdings nicht mehr gibt ist der Aufklärungshubschrauber der erkannte Ziele auf dem ebenfalls nicht mehr vorhandenem GPS markierte. Stattdessen müssen wir uns nun voll auf den Teamleader mit seiner Karte aus Papier verlassen. Allerdings kann dieser im Gegenzug nun Luftunterstützung in Form eines Appache-Kampfhubschraubers anfordern. Dafür markieren wir das gewünschte Ziel mit dem Laserpointer und tragen Sorge nicht selbst zu nahe am Ziel zu sein, schon legt der Appache los und lässt seine MGs singen. Und wie die singen, das kann ich euch sagen, da könnte einem der Krieg fast schon wieder Spaß machen. Denn wenn der erst einmal loslegt, gibt's nur noch eine dicke Staubwolke aber keine Überlebenden mehr. Aus diesem Grund natürlich ist sein Einsatz stark begrenzt und je nach Mission können wir ihn nur ein- oder zweimal zu Hilfe holen.

    Team Charlie der Panzer Team Charlie der Panzer Viel öfter dagegen können wir uns diverser Panzerfahrzeuge bedienen, die meist als Team-Charlie agieren und genau so gesteuert werden wir unsere beiden Standard-Teams. Ebenso befehligt werden die britischen Truppen, die auch nach demselben Schema vorgehen wie unsere US-Truppen, über die wir in einigen Kapiteln von Ten Hammers die Befehlsgewalt erhalten. Und um das Fass voll zu machen greifen wir ab und zu sogar direkt auf die Miliz der Khardiman zu, die sich aber kaum an die militärischen Konventionen halten und deswegen auch etwas anders gesteuert werden als die ausgebildeten Soldaten der regulären Truppen.

    Die Steuerung, leistungsstark aber komplex

    Duck and Cover Duck and Cover Womit wir uns der technischen Seite von Ten Hammers widmen können, insbesonders der Steuerung. Denn wie ihr euch anhand der vielen neuen Funktionen denken könnt, gibt es kaum eine Taste auf dem Gamepad welche nicht mit mehreren Funktionen belegt worden ist. Je nachdem ob wir sie drücken wenn schon der Bewegungscursor abgebildet wird oder noch nicht, je nachdem ob wir die Taste nur kurz oder lang drücken, werden verschiedene Funktionen ausgelöst. Am PC hingegen sind es nun eine ganze Menge Tasten mehr die es zu bedienen gibt, was die Sache auch nich tunbedingt übersichtlicher macht. Besonders Neueinsteiger werden die erste, wie ein Tutorial aufgebaute Mission, sicher mehrmals spielen müssen bis sie alle Möglichkeiten der Steuerung intus haben. FSW-Veteranen hingegen können sich gleich den neuen Features widmen. Am meisten Probleme aber bereitete mir in der Praxis die Funktion der Luftunterstützung per Laserpointer anzufordern. Denn diese wird exakt so ausgelöst wie man normalerweise, wenn keine Luftunterstützung zur Verfügung steht, einen Präzisionsschuss auslöst. Da passiert es gerne, dass man eigentlich nur einen gezielten Schuss auf einen verschanzten Gegner abgeben will und man stattdessen den Hubschrauber anfordert, der zwar dann das angepeilte Ziel ausradiert, aber dafür später in der Mission nicht mehr verfügbar ist. Ebenfalls gibt sich die Funktion das Team zu teilen etwas zickig, wohingegen es niemals ein Problem darstellt das Team wieder neu zu formieren. Sehr praktisch dagegen ist es nun, dass man nun auch von einem Team aus auf den gesetzten Bewegungscursor das jeweils andere Team hin befehligen kann, was einem viele Kameraschwenks zwischen den Teams erspart. Doch birgt dieser Komfort auch die Gefahr das gerufene Team durch ungeschützte Bereich zu schicken, was man tunlichst vermeiden sollte. Denn Ten Hammers verzeiht kaum einen Fehler und die bösen Buben zielen gut.

  • Full Spectrum Warrior: Ten Hammers
    Full Spectrum Warrior: Ten Hammers
    Publisher
    THQ
    Developer
    Pandemic Studios
    Release
    16.06.2006

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990816
Full Spectrum Warrior: Ten Hammers
Full Spectrum Warrior: Ten Hammers im Gamezone-Test
Noch härter, noch komplexer, noch mehr Möglichkeiten und noch bessere Gegner: Ten Hammers!
http://www.gamezone.de/Full-Spectrum-Warrior-Ten-Hammers-Spiel-2726/Tests/Full-Spectrum-Warrior-Ten-Hammers-im-Gamezone-Test-990816/
20.06.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/06/TV2006061614251900.jpg
tests