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  • Futurama: Hit-Potential verschenkt - Leser-Test von sinfortuna

    Futurama: Hit-Potential verschenkt - Leser-Test von sinfortuna Es sind die Zeichen der Zeit: kaum ein Kinofilm oder eine erfolgreiche Fernsehserie ohne Ableger auf die gängigen Spielkonsolen. Das allein ist ja nicht weiter schlimm, meine Verärgerung bezieht sich vielmehr darauf, dass wir es regelmäßig mit einer groß angelegten Abzocke zu tun haben. Denn der Regelfall - und dies ist wirklich keine Übertreibung - sieht so aus, dass wir es mit lieblosem Abklatsch zu tun haben, bei dem nur das Allernötigste getan wurde, um ein halbwegs annehmbares Videospiel auf die Beine zu stellen. Und selbst das misslingt des Öfteren: nicht selten haben wir es mit richtigem Müll zu tun, der auf uns losgelassen wird. Demzufolge ahnte mir im Fall von "Futurama" nichts Gutes, als ich davon Kenntnis erlangte, dass in Kürze ein gleichnamiger Videospieltitel sowohl für die Sony Playstation 2 als auch die X-Box von Microsoft auf den Markt gebracht werden würde. Hohe finanzielle Belastungen für den Erwerb der Lizenz und kaum noch übriggebliebenes Geld im Budget bezüglich einer anständigen Umsetzung, so oder so ähnlich schwirrte es mir spontan im Kopf herum. Die positive Nachricht bei "Futurama": es handelt sich nicht um Müll. Die schlechte Nachricht gleich hinterher: wer dieses Game nicht kennt, hat auch nicht viel verpasst.

    Die Langlebigkeit ist bei diesem allenfalls durchschnittlichen Titel für die X-Box - denn ausschließlich über diese möchte ich nun berichten - ganz sicher nicht Trumpf: ein Multiplayermodus wird sträflich vernachlässigt. In dem (verbliebenen) Soloabenteuer werden wir mit einer Story konfrontiert, welche nicht sonderlich spannungsgeladen ist. Fans der Serie wird dies möglicherweise schrecklich egal sein, die Anderen hoffen zumindest auf ein ansprechend actionreiches Zeichentrickspektakel, denn dass wir es unzweifelhaft mit einem Actionspiel zu tun haben, wird schnell deutlich. Jedenfalls herrscht große Unruhe, als wir in dieses abgefahrene Abenteuer einsteigen: der Lieferservice des Professors Farnsworth wurde sich vom übermächtigen Großkonzern Mom (ihres Zeichens bösartige Großmutter) einverleibt. Wie bei (wirtschaftlichen) feindlichen Übernahmen so üblich, ist von da an nichts mehr so, wie es einmal war. Schließlich kontrolliert jener Großkonzern nunmehr über die Hälfte des Weltmarktes, offensichtlich hat das Kartellamt da nicht richtig aufgepasst. Die fatalen Folgen werden umgehend ersichtlich, denn der gigantische Industriekonzern mitsamt seiner skrupellosen Geschäftsführung plant, die gesamte Menschheit unter Zuhilfenahme ihrer großen Armee an Robotern zu knechten, eine Leibeigenschaft des Homo Sapiens scheint für "Mom" bzw. die durchgeknallte Großmutter das oberste Ziel zu sein. Als mutige Superhelden stellen sich einzig und allein Fry, Bender und Leela diesen finsteren Plänen in den Weg.

    Jedoch sind wir in diesem Cyber-Zeichentrickspektakel nicht mit diesen drei Protagonisten gleichzeitig unterwegs, sondern brav nacheinander und dies in ungefähr zwanzig unterschiedlichen Spielabschnitten. Als Erstes übernehmen wir die Kontrolle von Fry, welcher sich im Hauptquartier befindet und sich schnell auf die Socken macht. Wir begeben uns in die Kanalisation, durchstreunen Gebiete des mittlerweile zerstörten New York und müssen dabei primär in Straßenkämpfen mit den uns feindlich gesinnten Robotern kämpfen, die allesamt treu untergebene Schergen des Großkonzerns darstellen. Wir sammeln vor dem Hintergrund dieses Endzeitszenarios bitter benötigtes Werkzeug ein, räumen dabei alle Gegner aus dem Weg und fliehen, so schnell es möglich ist, vom Planeten Erde. Auf einem uns unbekannten Planeten angekommen, ist nun Bender an der Reihe. Mit ihm durchwandern wir das Felsengebiet, Schluchten und Minen auf jenem Himmelsstern und schlagen uns dort weiter durch. Schließlich gelangen wir zur glühend heißen Sonnenoberfläche, so dass nun Leela ins Spiel kommt. In einer gewaltigen Tempelanlage metzeln wir unzählige Skelettkrieger nieder, welche dem dortigen Herrscher dienen. Haben wir diese Expeditionen alle erfolgreich überstanden, versammelt sich das Team, um mit einer Zeitmaschine zurückreisen zu können und auf diese doch eher unkonventionelle Art und Weise alles wieder rückgängig machen zu können. Dies ist natürlich leichter gesagt als getan, den naturgemäß hat die bösartige Schreckensherrscherin "Mom" da ordentlich etwas dagegen.

  • Futurama
    Futurama
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    UDS
    Release
    25.08.2003
    Leserwertung
     
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Futurama
Futurama: Hit-Potential verschenkt - Leser-Test von sinfortuna
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25.12.2006
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