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  • Futurama: Selbst in der Zukunft funktioniert nichts - Leser-Test von Corlagon

    Futurama: Selbst in der Zukunft funktioniert nichts - Leser-Test von Corlagon Eine der ultimativen Science-Fiction-Sitcoms der Gegenwart (sofern es überhaupt eine größere Anzahl davon gibt) ist mit Sicherheit Futurama, eine Zeichentrick-Satire, deren Humor von einfachem Slapstick bis hin zu absoluten Nerd-Gags reicht. So konnte die TV-Serie trotz stiefmütterlicher Behandlung durch Sender Fox (und einer Ladung eher unfreiwilliger Komik in Ivar Combrincks deutscher Übersetzung) Kultstatus erlangen und wurde dann auch mit einem Videospiel belohnt, welches von den schwedischen Unique Development Studios entwickelt und 2003 für Playstation 2 und X-Box veröffentlicht wurde (eine ebenfalls angekündigte Game-Cube-Version kam nicht zustande). Nun haben derartige Lizenztitel den Ruf, reine Merchandising-Produkte ohne große Qualität zu sein; hier kann Futurama immerhin damit punkten, daß die Macher der ursprünglichen Serie (u. a. David X. Cohen, J. Stewart Burns, Christopher Tyng) mit am Spiel beteiligt waren. Im Folgenden beschäftige ich mich ausschließlich mit der PS2-Version, allerdings scheinen nennenswerten Unterschiede in der X-Box-Fassung nicht zu existieren.

    Futurama präsentiert uns den Alltag an der Schwelle des vierten Jahrtausends, speziell den der Clique von Phillip Fry, einem Pizzaboten, der an Neujahr 2000 eingefroren wurde und jetzt die Technik "von morgen" genießen darf (wenn sie denn mal funktioniert). Bei seinem letzten Verwandten, dem senilen Genie Prof. Farnsworth, und dessen Unternehmen Planet Express ist er nun intergalaktischer Lieferjunge, gemeinsam mit der buchstäblich einäugigen Powerfrau Leela sowie Bender, einem alkoholbetriebenen hobbykriminellen Roboter.
    Zu Beginn des Spiels informiert der Professor seine Besatzung, daß er aufgrund der Inkompetenz der Planet-Express-Crew den Betrieb nun doch an Mom verkaufen mußte - die größte Geschäftsfrau der Erde, die nach außen hin die nette Seniorin spielt, in Wirklichkeit aber bekanntlich eine böse Schreckschraube ist. Dummerweise gehören ihr jetzt mehr als 50 % des Planeten, und sie errichtet umgehend eine Schreckensherrschaft. Unsere Antihelden unternehmen einen Fluchtversuch, nur um festzustellen, daß Mom bereits die gewaltsame Eroberung des gesamten Universums vorbereitet hat.

    Futurama ist in erster Linie ein 3D-Plattformer, wobei die Spielfigur mit fortschreitender Handlung mehrmals wechselt. Hauptziel ist es in der Regel, einfach vom Start zum Ziel zu gelangen, in den meisten Leveln wird aber auch viel gekämpft, so daß diese etwas in Richtung Third-Person-Shooter bzw. Beat 'em up gehen. Oftmals ist aber auch Geschicklichkeit gefragt, und ungeübte Spieler werden häufig danebenspringen, wobei die F3K-Stars keine Marios sind und bei tieferen Stürzen schnell den Löffel abgeben; andere Verletzungen ziehen fast immer maximal ein Viertel der Lebensenergie ab. Nach einem Lebensverlust werdet Ihr zum letzten passierten Checkpoint zurückverfrachtet, welche ich in den frühen Leveln als deutlich seltener empfunden habe als in den späteren; obwohl dies explizit als Wiederbelebung dargestellt wird, geht trotzdem so ziemlich sämtlicher zwischenzeitlicher Fortschritt verloren. Sind die Reanimatorladungen alle, heißt es zurück zum Titelbild und den letzten gespeicherten Spielstand laden, sprich: den kompletten Level wiederholen, was bei besonders schwierigen Stellen im hinteren Bereich einer langen Stage natürlich nicht gerade förderlich für den Spielspaß ist. Bonusleben verdient Ihr Euch durch Einsammeln der zahlreichen Wertsachen (jeweils 25 innerhalb eines Levels), etwas seltener sind natürlich auch direkte Lebensenergieauffrischungen zu finden.
    Erwartet nicht, daß sich die Kamera automatisch optimal ausrichtet; gerade bei den Geschicklichkeitsprüfungen stellt man sie besser selbst mit dem zweiten Analog-Stick nach. Auch eine Ego-Perspektive kann aktiviert werden, ist aber nur relativ selten von Nutzen, da man sich in ihr gerade nicht vom Fleck bewegen kann. Gelegentlich müssen auch z. B. Schalter betätigt werden, wozu die Figur schon etwas peinlich genau plaziert werden muß; wenigstens erscheint dann ein entsprechender Texthinweis, ohne den man einige zu manipulierende Objekte wohl gar nicht als solche erkannt hätte.

  • Futurama
    Futurama
    Publisher
    SCi Entertainment Group PLC
    Developer
    UDS
    Release
    25.08.2003
    Leserwertung
     
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Futurama
Futurama: Selbst in der Zukunft funktioniert nichts - Leser-Test von Corlagon
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12.05.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/08/TV2003082712044800.jpg
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