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  • G-Loc: Schmalspur-Action für Unterwegs - Leser-Test von Gonzo09

    G-Loc: Schmalspur-Action für Unterwegs - Leser-Test von Gonzo09 Sega's Afterburner-Spiele waren in den 80's die absoluten Spielhallen-Highlights. Wen interessierte das hirntote Spielprinzip, wenn er es in einem Hydraulischen Sessel mit einem riesigen Screen, Steuerknüppel und 3D genießen durfte. Gleiches galt für den recht späten Ableger der Serie "G-Loc" der trotz des anderen Namens ein recht identisches Spielprinzip bietet. Was aber bleibt wenn man das Ganze technische Drumherum wegstreicht und auf den 160*144 Pixel-Screen des GameGear portiert? Nicht sehr viel...

    Die Story ist TopGun-Style gemäß schlicht. Eine Horde von Luft-Rüpeln traut der Uno nicht zu den (bestehenden) Weltfrieden im 21. Jahrhundert zu wahren und klaut den Vereinten Nationen einen Haufen ihrer tollsten Flugzeuge um mit viel Geballer für Ordnung zu sorgen. Das kann sich die freie Welt nicht bieten lassen und schickt ihren tollsten Piloten los, um die bösen Finger vom Himmel zu holen. Dies geschieht im Gegensatz zu Afterburner aus der Cockpitperspektive, ansonsten bleibt aber alles gleich. Auf einem vorgegebenen Pfad saust der Spieler über Wüsten, Canyons und Ozeane, um in jeder Mission eine vorgegebene Anzahl Feinde abzuschießen. Diese wehren sich natürlich, so dass der Spieler viel mit dem Ausweichen beschäftigt ist. Das ist auch wichtig, hält doch der eigene Vogel nicht mal eine handvoll Treffer aus, bevor er zu Boden geht.

    Man selbst wehrt sich mit der unbegrenzten Bord-MG oder den limitierten Raketen (wenn man mit dem HUD-Fadenkreuz richtig zielt, ein Schuß, ein Treffer) den vorbeitrudelnden Feindgeschwadern. Diese kommen in leichten Variationen, so dass ein erneutes Levelspielen nicht zu langweilig wird. Ein paar Bodenziele wie Schiffe oder Panzer gibt es zur Auflockerung und gelegentlich trifft man auf ein größer geratenes Feindsprite, in Ermangelungen eines besseren Wortes Endgegner genannt. Das wars dann auch schon.

    Die Optionsvielfalt hält sich leider auch in Grenzen. Es kann zwischen drei Schwierigkeitsgraden gewählt werden, wobei "leicht" auch Spieler mit schweren Konzentrationsstörungen nicht weiter fordern dürfte und "schwer" eigentlich auch ein "walk in the park" ist. Die ersten Level lassen sich wählen, der letzte ist erst nach der Beendigung aller anderen anwählbar. Nach einem Level kann man dann als großen Bonus noch Einkaufen gehen und seinen Flieger mit stärkerer Panzerung oder besseren Bordwaffen ausrüsten. Leider sind die Unterschiede nach der Aufrüstung so minimal, dass man sich fragt, ob der Waffenschmied einem nur ein besseres Gefühl beim Fliegen geben wollte, oder ob er wirklich etwas getan hat.

    Vor der in der Spielhalle netten Technik bleibt leider auch nicht viel übrig. Zwar ist das Ganze erstaunlich flüssig, dies wurde aber mit einer Optik erkauft, die verdächtig an "ACE 2" auf Commodore's Plus/4 erinnert. Der Himmel ist blau und zwar nur in einem einzigen Farbton, dem Boden gönnte man dann sogar zwei Abstufungen der jeweiligen Farbe : Grün (Wald), Braun (Acker) oder anderes Blau (Ozean). Die Feinde kommen in einem Schmucken Einheitsgrau daher und unterscheiden sich auch nicht groß voneinander. Da sie aber auch schnell abgeschossen oder davongeflogen sind, ist dies eher ein kleineres Manko.

    Die Cockpitanzeigen sind zwar nicht schön aber wenigstens übersichtlich. Man weiß stets, wie viele Feinde noch zu eliminieren sind, was an Waffen an Bord ist und von wo der Feind kommt. Die Steuerung kann halbwegs überzeugen, recht flüssig kann man dem Feindfeuer entgehen und auch vernünftig zielen. Der Sound ist Master/GameGear-typisch eher ein Ausfall, in Anbetracht der Möglichkeiten, aber nicht allzu negativ zu bewerten. Weder Musik noch SFX beleidigen die Ohren maßlos.

    Am Ende bleibt ein vollkommen hirnloses Spielprinzip, dass genau wie Actionfilme nur mit der entsprechenden Technik funktioniert. Im Kino ist "Top Gun" toll, auf einem 15"-Monitor, macht das Ganze keinen Spaß. Gleiches gilt für G-Loc. In der Spielhalle wird das Gehirn durch das Spektakel angenehm betäubt, ohne dies auf dem GameGear bleibt Actionschmalspurkost der einfachsten Art. Es reicht für 10 Minuten, aber danach hat man Hunger auf ein richtiges Spiel.

    Negative Aspekte:
    Farbarm, eintönig, langweilig nach spätestens 10 Minuten, zu einfach, zu kurz

    Positive Aspekte:
    Grafik ist flüssig, Steuerung recht gelungen

    Infos zur Spielzeit:
    Gonzo09 hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    G-Loc

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Gonzo09
    2.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    5/10
    Gameplay
    2/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Bewerte dieses Spiel!
  • G-Loc
    G-Loc
    Publisher
    Sega

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1004278
G-Loc
G-Loc: Schmalspur-Action für Unterwegs - Leser-Test von Gonzo09
http://www.gamezone.de/G-Loc-Classic-4013/Lesertests/G-Loc-Schmalspur-Action-fuer-Unterwegs-Leser-Test-von-Gonzo09-1004278/
22.05.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/11/GLoc.jpg
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