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  • G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra im Gamezone-Test

    Das Videospiel zum Kino-Blockbuster konnte uns nur bedingt überzeugen.

    Jeder Junge der mit Actionfiguren etwas anfangen konnte, war wahrscheinlich ab dem Jahr 1982 im Besitz einer zumindest in den Staaten noch heute extrem angesagten Spielzeugfigur. Die Rede ist vom legendären G.I. Joe. Zu Beginn seiner zugegeben schon recht langen Karriere, kämpfte G.I. Joe noch alleine. Später wurde der Name des Einzelkämpfers sogar zum Überbegriff für eine komplette Spezialeinheit. In Sachen Verkörperung ging man also mit der Zeit, jedoch blieb der Gegner mit Team "Cobra" immer der Gleiche. Erfolgreich war die Marke vorwiegend in den USA; In Deutschland hingegen fasste sie keinen bzw. kaum Fuß. Um nun auch uns Deutsche in den Joe-Wahn zu stürzen, startete am 13. August diesen Jahres ein wahrer Action-Blockbuster mit "G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra" in den Kinos. Doch dort endet die Vermarktung bei weitem noch nicht. Zusätzlich veröffentlicht EA ein gleichnamiges Videospiel für die heimischen als auch portablen Konsolen. Wir haben für euch herausgefunden, wie viel Power im virtuellen Beschleunigungs-Anzug von G.I. Joe steckt; Yo Joe, let's go!

    Der Auftrag

    G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra Zu Anfang sieht für das G.I. Joe-Team alles noch ganz friedlich aus. Die Baroness der "Cobras" in sicherem Gewahrsam durchquert ihr Bear's Paw Canyon mit einem eurer Transportfahrzeuge. Doch plötzlich, wie aus dem Nichts kommend, beamen sich Cobra-Gefolgsleute in euer Kraftfahrzeug und holen sich vor euren Augen die Baroness wieder. Als ob das nicht genügen würde, nehmen sie auch noch Heavy Duty, ein Mitglied des Joe-Teams, in ihre Basis mit. Euer Job ist es nun, den Canyon zu durchqueren und euch auf die Suche nach Duty zu machen. Somit ist auch der Beginn einer wunderbar stupiden sowie stereotyp erzählten Story erklärt. Im weiteren Spielverlauf müsst ihr eure an verschiedensten Orten verloren gegangenen Teamkameraden zurück zum Dienst holen, oder alles was irgendwie nach Cobra aussieht wahllos zerstören. Frei nach dem Motto: "Wer nach dem warum fragt wird ausgeschlossen".

    Joe ohne Action!

    G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra Gespielt wird in einer Draufsicht diagonal hinter dem Kopf des Joes. Laufbefehle werden mit dem linken Stick gegeben und der Aufforderung zum Schießen wird mit dem rechten Trigger (B-Knopf auf der Wiimote) Folge geleistet. Findet ihr einen Betonwall, könnt ihr euch dahinter mit Hilfe des A-Buttons verschanzen. Habt ihr genügend Gegner über den Jordan geschickt, könnt ihr die Sekundärfeuerkraft des Joes aktivieren. Diese zusätzliche Feuerkraft kann maximal drei Speicherkammern füllen. Verbraucht ihr eine oder sogar alle drei davon, muss logischerweise wieder für Nachschub gesorgt werden. Da aber aufgrund der hohen Gegnerfluktuation manches Mal Primär- und Sekundärangriff immer noch nichts bewirken, setzt ihr eure Beschleunigungsanzüge unter Strom. In diesem Spielmodus könnt ihr beinahe tun und lassen was ihr wollt. Eure Spielfigur bewegt sich in einer immensen Geschwindigkeit und eure Waffe verschießt die stärksten Kugeln. Am Ende eines Levels können die durch Abschüsse gesammelten Punkte in Charaktere (zwölf gibt es insgesamt) und zusätzliche Extras investiert werden.

    G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra Prinzipiell klingt das nach einer lustigen Ballerei z.B. à la Commando. In der Praxis fragt man sich allerdings schon nach etwa 20 Minuten Spielzeit, ob man das investierte Geld lieber in etwas anderes gesteckt hätte. Besonders scharfe Kritik verdient die Kamera. Das eigentliche Spielgeschehen läuft nur solange nicht an selbigem vorbei, wenn dass Level keine Ecken oder Abzweigungen hat. Biegt man nämlich vom geraden Weg ab, tappt man eine gefühlte kleine Ewigkeit im virtuellen Dunklen, bis sich das Aufnahmegerät auch mal dazu durch ringen kann euch zu folgen. Wenn man eine Energieleiste über den gesamten Bildschirm besitzt, könnte das noch verschmerzbar sein, da der virtuelle Tod noch in weiter Ferne ist. Da die Supersoldaten realistischer Weise nur über drei Energiekammern verfügen und die ersten beiden schon nach wenigen Treffern vergehen, müsst ihr euch sofort nach Kameraschwenk um eine Deckung bemühen. Diese Hält jedoch nicht ewig. So müsst ihr entweder die Gegner schon vor dem Zerfall des Schutzwalls zur Strecke gebracht haben, oder ihr lauft irgendwann komplett ins Sperrfeuer und kämpft sprichwörtlich ums Überleben. Einige Gegner lassen nach ihrem Ableben auch Bonuspunkte für ihren Killer liegen. Diese sind unpraktisch in einer Kiste mit eigener Energieleiste verstaut. So passiert es dann gerne einmal, dass ihr im Kampf auf einmal automatisch diese Kiste anstelle eines Gegners anvisiert und unnötig Zeit vergeudet. Ihr könnt zwar eure Ziele wechseln, jedoch funktioniert das auf der Xbox nur dürftig und auf der Wii fast gar nicht. Wollt ihr auf einen menschlichen Mitstreiter zählen, könnt ihr das nur offline an der eigenen Konsole verwirklichen. Die Kamerafahrten werden mit zwei eigenständigen Spielern jedoch noch wahnwitziger und unübersichtlicher. Das die daraus resultierenden vielen virtuellen Tode Frust und Ärger servieren, erklärt sich von selbst.

    Bitte nicht Joe!

    G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra Wie von einer Umsetzung eines Kinofilms in virtuelle Landschaften fast schon nicht mehr anders zu erwarten, ist auch die Grafik von "G.I Joe: Geheimauftrag Cobra" nicht wirklich überragend. Egal ob nun Wüste oder Eis, die Umgebung ist entweder matschig oder überschreitet den Arcade-Standard nur ganz knapp. Die Zwischensequenzen, die wie gewöhnlich zwei Missionen miteinander verbinden, lassen den Detailgrad überraschenderweise (zumindest konnten die meisten Blockbuster-Versoftungen in dem Bereich noch ein bisschen was gut machen) auch vermissen. Selbst in der Xbox 360 Version, welche der Wii-Version durch die vorhandene Hardware eigentlich voraus sein sollte, schaffte man es gerade mal ein paar schickere Lichteffekte und Kantenglättung einzubauen. Auf beiden Konsolen ist ein sehr unschöner Effekt in grundsätzlich allen Sequenzen zu finden: Dieser lässt den Eindruck entstehen, als hätte man eine Milchglasscheibe vor dem Fernseher. Die Tatsache, dass diese Cutscenes auch noch ruckeln, muss aber für beide Versionen verkündet werden. So bleibt also fest zu halten, dass die Xbox 360-Fassung schlicht beim Ruckeln einen Ticken besser unter dem verschwommenen Kleid aussieht. Die Vertonung in Spiel und Video ist ertragbar und als Durschnitt einzustufen. Lippensynchrone Figuren sind so weit gegeben und die englische Tonspur ist vollkommen o.k. - was wiederum für die deutsche Sprachausgabe nicht gilt. An "Hi, Joe!" anstelle von "Yo, Joe!" wird man sich als Fan sicher nicht gewöhnen wollen.

    G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra (X360)

    Singleplayer
    4,9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    5/10
    Gameplay
    4/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    G.I. Joe
    Jede Menge zu sammeln
    die Momente des aktiven Beschleunigungsanzugs
    Kamera
    deutsche Synchronisation
    Handhabung
    ruckelnde Sequenzen
    milchiger Effekt
    umständlicher Zielwechsel
  • G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra
    G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    20.08.2009
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G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra
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Das Videospiel zum Kino-Blockbuster konnte uns nur bedingt überzeugen.
http://www.gamezone.de/GI-Joe-Geheimauftrag-Cobra-Spiel-3864/Tests/GI-Joe-Geheimauftrag-Cobra-im-Gamezone-Test-992332/
17.08.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/08/208917_Duke_SnakeEyes_Arctic3.jpg
tests