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GTA 3 (PS2)

Release:
30.10.2001
Genre:
Action
Publisher:
Take-Two Interactive

GTA 3: Respect is Everything... - Leser-Test von Eye Caramba

02.01.2003 21:29 Uhr
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Neu
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GTA 3: Respect is Everything... - Leser-Test von Eye Caramba [Quelle: Siehe Bildergalerie] Grand Theft Auto 3

Als damals GTA, sowie das Add On GTA London 1969 und der “richtige” Nachfolger Grand Theft Auto auf der Playstation erschienen, hätte wohl nie jemand daran gedacht, dass sich aus der damals recht erfolgreichen Videospielserie mal eines der erfolgreichsten Videospiele aller Zeiten entwickeln könnte. Zwar waren GTA 1 und 2 recht erfolgreich, doch die ziemlich schwache 2D-Grafik schreckte letztendlich doch viele Leute vom Kauf ab. Das konnten auch nicht das tolle und non-lineare Gameplay und die sehr hohe Handlungsfreiheit ändern. Aber wie konnte sich ein „nur“ gutes Spiel in einen absoluten Meilenstein der Videospielgeschichte mausern? Die Antwort ist denkbar einfach: 3D!

Auf den ersten Blick ist Liberty City eigentlich eine ganz schöne Stadt. Direkt am Ozean, dank Flughafen sehr direkt zu erreichen, kleine aber feine Häuschen – was will man mehr? So sieht es zumindest auf den ersten Blick aus, den fern von all der Schönheit dominiert in Liberty City besonders eine Sache: Gewalt. Prügeleien und Schusswechsel zwischen einer der sieben großen Gangs und der Polizei, Drogenhandel, Korruption oder im Klartext: Der ideale Unterschlupf für alle Kleinkriminellen dieser Welt, wie auch die Hauptfigur in Grand Theft Auto 3. Er und seine Freundin überfallen gerade die örtliche Bank, als sich seine Freundin plötzlich umdreht, und ihn aus heiterem Himmel niederschießt. Sie kann mit der gesamten Beute flüchten, er wird aber verhaftet und ist der Depp. Aber irgendwie kommt alles ganz anders als erwartet: Beim Transfer in das Gefängnis von Liberty City kann euer Charakter flüchten, und findet im örtlichen Rotlichtmilieu einen Unterschlupf – und hier beginnt eure Karriere noch mal neu.

Eines Vorneweg: Die Story bei GTA 3 ist im Grunde genommen nicht mehr als schmückendes Beiwerk, wird aber spannend erzählt, und die Ein oder Andere Storywendung überrascht euch ein aufs andere Mal. Aber kommen wir zurück zum eigentlichen Spielgeschehen. In mehr als 80 Missionen arbeitet ihr euch immer weiter in der Karriere eines Kriminellen hoch und erfüllt Aufträge für verschiedene Banden. Jede dieser mehr als 80 ist recht abwechslungsreich, und von Verfolgungsjagden über Botenmissionen bis hin zu Knallharten Attentatmissionen wird euch hier so ziemlich alles denkbare abverlangt. Aber auch abseits der spannenden Missionen wird euch bei GTA 3 so einiges geboten. Ein Genre kann man für das Spiel aus dem Hause Take 2 nicht genau festlegen. Die einen bezeichnen es als Actionspiel, die anderen als Rennspiel, manche aber auch als Action-Adventure. Die richtige Bezeichnung wäre wohl „Actionspiel mit vielen Rennspieleinlagen aus der 3rd Person-Ansicht“. Aber warum sind es plötzlich so viele, verschiedene Genres? Nun ja, zwischen den Missionen könnt ihr all dies machen, was man auch in einer echten Kleinstadt machen kann. Ihr könnt allerhand verschiedener Fahrzeuge euch unter den Nagel reißen, wie beispielsweise Sportflitzer, Limousinen oder gar Müllabfuhrautos. Alle dieser rund 100 unterschiedlichen Autos sehen natürlich unterschiedlich aus, steuern sich grundverschieden und verfügen alle über ihr individuelles, großartiges Schadensmodell. Motorhauben, Fensterscheiben und Kofferräume: Bei euren Autos könnt ihr nahezu alles zerschrotten. Fängt euer fahrbarer Untersatz dann doch mal Feuer, solltet ihr euch sofort nach einem Gefährt umsehen. Neben Autos könnt ihr auch Züge, Boote und sogar Flugzeuge „benutzen“. Darüber hinaus könnt ihr euch auch jederzeit frei in der riesigen Stadt bewegen und machen, was ihr wollt. Die Stadt ist in 3 Stadtteile unterteilt, die allesamt ein leicht unterschiedliches Setting darstellen. Euren virtuellen Gangster steuert ihr in der typischen Third Person-Ansicht, wobei nur selten Steuerungsprobleme auftreten. Es ist wirklich erstaunlich, wie durchdacht Take 2 alle Funktionen gekonnt mit der Steuerung verbunden hat, ohne, dass das Joypad überladen wirkt. Auch das Handhaben der vielen, verschiedenen Waffen gestaltet sich einfacher als zunächst erwartet. Ja, ihr habt richtig gelesen: In GTA 3 könnt ihr insgesamt mehr als 15 Waffen benutzen, die alle zum Lösen der teilweise wirklich kniffligen Aufträgen dienen. Hierbei könnt ihr – falls das nötige Kleingeld vorhanden ist – auf diverse MGs, Scharfschützengewehre, Pistolen, Uzis, Raketenwerfer und sogar einen Flammenwerfer zurückgreifen. Allerdings solltet ihr euch nie zu auffällig benehmen, einfach auf offener Straße Schießereien beginnen oder laufend Autos klauen – bekanntlich schläft das Gesetz ja nicht, und verhaltet ihr euch wie ein typischer Gangster, landet ihr sehr schnell wieder da, von wo ihr gekommen seid: Im Gefängnis.

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02.01.2003 21:29 Uhr
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