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  • GTA 3: GTA3 nichts für Kriminalbeamte - Leser-Test von MushaX

    GTA 3: GTA3 nichts für Kriminalbeamte - Leser-Test von MushaX Nicht für Finanzbeamte geeignet, nein, eher nicht für Kriminalbeamte geeignet, so lässt sich der 3te Teil der GTA Serie vielleicht am besten beschreiben. In diesem doch nicht unumstrittenen Game spielst du einen der Bösen und bekämpfst die Polizei, tötest sogar unschuldige Passanten. Auch satte Schlachten mit anderen Banden sind eher an der Tagesordnung als eine Seltenheit. Diese Eigenschaften kennt man ja noch aus den vorangegangenen Teilen, aber wirklich neu ist diesmal die 3D Optik. GTA3 kommt auf der PS2, wie es sich heute gebührt, vollkommen in 3D, was manche Fans der beiden anderen Spiele vielleicht stören könnte, aber keine Angst, die altbewährte Vogelperspektive fehlt auch hier nicht.

    Hat man die DVD erst einmal in seine Playstation ® 2 eingelegt, sieht man sich gleich einmal hinter Gittern eines Gefängnistransporters. Man wurde nach einem Raubüberfall von seiner Freundin verraten, fällt den Cops in die Hände und wird verknackt. Jedoch gelingt bei dieser Fahrt die Flucht, da eine andere Bande eines ihrer Mitglieder befreien will. Nachdem wir nun entkommen sind, flüchten wir in eine Garage in Portland, einem Stadtteil der fiktiven "Liberty City", die uns fortan als Unterschlupf und Speicherpunkt dient. Nachdem man in gestohlenen Autos die Stadt etwas erkundet hat, erledigt man seine ersten Jobs für Luigi, einem nicht ganz seriösen Sexclubbesitzer. Dabei darf man Leute durch die Gegend kutschieren und auch mal ein paar "Freunden" von Luigi die Fresse vermöbeln, so beginnen wir unsere kleinkriminelle Kariere.
    Die Aufträge werden nach und nach heftiger und wir werden auch anderen Leuten vorgestellt, so dass wir immer mehr Aufträge erledigen und auch ein paar der insgesamt sieben Gangs erleben dürfen. Aber nicht nur die Banden machen uns das Leben schwer, sondern auch die Polizei, das FBI und zu guter Letzt sogar noch die Army. Um da etwas ausrichten zu können braucht es mehr als die Fäuste oder einen Baseballschläger, von daher gibt es eine Menge an Waffen, von der Pistole, über MG's, Scharfschützengewehr, Flammenwerfer und Raketenwerfer, Handgranaten usw.

    Bei GTA3 ist man die meiste Zeit mit dem Auto unterwegs und da gefällt es nur, dass über 50 verschiedene Typen zur Auswahl stehen. Da fährt man einmal mit einer lahmen alten Familienkrücke und dann lenkt man wieder einen flotten Sportwagen. Die Auto unterscheiden sich aber nicht nur in der Form, sondern auch durch ihre Fahrphysik, die noch dazu recht gut rüberkommt. Aber in Grand Theft Auto 3 kann man mehr, als nur mit Autos fahren. Es gibt noch Trucks, Feuerwehrautos, Krankenwagen, ja sogar mit der U-Bahn, Booten und einem Panzer kann man sich fortbewegen, es gibt fast keine Grenzen. Natürlich wurde auch an ein Schadensmodell gedacht. Jeder Wagen hat 18 verschiedene Trefferzonen, was sich krachend und rauchend bemerkbar macht. Fröhlichem Verschrotten steht somit nichts mehr im Wege, nur wenn ein Fahrzeug zu brennen beginnt, dann sollte man sich schnellstens aus dem Staub machen bevor man damit in die Luft fliegt, was der persönlichen Gesundheit nicht unbedingt zuträglich ist. An dieser Stelle sei auch gleich mal gesagt, man kann bei GTA3 nicht sterben, d. h. man stirbt schon, nur geht's dann am Krankenhaus weiter, es gibt also kein Game Over.
    Erwähnenswert auch die KI der einzelnen Menschen auf der Straße. Fährt man gefährlich nahe an den Bürgersteig, dann springen die Leute aufgebracht auf die Seite, oder wenn man jemanden erschossen hat, dann reiht sich eine Menschentraube um den Verletzten, bevor der Krankenwagen eintrifft. Selbst Schlägerrein und Schießerrein kann man beobachten. Man kann wirklich sagen, Liberty City lebt.
    Den weiteren Spielverlauf hier aufzuzeigen wäre zu umfangreich. Grand Theft Auto ist mit 79 Missionen sehr umfangreich und die Missionen sind auch null langweilig, da von der Verfolgungsjagd über Schlägerein und Schießerein alles geboten wird. Es sollte also für jeden etwas dabei sein.
    Auch wenn man mal keine Lust auf Missionen hat, so macht es dennoch Spaß, sich einen x beliebigen Wagen zu schnappen und damit durch die riesige Stadt zu fahren. Oder man klaut sich einfach ein Taxi, einen Krankenwagen und verdient sich ein paar Extradoller. Das Spiel ist absolut frei und man hat zwischen den Missionen auch keinen Zeitdruck, meiner Meinung nach ein großer Vorteil. Genug vom Spiel geschwärmt, sehen wir uns die technische Seite an.

  • GTA 3
    GTA 3
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Release
    25.10.2001
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GTA 3
GTA 3: GTA3 nichts für Kriminalbeamte - Leser-Test von MushaX
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21.03.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/11/7668GTA3_Screen_10.jpg
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