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Gamestop: Schließt 200 Filialen und erklärt Umsatzrückgang aus Mangel an neuen Konsolen

16.11.2012 15:54 Uhr
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Gamestop gab kürzliche seine Quartalszahlen für Herbst 2012 an und verzeichnet demnach einen Umsatzrückgang von 8,9%. Erklärt werden die entfallenen Einnahmen durch den langlebigen Konsolenzyklus. Gamestop schließt daher 200 Filialen. Betroffene Mitarbeiter werden entlassen.

200 solcher Filialen will Gamestop schließen - weil der Umsatz aufgrund von 'zu langlebigen Konsolen' zurückgeht und die Leute eh lieber online einkaufen 200 solcher Filialen will Gamestop schließen - weil der Umsatz aufgrund von "zu langlebigen Konsolen" zurückgeht und die Leute eh lieber online einkaufen [Quelle: www.gamestop.com] Aus dem Geschäftsbericht zum dritten Quartal 2012 geht hervor, dass Gamestop insgesamt 200 Filialen weltweit schließen wird und Mitarbeiter entlässt. Der Konzern nennt als Grund den zurückgegangenen Umsatz, den man auf langlebigere Konsolen und schwere Vergleichbarkeit einzelner Titel schiebt. Wenn es nach Gamestop geht, gibt es zu wenig neue Konsolen und nicht genug erstklassige Exklusivtitel.

Der Umsatz des Spielehändlers rutsche von 1,95 Mrd. US-Dollar um 8,9% auf 1,77 Mrd. US-Dollar. Die Netto-Umsätze betrugen 47,2 Mio. Dollar, im Vorjahreszeitraum waren es noch $53.9 Mio. Außerdem musste eine außerordentliche Wertberichtigung in Höhe von 624,3 Mio. US-Dollar hingenommen werden. Die Abschreibung soll sich jedoch nicht negativ auf Liquidität auswirken und ist lediglich ein "buchhalterischer Verlust".

In einigen Geschäftsfeldern geht es aber auch bergauf: Der Digitalumsatz stieg um pralle 31,8% auf 127 Mio. Dollar, der Verkauf von gebrauchter Tablet- und Smartphone-Hardware macht bereits 43,2 Mio. aus. Gamestop geht deshalb auch weiterhin davon aus, die gesetzten Gewinnerwartungen erfüllen zu können.

Gamestop unterhält allein in den Vereinigten Staaten über 6.000 Filialen und ist die größte Spielefachhandelskette weltweit. Aus dem Konzernbericht geht auch hervor, dass Mitarbeiter an geschlossenen Standorten ihren Job verlieren - wie viele jedoch betroffen sind, ist nicht bekannt.

Redakteur
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16.11.2012 15:54 Uhr
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20.11.2012 14:47 Uhr
Also in der Ecke wo ich ursprünglich her komm (Göttingen) da haben wir in der Stadt auch einen Gamestop....der Laden macht nen netten Eindruck auch der Verkäufer war sehr nett. Habe da meinen Nintendo DSi gekauft.
Aber die Preise für die gebraucht Spiele die sie da haben sind übelst teuer....da bkam ich die meisten Spiele ja auf Amazon (neu) günstiger. Klar jeder muss von etwas leben....aber ich würde eher sagen falsches Konzept.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
20.11.2012 13:55 Uhr
Zitat: (Original von Schwags;1819221)
Leute ganz ehrlich. Was erwartet ihr von so einem Laden. Das die euch für nen gebrauchtes Spiel 30 Euro geben und es dann für 32 wieder verkaufen???
Einige denken echt von 12 bis Mittag. Ladenmiete,Gehälter, etc....



Klar müssen sie eine Marge draufhauen, sonst…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
20.11.2012 13:33 Uhr
Vielleicht sollte man auf Tablets und Smartphones umsteigen oder mal darauf achten, wie die Spiel-Preise im Web sind und mal ein bißchen in diese Richtung lenken... X-P
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Gamestop: Schließt 200 Filialen und erklärt Umsatzrückgang aus Mangel an neuen Konsolen
Gamestop gab kürzliche seine Quartalszahlen für Herbst 2012 an und verzeichnet demnach einen Umsatzrückgang von 8,9%. Erklärt werden die entfallenen Einnahmen durch den langlebigen Konsolenzyklus. Gamestop schließt daher 200 Filialen. Betroffene Mitarbeiter werden entlassen.
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