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  • Gametrak (inkl. Darkwind) im Gamezone-Test

    Gametrak - die große Innovation von Atari? Lest alles dazu und unser Review zu Darkwind!

    Die Zeiten, in denen man an den Controller gebunden ist, sind längst vorbei. Das haben schon Spiele wie Dancing Stage, EyeToy oder Singstar gezeigt. Atari geht mit Gametrak aber nun noch einen ganzen Schritt weiter. Warum uns das neue Konzept so fasziniert hat, lest ihr hier.

    Was ist Gametrak eigentlich?

    Das Gametrak-System in seiner vollen Pracht Das Gametrak-System in seiner vollen Pracht Gametrak besteht aus einer Bodenstation, einer kleinen Fußmatte und zwei Handschuhen. Die Bodenstation ist über stabile Schnüre mit den Handschuhen verbunden. Bevor man los legen kann, muss das Gerät erst einmal auf eure Größe abgestimmt werden. Dazu stellt man sich gerade hin und legt die Hände über den Kopf. Nun wird die Entfernung zur Bodenstation gemessen. Ist das erledigt, so seht ihr auf dem Bildschirm zwei Arme, die genau das machen sollten, was ihr mit euren Armen tut. An einem virtuellen Boxsack könnt ihr ausprobieren ob die Kalibrierung korrekt war und auch alles einwandfrei funktioniert. Wenn ihr nun also mit der rechten Hand in Richtung Fernseher boxt, so bewegt sich auch eure virtuelle rechte Hand auf dem Bildschirm nach vorne.

    Gametrak vs. EyeToy

    Körperliche Anstrengung lässt sich nicht vermeiden Körperliche Anstrengung lässt sich nicht vermeiden Was haben EyeToy und Gametrak gemeinsam? Beides wird durch gezielte Körperbewegungen gesteuert. Während man bei Gametrak nur die Arme beansprucht, setzt man bei EyeToy seinen ganzen Körper ein. Doch hier wird der Spieler lediglich von einer Kamera auf den Bildschirm projiziert. Ihr könnt zwar durch Bewegung die verschiedensten Dinge anstellen, aber alles nur immer auf einer Ebene und daher eher oberflächlich. Mit Gametrak ist das ein wenig anders. Man sieht sich zwar nicht selbst auf dem Bildschirm, dennoch hat man mehr Möglichkeiten um präziser in das Geschehen einzugreifen. Durch die Technik mit den Schnüren, ist es euch nämlich möglich, nicht nur oberflächlich zu agieren, sondern auch in die Tiefe. Das heisst also auch vor und zurück, nicht nur hoch und runter oder links und rechts.

    Wie wird das Konzept von Gametrak sinnvoll genutzt?

    Eines der geplanten Spiele: Real World Golf Eines der geplanten Spiele: Real World Golf Mit dieser einzigartigen Technik gibt es natürlich auch viele neue Möglichkeiten, was das Entwickeln von Spielen angeht. Das bisher bekannteste und momentan leider noch einzige Spiel, das für Gametrak veröffentlicht wurde, ist Dark Wind. Es handelt sich um ein Beat em Up, das man in der Ego-Perspektive spielt und dadurch auch wirklich auf seine Gegner einschlägt, anstatt nur auf Knöpfchen zu hämmern. Wir werden uns diesem Spiel gleich ausführlich widmen, doch erst noch einen kurzen Ausblick auf zukünftige Projekte. Da wäre beispielsweise ein Golfspiel mit dem Titel "Real World Golf". Hier müssen die Hände wie beim Golfen positioniert werden um anschließend einen Schlag auszuführen. Genaueres ist jedoch noch nicht bekannt. Außerdem soll es möglicherweise neue Peripherie in Form von Schwertattrappen oder ähnlichem geben, an welche die Schnüre von der Bodenstation direkt angeschlossen werden können. Doch genug der Zukunftsmusik, befassen wir uns nun mit dem bisher einzigen Gametrak Spiel: Darkwind!



    Darkwind im Härtetest

    Eine Anhängerin des Icekin-Clans Eine Anhängerin des Icekin-Clans Wie bei so einigen Beat em Ups ist auch die Story in Darkwind eher schmückendes Beiwerk, als ganz großes Kino. Das Geschehen spielt in einer Zeit, in der Banden eine wichtige Bedeutung haben. Übermenschliche Krieger aus verschiedenen Clans, wie beispielsweise die Hyena, Icekin, Firechild oder Templar, liefern sich immer wieder Schlachten und es gilt der Grundsatz Macht ist Recht. Der mächtigste Clan sind die Templar, die auch dafür sorgen, dass ein Gleichgewicht vorhanden ist und sich für das einfach Volk einsetzen. Doch aus Macht resultiert nur das Verlangen nach noch mehr Macht und genau das wurde dem obersten aller Krieger, Storm, zum Verhängnis. Ihr schlüpft nun in die Rolle von Kaden, dem Sohn von Storm, und seid auf der Suche nach Antworten, was das Verhalten eures Vaters angeht. So kämpft ihr euch durch die ganzen Clans, bis es schließlich zur dramatischen Konfrontation mit eurem eigenen Vater kommt.

    Das Kampfsystem

    Autsch, der hat gesessen Autsch, der hat gesessen Mittels Gametrak-Controller wird Darkwind nicht wie andere Beat em Ups aus einer seitlichen Ansicht, sondern in der Ego-Perspektive gespielt. Ihr stellt euch also direkt vor den Bildschirm und seht eure virtuellen Hände. Nun darf fröhlich zugeschlagen werden. Je nach Schnelligkeit des Schlages, wird dem Gegner eine bestimmte Menge Energie abgezogen. Ihr könnt die verschiedensten Schlagvariationen ausprobieren oder sogar mit beiden Händen gleichzeitig angreifen, was sich als sehr effektiv erweist. Habt ihr eine Schwachstelle des Kontrahenten getroffen, so erscheint oben rechts ein Stern. Wenn ihr alle drei gefunden habt, taumelt der Feind für kurze Zeit hilflos und ihr könnt ihn ordentlich mit Schlägen bombardieren, ohne dass er sich wehren kann. Ab und an müsst ihr aber auch den Fuß einsetzen. Dies dient allerdings nicht dem Angriff sondern kommt dann zum Einsatz, wenn sich der Gegner hinter euch begibt. Per Druck auf die Fußmatte dreht ihr euch nämlich um.

    Und so wird geblockt

    Immer schön blocken Immer schön blocken Wer dauernd nur austeilt, wird in Darkwind nicht viel erreichen. Es ist äußerst wichtig ein gutes Gleichgewicht aus Angriff und Verteidigung zu finden. Wenn der Gegner angreift, taucht kurz vorher eine rote Hand in einer der vier Ecken des Bildschirms auf. Nun müsst ihr eure eigene Hand (nicht den ganzen Arm) auf diese Stelle bewegen und so lange halten, bis der Angriff vorbei ist. Wird das rote Symbol grün, wenn ihr es berührt, wehrt ihr erfolgreich ab. Ansonsten steckt ihr einen Treffer ein. Das passiert leider öfter als euch lieb ist, denn meist taucht nicht nur ein Handsymbol auf, sondern gleich zwei zur gleichen Zeit. Beispielsweise eins rechts unten, das andere links oben. Folgen einige Angriffe schnell auf einander, so ist es besonders hart, keinen Schaden zu nehmen. Was ganz wichtig ist: Man muss seine Hände beim Blocken nahe am Körper halten und darf diese dabei nicht nach vorne strecken. Insgesamt ist das Verteidigungssystem leider einen Tick zu schwer ausgefallen, denn wenn euer Gegenüber mal so richtig austeilt, ist die Verletzungsgefahr mehr als hoch. Mit jedem Schlag, den ihr eurem Gegner zufügt, nimmt der rote Balken unter seiner Energieanzeige zu. Ist dieser voll, so gerät der Feind in Rage und in diesem Zustand schlägt er wie wild auf euch ein, ohne dass er selbst verletzt werden kann. Daher solltet ihr den roten Balken gut im Auge behalten und durch kurze Angriffspausen vermeiden, dass sich dieser füllt.

    Das Magiesystem

    Nicht nur ihr könnt zaubern Nicht nur ihr könnt zaubern Neben angreifen und blocken, könnt ihr auch Magie einsetzen. Unter eurer Energieanzeige befindet sich ein Balken, der sich mit jedem erfolgreich abgeblockten Angriff füllt. Ab einer gewissen Stufe stehen euch nun magische Attacken zur Verfügung. Je nach dem wie voll der Balken ist, nimmt die Anzahl der Zauber zu. Ebenso ihre Effektivität. Ihr könnt beispielsweise einen Feuerball oder Donnergroll anwenden. Unter diesem blauen Balken seht ihr dann kleine Symbole, die signalisieren was ihr tun müsst, damit der Zauber ausgeführt werden kann. So müsst ihr die Hände beispielsweise in Y-Form in die Luft strecken, bis das entsprechende Symbol pulsiert. Nun ein kurzer Tritt auf die Fußmatte und ihr schickt einen Feuerball auf Reisen. Das Gute an magischen Attacken: Sie erhöhen die Rage-Leiste des Gegners nicht und können daher ohne Bedenken eingesetzt werden. Doch Vorsicht! Auch eure Feinde sind in Sachen Zauber erfahren.

    Die Spielmodi

    Das könnte knapp werden Das könnte knapp werden Neben Kadens Geschichte, kann man das ganz genau Gleiche auch mit seiner Schwester, Syrah, bestreiten. Diese muss allerdings erst freigespielt werden und hat auch nur den Unterschied, dass ihr nicht Kadens, sondern Syrahs Hände seht und logischerweise auch nicht gegen euch selbst antreten müsst sondern in diesem Fall gegen euren Bruder. Im Arcade-Mode müsst ihr gegen alle Darkwind Bösewichte antreten. Diese präsentieren sich auf ihrer ganz persönlichen Stage und sollten möglichst schnell besiegt werden, damit ihr viele Punkte ergattert. Ihr könnt außerdem die verschiedensten Charaktere auswählen, sofern ihr sie bereits erspielt habt. Im Überlebensmodus geht es darum auf seinem eigenen Terrain, so viele Gegner zu besiegen wie möglich. Beim Mann-gegen-Mann-Modus trittst du einem Kontrahenten gegenüber und lieferst dir einen spannenden Kampf mit diesem. Man sieht also, dass sich die Modi nicht gravierend von einander unterscheiden. Dadurch ist der Wiederspielwert und Umfang leider ein wenig gering. Es gibt allerdings auch noch einen 2-Player-Mode, doch es könnte etwas schwer werden, zwei Gametraks aufzutreiben.

    Grafik und Sound

    Was guckst du? Was guckst du? Grafisch ist Darkwind solide, jedoch kein Highlight. Die Charaktermodelle können sich sehen lassen, aber dafür hat man die Hintergründe vernachlässigt. Diese sind langweilig und teilweise mit hässlichen Effekten gespickt. Wasser hat man schon bei weitem schöner an Felsen hoch spritzen sehen und viele Texturen sind langweilig und nicht gerade zeitgemäß. Auch der Sound ist leider nur Durchschnitt. Die Schlaggeräusche klingen etwas merkwürdig und das Geräusche beim Blocken ist schon nach kurzer Zeit ziemlich nervig. Die Synchronisation ist leider auch nicht gerade der Hit, da die Stimmen einen unmotivierten, gelangweilten Eindruck machen.

    Gametrak (inkl. Darkwind) (PS2)

    Singleplayer
    8,1 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Innovatives Konzept
    hübsche Charaktermodelle
    Steuerung sehr präzise
    spaßige Angelegenheit
    Blocksystem nicht ganz ausgefeilt
    da zu schwer
    technische Seite sehr durchschnittlich
    Umfang etwas knapp
  • Gametrak (inkl. Darkwind)
    Gametrak (inkl. Darkwind)
    Developer
    Atomic Planet Entertainment
    Release
    21.10.2004

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990041
Gametrak (inkl. Darkwind)
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http://www.gamezone.de/Gametrak-inkl-Darkwind-Spiel-3163/Tests/Gametrak-inkl-Darkwind-im-Gamezone-Test-990041/
25.10.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/10/gametrak_01.jpg
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