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  • Gatling Gears im Gamezone-Test

    Tosender Mörser und fliegende Blechfetzen. Der etwas andere Twin-Stick Shooter auf dem Xbox Live Arcade Marktplatz.

    Mit Blitz in Donner meldet sich der Platzregen, der auf die immergrüne Wälder herab prasselt, sich aber durchtränkt mit Blei auf die üppige Natur ergießt. Wenn bei Getling Gears die erste Schritte gemacht werden, verblasst das Nageln des Spechtes und der rauschende Wasserfall in einer ohrenbetäubenden Schlacht, in der wahrlich Fetzen fliegen. Der zweibeinige, bis an die Zähne bewaffnete Mech ist aber ein außergewöhnliches Schwergewicht von etwa 1,5 Gbyte und kostet satte 1200 Microsoft Points - da überlegt man sich die Anschaffung sehr wohl. Wir fassen den Krieg in Worte und liefern die wichtigsten Informationen von der Front, um die Kaufentscheidung zu erleichtern!

    Gatling Gears Gatling Gears Gatling Gears ist ein knallharter Twin-Shooter der etwas anderen Art. Als Pilot einer Spezialeinheit steht man im erbitterten Kampf gegen machtgierige Diktatoren und anderen Schergen und ackert sich mit einem Mechwarrior durch sechs vor allem optisch sehr abwechslungsreiche Schauplätze, die wiederum in mehrere Abschnitte unterteilt sind. Das kurze Training, welches die Grundausbildung beinhaltet, wird unvermittelt durch einen Alarm beendet, als die feindlichen Truppen das militärische Lager auseinander nehmen und unvermittelt die eigenen Kanonenrohre heiß laufen. Ganz ähnlich wie einst in Geometry Wars und Konsorten steuert ihr den auf dem Bildschirm doch recht putzig aussehenden Mech mit dem linken Stick, während die Salven durch den rechten über den Bildschirm gelenkt werden. Soldaten, Panzer und riesige Schiffe werden damit dem Erdboden gleich gemacht - aber auch die restliche Umgebung wird mit ohrenbetäubenden Explosionen in Schutt und Asche gelegt.

    So bekannt und dennoch anders

    Gatling Gears Gatling Gears Hier fliegen die Fetzen, aber auch der Feind vermag sich zur Wehr zu setzen. Eine schier unendliche Anzahl an Raketen und sonstigen Geschossen prasseln, witzigerweise wie in Zeitlupe, auf euch ein und ihr müsst die Lücke im bildschirmfüllenden Bleiteppich finden. Bisweilen, vor allem auf höheren Schwierigkeitsgraden und in den späteren Abschnitten, ähnelt Gatling Gears den verrückt japanischen Bullet-Hell-Shootern. Die Perspektive ist geradezu altertümlich klassisch aus der Sicht eines Vogels, der bisweilen zu weit abhebt und das Geschehen einfach aus zu luftiger Höhe zeigt. Weder kann die Kamera gedreht, noch gezoomt werden, so dass vor allem das Fußvolk kaum größer als deren Geschosse ist und mit dem bloßen Auge oftmals im Kugelgewitter und den herrlichen Explosionen untergehen. Gatling Gears macht das wahren der Übersicht zu einer Kunst, die erst nach etlichen Spielstunden gemeistert wird. Der riesige Spielumfang inklusive der Abwechslung lässt aber reichlich Zeit zum üben.

    Gatling Gears Gatling Gears Kaum wird das derzeitige Szenario zum Alltag und irgendwie ein wenig Langweilig, ist der Abschnitt beendet und es geht nahtlos in die nächste Mission über. Dabei gibt es immer was zu sehen! In dein eisigen Bergregionen brechen ganze Plateaus zusammen und stürzen Schneestaub aufwirbelnd in die Tiefe, während die Häuser in den Städten in sich zusammenbrechen. Spätere Fabrikanlagen entführen uns gar in ein comichaftes Steampunk-Szenario. Die Grafik ist wahrlich nicht schlecht und trumpft mit Details wie zersplitternde gegnerische Panzer und herrliche Explosionen auf. Selbst an einen realistischen Schattenwurf der Einzelteile, die im Hohen Bogen durch die Luft fliegen, hat man gedacht. Falls euch dann auch mal eine Verschnaufpause nach einem haarsträubenden Tumult gegönnt sei, beglücken die herrlich epischen Landschaften mit rauschenden Wasserfällen oder üppigen Wäldern.

    Gatling Gears Gatling Gears So schön er Titel vor allem auf den Screenshots oder in den Videos auch aussehen mag, so gibt es dennoch auch einiges zu beanstanden. Zum einen durchwandert ihr die Areale streng nach vorgegebenen Schlauchschema und müsst mit bisweilen ungünstigen Perspektiven und einem störrischen Kameramann vorlieb nehmen. Oftmals nickt dieser ein und ihr seid minutenlang damit beschäftigt, eine Welle nach der anderen auszuschalten. Die Bewegungsfreiheit, die durch kleine Steine, Felsen oder Zäune, oftmals aber auch völlig unsichtbare Wände eingeschränkt ist, lässt vor allem beim Ausweichen der Salven immer wieder zu Wünschen übrig.

  • Gatling Gears
    Gatling Gears
    Developer
    Vanguard
    Release
    17.05.2011
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
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Gatling Gears
Gatling Gears im Gamezone-Test
Tosender Mörser und fliegende Blechfetzen. Der etwas andere Twin-Stick Shooter auf dem Xbox Live Arcade Marktplatz.
http://www.gamezone.de/Gatling-Gears-Spiel-3307/Tests/Gatling-Gears-im-Gamezone-Test-993324/
19.05.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/05/screen8b.jpg
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