Gears of War: Judgment (3) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Erstmals in der Serie wird uns Gears of War: Judgment einen klassenbasierten Mehrspieler-Modus bieten, in dem sich die beiden Teams aus Menschen und Locusts gegenseitig bekriegen. Ziel des Spiels ist es, einen Generator zu beschützen bzw. ihn zu zerstören, wobei eine Partie jeweils aus zwei Runden besteht. So spielt jedes Team einmal die Menschen und die Locusts. Das Team, welches insgesamt weniger Zeit bis zur Eroberung des Generators brauchte, wird als Sieger gekürt. Die Karte die wir anspielen konnten wurde extra für die Messe verkleinert, auch soll es vor dem finalen Kampf um den Generator noch weitere Ziele geben die es zu erfüllen gilt, worüber wir aber noch nichts Genaues sagen können. Als Umgebung gab es ein urbanes Setting, wobei man sich viel auf den Dächern der Häuser bewegte, wo es auch einen großen Wasserturm gab, wie ihr auch auf den Screenshots sehen könnt.
Gears of War: Judgment (1) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Bei unserem Spiel gewannen wir den Eindruck, dass die Menschen leicht im Vorteil sind, da sie über ein fest montiertes Geschütz verfügen und mehrere Barrikaden, welche den Weg zum Generator versperren. Werden diese zerstört, sind sie allerdings weg und nicht zu ersetzen, ebenso können die Ticker und die Wretch der Locus einfach darüber springen, ohne dabei Schaden zu nehmen. Interessant an den diversen Klassen ist, dass sie allesamt über eine Spezialfähigkeit verfügen, welche einfach per Tastendruck aktiviert werden kann.
Die COG-Klassen:
- Soldier, er hat das Lancer (Kettensägengewehr) und kann Munitionskisten verteilen.
- Engineer, ist mit der Schrotflinte bewaffnet und kann mit seinem Schweißbrenner Barrikaden und Geschütztürme reparieren, zudem ist er der einzige der den Geschützturm platzieren kann.
- Medic, die einzige Frau im Team, kann Teammitglieder deutlich schneller Heilen bzw. Wiederbeleben als alle anderen.
- Scout, ist mit einem Scharfschützengewehr ausgestattet und kann als einziger bestimmte Sniper-Points betreten. Markiert er einen gegner, erleidet dieser auch bei Beschuss durch die anderen einen höheren Schaden.
Die Locust-Klassen:
- Ticker, ein kleiner und schneller Krabbler, der über Barrikaden springen kann und sich selbst in die Luft Jagd.
- Wretch, ein Nahkämpfer der Menschen mit seinem Kampfschrei kurzzeitig betäuben kann, er kann ebenfalls über Barrikaden springen.
- Grenadier, der Standard Locust. Ist mit einem Sturmgewehr ausgerüstet und kann Granaten werfen. Auf einem Bloodmount reitend verursacht er mehr Schaden.
- Bloodmount, kann sich unter Barrikaden durchgraben und besitzt einen Sattel für einen Grenadier oder Kantus.
- Serapede, der gepanzerte Wurm, ist nur von hinten verwundbar.
- Mauler, ein riesiger aber auch sehr langsamer Typ. Kann mit seinem Schild Geschosse reflektieren, was ihn besonders im Nahkampf recht mächtig macht.
Gears of War: Judgment (2) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Diese recht spezialisierten Klassen machen eine vernünftige Zusammenarbeit zwischen den Teammates notwendig, besonders das Reparieren der Barrikaden, die günstige Platzierung des Geschützturmes und die Heilung der Kameraden sind ohne Teamplay kaum vernünftig möglich. Auch die Taktik kommt nicht zu kurz, was den besonderen Reiz des neuen Mehrspieler-Modus ausmacht. Dabei setzen wir aber voraus, dass es etwas mehr zu tun gibt, als nur den Generator zu schützen bzw. ihn zu vernichten. Doch wie schon beschrieben, war die Demoversion für die Messe zusammen gestutzt, weswegen wir in dieser Richtung doch noch einiges erwarten.
Gears of War: Judgment (4) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Zum Singleplayer gab es bis auf den Trailer von der Pressekonferenz praktisch nichts Neues in Erfahrung zu bringen. Es scheint aber so zu sein, dass Baird diesmal die Hauptrolle spielt, was aber auf unbestätigten Gerüchten beruht. Denen nach ist die Geschichte 15 Jahre vor Gears of War 1 angesiedelt. Baird und seine Kollegen vom Killo Squad müssen sich wohl wegen angeblicher Verstöße gegen die Gesetze der Koalition verantworten. Das Ganze wird aber nicht in einer Gerichtsshow münden, sondern sicher wieder viele spannende Momente bieten die einem im Gedächtnis haften bleiben.






