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  • Ghost Hunter: Ghosthunter - Camebridges zweiter Streich - Leser-Test von Liam

    Ghost Hunter: Ghosthunter - Camebridges zweiter Streich - Leser-Test von Liam Ghosthunter ist das dritte Spiel aus dem Hause der Sony-eigenen Camebridge Studios für die Playstation 2, über das ich hier schreibe, denn auch dieses Spiel hat mich gefesselt und bis zum Abspann nicht mehr losgelassen. Wie sein Vorgänger Primal und sein Nachfolger 24 - The Game ist Ghosthunter ein Action-Adventure, in dem der Spieler eine Figur aus der Third-Person-Perspektive steuert, ein paar Rätsel löst und Gegnern den Gar aus macht. Das ist zwar nicht besonders innovativ, doch es ist ein weiteres Mal die Inszenierung, Ghosthunter zu etwas besonderem macht, des es strotzt nur so vor witzigen Ideen, netten Anspielungen und sehr guten sowie lustigen Dialogen.

    Die Story ist dabei recht unkompliziert: Lazarus Jones, ein Police-Officer muß mit seiner Kollegin ein altes Schulgebäude inspizieren, in dem vor Jahren schreckliche Morde geschehen sind. Während seiner Erkundungstour stößt er auf eine merkwürdige Kammer, in der er natürlich auf einen großen, roten Knopf drückt. Die Auswirkungen davon sind, wie erwartet, nicht gerade positiv, Officer Jones hat nämlich eine Geisterkammer, die sich im Keller befindet, geöffnet und alle darin gefangenen Geister freigelassen. Einer dieser Geister, Hawksmore, entführt obendrein noch seine Partnerin, die es natürlich ebenso zu befreien gilt, wie die Geister wieder einzufangen. Mit Hilfe eines Computerprogramms, das ihm die nötigen Details erklärt und ihm eine Art "Geisterjäge-Ausrüstung" zur Verfügung stellt, macht sich Lazarus vom Keller der Schule aus auf, um in verschiedenen Welten alle freigelassenen Geister wieder einzufangen und das Geheimnis rund um Hawksmore, einem Professor, der des mehrfachen Mordes beschuldigt wird und einer Menge Geister zu lüften.

    Das Gameplay ist dabei sehr Shooter-ähnlich, allerdings schießt man nicht mit normalen Kugeln, sondern mit Plasma-artigen Geisterwummen. Darüber hinaus ist man im Besitz einer sogenannten Geistergranate, in der die erledigten Geister gefangen werden. Das ganze kann man sich ungefähr so vorstellen wie bei dem Film "Ghostbusters": Nachdem man den Geist entdeckt hat, schießt man mit bläulichem Licht auf ihn, wenn er genug eingesteckt hat, knallt man ihm die Granate rüber und er wird eingesaugt (was übrigens einen sehr netten Grafik-Effekt ergibt). Die Steuerung des Charakters ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, zwar steuert man Officer Jones wie gewohnt mir dem linken Analogstick (mit dem rechten wird die Kamera gedreht), wenn man jedoch schießen muß, wird die Steuerung etwas träge. Das Zielvisier bekommt man, indem man die Kreis-Taste oder die Schusstaste (R1) drückt, einmal aktiviert, folgt man auch nur noch diesem, was schnelle Drehungen unmöglich macht. Doch alles halb so schlimm, die Anzahl der Geister hält sich immer in einem überschaubaren Rahmen, auch ist der Schwierigkeitsgrad immer so angesetzt, daß Ghosthunter zu jedem Zeitpunkt schaffbar ist, ohne jedoch kinderleicht zu werden. Es gibt auch einige Boss-Gegner, die wahrlich gigantisch sind, wenn man sich aber erst mal eine Taktik zurechtgelegt hat, stellen diese kein all zu Großes Problem dar, allerdings muß man auf diese Taktik erst mal kommen. Oft ist nicht sofort klar, wie der Gegner zu erledigen ist, was manchmal zu Frust führt. Neben der Geisterjagd gibt es immer wieder mal kleinere "Rätsel" zu lösen, die aber meistens mit einem losen Gegenstand und einer Waffe zu tun haben. Die wenigen Denkaufgaben sind meist nur Suchaufgaben nach einem Weg, dazu löst man sich vom Körper von Lazarus und übernimmt die Steuerung von Astral, ein Geisterwesen, daß mit der Spielfigur am Anfang des Spiels verschmolzen wird. Mit ihr kann man Orte erreichen, die man als Mensch nicht erreichen konnte, auch kann sie Eigenschaften verschiedener Geister annehmen, um gewisse Aktionen auszulösen. Manchmal ärgerlich dabei ist, daß einem das Spiel oft nicht klarmacht, was genau zu tun ist. Als Folge davon irrt man manchmal planlos durch riesige Levels und sucht einen Weg, dies passiert aber zum Glück nicht besonders oft.

  • Ghost Hunter
    Ghost Hunter
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    02.10.2003
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Ghost Hunter
Ghost Hunter: Ghosthunter - Camebridges zweiter Streich - Leser-Test von Liam
http://www.gamezone.de/Ghost-Hunter-Spiel-3753/Lesertests/Ghost-Hunter-Ghosthunter-Camebridges-zweiter-Streich-Leser-Test-von-Liam-1004384/
31.05.2006
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