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  • Ghostbusters: The Video Game im Gamezone-Test

    Auch in der PSP-Fassung versteckt sich jede Menge Witz, obwohl sie etwas zusammengestutzt wurde.

    Beinahe 20 Jahre ist es nun her, seitdem der letzte Film mit den Geisterjägern über die Kinoleinwände flimmerte und bereits ganze 25 Jahre sind seit der Veröffentlichung des ersten Ghostbusters Film vergangen. Seitdem haben die Fans sehnsüchtig auf eine Fortsetzung gewartet, doch diese ist aufgrund verschiedener Rechtsprobleme und Desinteresse seitens einiger Originalschauspieler nie wirklich zustande gekommen. Nun hat man sich aber ans Herz gefasst und Ghostbusters als Videospiel umgesetzt. An dieser Stelle lest ihr nun den Test der Wii- und PSP-Fassung. Die Xbox 360-Version wurde bereits vor einigen Monaten besprochen.

    Wir sind immer bereit ihren Worten Glauben zu schenken!

    Ghostbusters: The Video Game Ghostbusters: The Video Game Die Geschichte des Spiels ist rund zwei Jahre nach den Ereignissen des zweiten Films angesiedelt. Mittlerweile sind die Geisterjäger etabliert und arbeiten unter anderem mit dem Bürgermeisteramt zusammen, um die paranormalen Erscheinungen einzudämmen. Im Zuge einer Gozer-Ausstellung kommt es jedoch erneut zu einem Zwischenfall mit dem babylonischen...ääähm sumerischen (großer Unterschied!) Gott, wobei eine gigantische Welle psychokinetischer Energie über die Stadt hinweg jagt und den Geisterjägern jede Menge neue Aufträge verschafft. Zu allem Überfluss verlangt der Bürgermeister auch noch, dass man dieser Bedrohung zusammen mit Erzfeind Walter Peck entgegen treten soll. Dieser ist mittlerweile Leiter des Paranormal Contract Oversight Committee und versteht es erneut, Dr. Peter Venkman den letzten Nerv zu rauben. Neben Peter gibt es natürlich auch ein Wiedersehen mit Dr. Raymond Stantz, Dr. Egon Spengler und Winston Zeddemore, während der Spieler in die Rolle eines fünften, namenlosen Geisterjägers schlüpft, wahlweise als Frau oder Mann. Einen Namen möchten die vier auch gar nicht so genau wissen, da Peter befürchtet eine zu enge Bindung zum Neuling aufzubauen, nachdem er daran erinnert, was mit der letzten "Aushilfe" passiert ist.

    Ihr dürft NIE die Laserströme kreuzen!

    Ghostbusters: The Video Game Ghostbusters: The Video Game In der Wii- und PSP-Fassung geschieht an dieser Stelle nichts. Eine totale Protonenumkehr, wie Egon einst prophezeite, findet demnach keinesfalls statt, nochmals Glück gehabt. Wir bewegen uns in der 3rd Person Perspektive durch verschiedenen Umgebungen, wie z.B. die altbekannte Bibliothek, das New Yorker Museum, Parallelwelten, Friedhöfe usw. Fans werden gut versorgt. Dabei wollen selbstverständlich eine ganze Menge Geister gefangen, bzw. mit dem PKE-Messgerät verfolgt werden. Gescannte Geister werden in einem Eintrag in Tobens Gespensterführer festgehalten. Das Missionsdesign ist recht simpel aufgebaut, äußerst linear und verlangt meistens die Umgebung gründlich zu scannen, Geister zu fangen, wieder zu scannen und am Ende des Levels einem Endgegner gegenüberzutreten. Nichts wirklich weltbewegendes, vor allem im Vergleich zur Xbox 360-, PlayStation 3- und PC-Version des Spiels. Auf der Wii und der PSP wurden die einzelnen Areale arg zusammen gequetscht und sind längst nicht mehr so umfangreich ausgefallen. Die Missionen und die Story sind zwar grob gesehen identisch, dennoch hat sich am Leveldesign einiges getan, leider nicht im positiven Sinn. Ghostbusters wirkt an dieser Stelle etwas liebloser und weniger gelungen. Dennoch macht es auch weiterhin Spaß auf Geisterjagd zu gehen, obwohl einige Abschnitte nicht nur knapper und verändert daher kommen, einige Level wurden sogar komplett entfernt, wobei es wiederum auch Neues zu sehen gibt. Das macht sich auf die Spielzeit bemerkbar, die mit ca. fünf bis sechs Stunden sehr knapp ausfällt.

    Ghostbusters: The Video Game Ghostbusters: The Video Game Uns steht übrigens nicht nur der Protonenstrahl zur Verfügung, sondern auch diverse andere Waffen, die wir als Neuling natürlich gerne testen dürfen, damit es im Zweifelsfall keinen der vier anderen zerreißt. Insgesamt gibt es vier verschiedene Strahlen, welche jeweils in Primär- und Sekundärstrahl unterteilt sind. Der altbekannte Protonenstrahl wird hierbei sicherlich am häufigsten verwendet, wobei man mit dieser Funktion auch die so genannten Boson-Pfeile verschießen kann. Diese richten ungleich mehr Schaden und mach Geistergeneratoren schnell der Gar aus. Darüber hinaus befinden sich der Schleimstrahl, der Schockschlag und der Stasisstrahl im Arsenal. Mit Schleim darf man beispielsweise besessene Menschen befreien, während der Schockschlag quasi als Shotgun dient. Die Waffen unterscheiden sich in ihren Funktionen jedoch im Vergleich zu Xbox 360 und Co, leider erneut im negative Art und Weise, da sie längst nicht die witzigen Funktionen besitzen. Die Negativ-Liste setzt sich fort, weil man sein Arsenal nicht mehr mit verdientem Geld aufrüsten darf.

    Ab in die Falle mit dir!

    Ghostbusters: The Video Game Ghostbusters: The Video Game Das maßgebliche Gameplay-Element des Spiels besteht natürlich darin, möglichst viele Geister zu fangen, wer hätte das gedacht. Taucht eine Geistererscheinung auf gilt es, sie mit Hilfe der verschiedenen Strahlen zu schwächen, bevor man den Fangstrahl aktivieren und die paranormale Erscheinung in die ausgelegte Falle locken kann. Das funktioniert auf der Wii deutlich einfacher, als noch auf Xbox 360 und PlayStation 3, da die Bedienung stark verschlankt wurde. Der Geist muss zunächst geschwächt und dann in die Falle gelockt werden. Das geschieht in zwei Phasen: Zunächst muss er beschossen werden. Danach gilt es ihn mit dem Sperrstrahl in eine vorgegebene Richtung zu schleudern, bis letztendlich die Falle ausgeworfen werden kann. An dieser Stelle ist es nicht mehr nötig, die paranormale Aktivität mühselig in die Einfangvorrichtung zu dirigieren, da der Vorgang quasi automatisch abläuft. Mit dem Gamepad war das Unterfangen noch recht frustrierend. Viele, weniger starke Geister können allerdings auch durch puren Beschuss zurück ins Jenseits befördert werden.

    Ghostbusters: The Video Game Ghostbusters: The Video Game Im Zuge des Spielverlaufs treten wir gegen jede Menge bekannter Geisterwesen aus den Filmen an, wobei die Kombination aus altbekannten und neuen Einflüssen gut gelöst wurde und diese Symbiose durchaus funktioniert. Wenn wir Slimer in der ersten Mission im Ballraum des Sedgewick Hotels jagen, dann werden Erinnerungen wach und auch der Marshmellow-Man, bzw. die Bibliothekarin sorgen für jede Menge Action, Reminiszenzen und natürlich Schleimattacken. Abgerundet wird die Gegnerschar durch wild gewordene Köche, Schwarze Witwen und fette Ex-Bürgermeister, die so noch nie in den Filmen aufgetaucht sind. Insgesamt macht die Wii-Steuerung einen guten Eindruck, weswegen wir den namenlosen Geisterjäger bequem von Fall zu Fall lenken. Mit der Wiimote wird präzise gezielt, während man den Analogstick des Nunchuks zum Bewegen der Spielfigur benutzt. Um uns von Schleim oder ähnlichen Substanzen zu befreien, wird der Nunchuk kurz geschüttelt. Auf der PSP ist die Steuerung eine halbe Katastrophe. Obwohl hier ein recht großzügiges Auto-Aim verfügbar ist, sind Geister nur schwer einzufangen, da das Umschauen mit Dreieck, X, Quadrat und Kreis äußerst fummelig ausgefallen ist. Irgendwie hätte man die Bedienung anders lösen müssen. So macht die Jagd nach den Geistern deutlich weniger Spaß.

  • Ghostbusters: The Video Game
    Ghostbusters: The Video Game
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Developer
    Red Fly Studios
    Release
    06.11.2009

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Ghostbusters: The Video Game
Ghostbusters: The Video Game im Gamezone-Test
Auch in der PSP-Fassung versteckt sich jede Menge Witz, obwohl sie etwas zusammengestutzt wurde.
http://www.gamezone.de/Ghostbusters-The-Video-Game-Spiel-15982/Tests/Ghostbusters-The-Video-Game-im-Gamezone-Test-992556/
26.11.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/11/GB_PSP_six.jpg
tests