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  • Ghostbusters: The Video Game im Gamezone-Test

    Die vier Geisterjäger liefern uns auf dem DS ein technisch wie spielerisch "gruseliges" Erlebnis mit toller Soundkulisse.

    Beinahe 20 Jahre ist es nun her, seitdem der letzte Film mit den Geisterjägern über die Kinoleinwände flimmerte und bereits ganze 25 Jahre sind seit der Veröffentlichung des ersten Ghostbusters Film vergangen. Seitdem haben die Fans sehnsüchtig auf eine Fortsetzung gewartet, doch diese ist aufgrund verschiedener Rechtsprobleme und dem Desinteresse einiger Originalschauspieler nie wirklich zustande gekommen. Nun haben sich die Entwickler von Terminal Reality ein Herz gefasst und sind die ganze Sache mit Hilfe eines Videospiels angegangen, welches erst kürzlich veröffentlicht wurde. Eine schwere Bürde, denn die Erwartungen sind hoch angesetzt und das schlechte Image haftet Lizenzspielen nach wie vor an. Die Konsolenversionen des Spiels wusste zwar bereits zu punkten, doch wie sieht es mit der Handheld-Version für den Nintendo DS aus? Dieses, von den Zen Studios entwickelte, Spiel fand im Vorfeld weniger Beachtung als die anderen Versionen und wenn man sich das Spiel genauer ansieht wird man leider feststellen warum dies so war...

    Die Geisterjäger treffen auf Diablo

    Ghostbusters: The Video Game Ghostbusters: The Video Game Ghostbusters auf dem Nintendo DS hat alles, was ein richtiges Spiel mit den Geisterjägers benötigt; Durchschlagkräftige Protonen-Packs, den Marshmellow-Man, die unverkennbare und nervige Ecto-1 Sirene, sowie den klassischen Soundtrack der Filme. Dabei schlüpfen wir in diesem Spiel nicht in die Rolle eines unbekannten "Rookies", sondern können die vier Gesellen Peter, Ray, Egon und Winston steuern, um den Geistern das Leben zur Hölle zu machen. Dies geschieht nicht in der 3rd Person Ansicht wie auf der Konsole, sondern in einer klassischen, isometrischen Ansicht, die in Verbindung mit den Gameplay-Mechanismen etwas an Spiele wie Diablo oder Baldur's Gate erinnern. Ebenso wie bei der Konsolenversion befinden wir uns hierbei im Jahre 1991 und die Geschäfte der Geisterjäger laufen derzeit eher schleppend. Bis zu dem Tag als ein Impuls paranormaler Energie durch New York City ströhmt und den Vier wieder jede Menge Arbeit in Form von unliebsamen Geistern beschert...

    Ghostbusters: The Video Game Ghostbusters: The Video Game Gestartet wird im Hauptquartier der Ghostbusters, in dem wir Charaktere upgraden oder neue Technologien erforschen können, um bessere Ausrüstungsgegenstände zu erhalten. Natürlich kann man hier auch die verschiedenen Missionen einsehen und anwählen, bevor wir uns zum Ecto-1 begeben und mit schrillender Sirene zum jeweiligen Zielobjekt fahren. Dies sind auch die einzigen Abschnitte, in denen man sich in der 3rd Person Perspektive bewegt, bzw. das Fahrzeug steuert. Dies hört sich anfangs spaßig an, doch leider ist die Steuerung des Ecto-1 ebenso träge wie ungenau und es macht nur wenig Spaß das Fahrzeug durch die karg gestalteten Straßenschluchten New Yorks zu lenken. Meist kommt auch noch ein Zeitlimit ins Spiel welches den Spieler, der ja ohnehin schon mit der Steuerung zu kämpfen hat, zusätzlich unter Druck setzt.

    Ghostbusters: The Video Game Ghostbusters: The Video Game Am Zielort angekommen steuert ihr alle vier Geisterjäger in der isometrischen Ansicht durch verschiedene Umgebungen, wie die bekannte Bibliothek, das Hotel oder einen Friedhof, wobei ihr jederzeit zwischen den Charakteren wechseln und euch die speziellen Fähigkeiten zu Nutze machen könnt. Um neue Technologien erforschen zu können solltet ihr zudem stetig auf der Suche nach Schleimproben sein und die verschiedenen Artefakte sammeln. Ansonsten gestalten sich die Missionsaufgaben wie in einem klassischen Hack 'n Slay RPG. An der Station werden Waffen ausgewählt, bzw. aufgewertet, bevor man verschiedene Geister dingfest macht und unterschiedliche Bossgegner, wie den Marshmellow-Man, eliminieren muss. Dabei kann man sich an die Hauptmissionen halten oder verschiedene Nebenaufgaben bestreiten, die aber wenig abwechslungsreich ausfallen und sich äußerst schnell wiederholen, weswegen man diesen nicht sonderlich lange Beachtung schenkt. Ein anderer Punkt welcher etwas unausgegoren wirkt ist das schlechte Balancing in Bezug auf die neuen Entwicklungen. Manchmal ist es gar nicht zwingend notwendig im Labor der Geisterjäger vorbeizuschauen, da man viele Missionen mit ein und demselben Equipment bestreiten kann und nicht zwangsläufig auf neue Erfindungen angewiesen ist. Wäre dieser Teil des Spiels nicht so stiefmütterlich behandelt worden, hätte man dem Ganzen ein wenig mehr Variationsmöglichkeiten verpassen können. Ansonsten läuft das Spielprinzip wie bei den erwähnten Hack 'n Slay Spielen ab, nur dass man eben keine Monster in Dungeons mit seinem Schwert, sondern Geister mit seinem Protonenstrahler ausknipsen muss.

    Touchscreen Bedienung zum abgewöhnen

    Ghostbusters: The Video Game Ghostbusters: The Video Game Die Steuerung des Spiels ist wirklich unterirdisch, vor allem wenn man das Ecto-1 mittels D-Pad und Touchscreen lenken muss. Während mit dem D-Pad beschleunigt und gelenkt wird, muss man den Stylus dazu einsetzen um das Bordgeschütz zu bedienen, damit man freilaufende Geister unter Beschuss nehmen kann. Dadurch dass man sich aufgrund der trägen D-Pad-Steuerung ohnehin mehr auf das Fahren als auf alles andere konzentriert, lässt man die Protonenkanone meist Kanone sein und fährt schnurstracks zum vorgegebenen Ziel. Steuert man die Geisterjäger so verhält sich die Steuerung schon leicht besser aber immer noch viel zu grottig und ungenau. Mit Hilfe der verschiedenen Charaktericons auf dem Touchscreen kann man anwählen, welchen der vier Geisterjäger man steuern möchte, doch gleichzeitig befindet sich in einem merklich kleinen Feld daneben die Spezialfähigkeiten der jeweiligen Spielfigur, weswegen man ungewollt Charaktere wechselt oder die gewünschte Funktion in der Hektik des Kampfes nicht schnell genug antippen kann. Das führt unweigerlich zu Frusterlebnissen, da die Geister und sonstigen ektoplasmatischen Erscheinungen auch manchmal von außerhalb des sichtbaren Bereichs angreifen und die Vier voll schleimen. Geschieht dies so geht die getroffene Spielfigur unweigerlich zu Boden, bleibt eine Zeit lang regungslos und bietet somit ein ideales Ziel für weitere Angriffe, denen man schutzlos ausgeliefert ist. Ein Radar, um die Feinde vorab zu sehen und ihnen ausweichen zu können, gibt es zudem nicht, was die Sachlage ein ums andere mal unnötig erschwert. Um dies zu umgehen muss man unweigerlich aufsteigen um mehr Lebensenergie zu erhalten, mit der man die Angriffe wesentlich besser überlebt. Zu Anfang artet das Ganze jedoch ein ums andere mal in einem Massaker aus. Steht man mit beiden Beinen auf dem Boden kann man seinen Protonenstrahl auch hierbei mit Hilfe des Stylus auf die Geister lenken und die Fallen mit der L-Taste auswerfen.

  • Ghostbusters: The Video Game
    Ghostbusters: The Video Game
    Developer
    Terminal Reality
    Release
    05.11.2009

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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Ghostbusters: The Video Game
Ghostbusters: The Video Game im Gamezone-Test
Die vier Geisterjäger liefern uns auf dem DS ein technisch wie spielerisch "gruseliges" Erlebnis mit toller Soundkulisse.
http://www.gamezone.de/Ghostbusters-The-Video-Game-Spiel-15982/Tests/Ghostbusters-The-Video-Game-im-Gamezone-Test-992606/
21.12.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/12/GhostbustersDS_Screen__4_.jpg
tests