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God of War 3 (PS3)

Release:
19.03.2010
Genre:
Action
Publisher:
Sony Computer Entertainment

God of War 3: „Zorn ist sein Antrieb, Rache sein Begehr.“ - Leser-Test von Teddy547

01.06.2010 22:46 Uhr
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Neu
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Story
Kratos ist zurück! Nachdem der ehemalige Kriegsgott von Göttervater Zeus verraten und Kratos sich daraufhin die Hilfe der Titanen gesichert hat, stürmt er den Olymp.
Auf dem Rücken der Titanin Gaia erklimmt Kratos den Berg der Götter, um seine Rache endgültig zu Ende zu bringen.
Nun kennt Kratos keine Gnade mehr und so beginnt ihr euren Rachefeldzug direkt damit, dass ihr den Gott des Meeres, Poseidon, in die Tiefen des Hades schickt. Selbstredend hat das weit reichende Konsequenzen und so stürzt die Welt mehr und mehr ins Chaos mit jedem weiteren Gott, den ihr tötet...

Gameplay
Auch der dritte Teil von God of War 3 knüpft inhaltlich und spielerisch an die ersten zwei Teile an. Ihr schwingt eure treuen Begleiter, die Chaosklingen, auch weiterhin als eure primäre Waffe. Im Laufe des Spiels sammelt ihr auch diesmal wieder weitere Waffen ein: Als da wären: die Hades-Klauen, die Nemeischen Löwen (zwei Panzerhandschuhe) und die Nemesispeitschen. Die alternativen Waffen haben durchaus Kraft, sind aber eher...nutzlos (abgesehen von den Nemeischen Löwen). Das hat den einfachen Grund, dass die Hades-Klauen und die Nemesispeitschen sich kaum von den Chaosklingen unterscheiden. Warum also sollte man diese nutzen? Auch die Nemeischen Löwen kommen eher gegen starke Gegner zum Einsatz, da sie wegen ihrer vergleichsweise geringen Geschwindigkeit und Reichweite gegen agilere und mehrere Gegner kaum zu gebrauchen sind. Die generelle Steuerung ist bei allen Waffen gleich: Mit der Quadrattaste löst ihr einen leichten, aber recht fixen Angriff, mit der Dreiecktaste einen schweren, aber langsameren Angriff aus. Mit der L1 Taste blockt ihr Angriffe und mit dem rechten Analogstick weicht ihr aus. Das kann zunächst ungewohnt sein, da man für gewöhnlich mit selbigem die Kamera in anderen Spielen von ähnlicher Machart bedient.
Leichte und schwere Angriffe können auch und vor allem in Verbindung mit der L1 Taste vernichtende Kombos entfesseln.
Insgesamt ist die Steuerung äußerst eingängig, präzise und geht leicht von der Hand.
Auch magische Attacken sind wieder mit von der Partie. Diese sind denn auch tatsächlich ein triftiger Grund, die Waffen zu wechseln, da die magischen Möglichkeiten dieses Mal an die Waffen gebunden sind. Waffenwechsel bedeutet Magiewechsel, so einfach ist das.

Abgesehen vom Kampf kann Kratos aber auch noch einige Dinge, auf die sogar ein gewisser Klempner mächtig neidisch wäre. Das Repertoire reicht von einfachen Sprüngen über gewagte Kletteraktionen an Wänden und Decken bis hin zu imposanten Flugeinlagen.
Außerdem ist es nun möglich mit mehreren verschiedenen "Gegenständen" diverse Aktionen auszuführen. Mit Apollos Bogen könnt ihr Gegner und trockene Dornen in Brand setzen, Helios Kopf bringt Licht ins Dunkel und gibt geheime Wege Preis und mit den Stiefeln des Hermes könntet ihr sogar Usain Bolt schlagen und nebenbei auch noch Wände erklimmen.
Das öffnet den Reigen für eine ganze Reihe unterschiedlicher Geschicklichkeits- und Rätselpassagen, die erfreulich abwechslungsreich ausfallen. Auch werdet ihr mehr als in so manch anderem Genrevertreter gefordert, auch wenn niemand überfordert sein dürfte.
Und auch dieses Mal sammelt der Rachsüchtige rote, grüne und blaue Orbs én masse, mit denen ihr neben Gesundheit und Mana auch mal eure Waffen aufwerten könnt.

Inszenierung und "Epicness"
God of War 3 hat alles was einen richtig guten Actionfilm ausmacht: eine gute Story, viel Action und vor allem jede Menge Szenen, die man so nie wieder vergisst...
Damit kann God of War 3 richtig auftrumpfen: Schon der erste Bosskampf gegen Poseidon wird euch so schnell nicht aus dem Kopf gehen. Wahnsinn, kann ich nur sagen...
Danach reiht sich ein sensationelles Ereignis an das Nächste: Im einen Moment fliegt ihr einen kilometerlangen Kanal hoch, während ihr mit brennenden Felsbrocken beworfen werdet, im nächsten Moment entreißt ihr dem Herrn aller Qualen und der Unterwelt selbst seine Seele. Und das alles endet in einem Finale Furioso...

Blut. Der Stoff aus dem Kratos' Welt gemacht ist
Den roten Lebenssaft werdet ihr öfter als alles andere im Spiel sehen. Gegner werden zerfetzt und in zwei Teile gerissen, Köpfe werden abgerissen, Monster ausgeweidet...
Und das alles tut ihr nicht nur den Ungeheuern der Mythologie an, sondern auch den durchaus menschenähnlichen Göttern. Vor diesem Hintergrund halte ich es für ein Wunder, dass das Spiel tatsächlich ungekürzt in Deutschland erschienen ist und nicht indiziert wurde.

Technik
Was für eine Grafik! Die grafische Oberfläche ist einfach sensationell gut gelungen und lässt absolut nichts zu wünschen übrig. Keine Bugs oder Grafikfehler trüben den Anblick. Das nennt man Perfektion.
Auch Sound und Musik reihen sich in die Reihe der Perfektionisten ein: Krachende Explosionen, Schmerzensschreie von Monstern, während ihr sie auseinanderreisst...
Alles unterlegt von epischer Musik. Fantasticó!

Fazit
Man nehme eine präzise Steuerung, jede Menge Action, eine vergleichsweise gute Geschichte, grandiose Technik, viele gute Ideen und mische das Ganze mit Kratos und maximaler Inszenierung. Heraus kommt God of War 3. Mit Sicherheit eines der besten Actionspiele der letzten Jahre, das auch in Zukunft seines Gleichen suchen wird. Und die Suche wird wohl eine Weile dauern...

Negative Aspekte:
kurze Spielzeit (8-10 Stunden)

Positive Aspekte:
jede Menge Epicness, jede Menge Blut, grandioses Finale, super Technik

Infos zur Spielzeit:
Teddy547 hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

Spielspaß Singleplayer

Wertung von:
Teddy547

10.0
Gamezone
Spielspaß-Wertung
9/10
Spielspaß Multiplayer
-
Grafik
10/10
Steuerung
10/10
Sound
10/10
Gameplay
10/10
Neuer Benutzer
Moderation
01.06.2010 22:46 Uhr
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