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  • God of War im Gamezone-Test

    Da wackelt der Olymp! Mit diesem fantastischen Spiel hätten wohl selbst die Götter gerne ihre Freizeit verbracht.

    Vergesst die Werke von Homer und Hesiod: Die faszinierende Welt der griechischen Mythen und Heroen wird jetzt mit "God of War" um ein unglaublich gut spielbares Kapitel bereichert. Den deutschen Spielern aufgrund seiner deutlichen Gewaltdarstellungen bisher leider vorenthalten, ab diesem Monat aber doch endlich hochoffiziell von Sony Deutschland erhältlich: "God of War" - ein Spiel, mit dem selbst die Götter gerne ihre Freizeit verbracht hätten.

    God of War God of War Quelle: Sony Ein Spartaner kennt bekanntlich keinen Schmerz. Ganz besonders Kratos nicht, der Schwert schwingende Held aus "God of War", denn er muss das antike Athen ganz alleine vor einer grausamen und tödlichen Belagerung retten. Diese Aufgabe stellt sich jedoch schnell als ziemlich knifflig heraus, denn der Anführer dieser feindlichen Streitmacht ist Ares, der Gott des Krieges höchstpersönlich. Kratos hat sich schon seit langem geschworen dem grausamen und sadistischen Ares das Handwerk zu legen, doch wer einen Gott töten möchte, benötigt dazu schon eine ganz besonders mächtige Wunderwaffe: Die sagenumwobenen Büchse der Pandora. Ein langer und schwieriger Weg liegt vor Kratos, denn Götter tötende Superwaffen wurden auch schon im alten Griechenland ganz besonders gut versteckt und beschützt. Wer jetzt glaubt, Kratos sei der freundliche Weltenretter von nebenan, der irrt gewaltig: Wie viele Spartaner ist auch er vom ständigen Krieg gezeichnet und steht nicht nur körperlich vor dem baldigen Zusammenbruch. Kratos hat nämlich nicht nur würdige Gegner auf seinen Feldzügen besiegt, auch Frauen und Kinder hat der blutrünstige Kriegsmeister auf dem Gewissen. Diese Last nagt unerbittlich an ihm und so ist es kein Wunder, dass die Geschichte von "God of War" mit dem Selbstmord des gefallenen Heroen eröffnet wird. Was Kratos letztendlich dazu gebracht hat und ihn zu einem gewissenlosen Mörder werden ließ, erfahrt ihr im Laufe des Spiels dank zahlreicher Rückblenden und vieler kinoreifer Render-Videos.

    Die Action-Adventure-Offenbarung?

    God of War God of War "God of War" erfindet im Prinzip das Gameplay-Rad nicht neu, es kombiniert nur zahlreiche Elemente anderer Genregrößen derart geschickt miteinander, dass die Summe dieser Einzelteile auch alte Hasen überraschen und begeistern wird. Dabei ist alles schon mal da gewesen: Die Puzzle- und Balanceeinlagen stammen offensichtlich aus "Prince of Persia", den Waffen- und Energiehaushalt (Rote, grüne und blaue Orbs) hat man sich von Onimusha ausgeliehen und die adrenalingeladenen Massenkämpfe kennt man in ähnlicher Form schon aus "Devil May Cry". Trotzdem hat man bei "God of War" nicht den unangenehmen Eindruck eine Kopie von etwas anderem zu spielen, sondern etwas völlig eigenständiges, das eben nur einen kleinen Tick besser als die Konkurrenz funktioniert. Neben dem mehr als gelungenen Kampfsystem, auf das wir in den nächsten Absätzen noch genauer eingehen werden, bietet die spielbare Heldensage noch eine ganze Menge mehr: In den relativ linear aufgebauten aber sehr abwechslungsreich gestalteten Arealen, welche ohne Ladepausen und Unterbrechungen miteinander verbunden sind, warten jede Menge Denksportaufgaben auf euch: Da müssen diverse Schiebepuzzles komplettiert oder fehlende Zahnräder und Relikte in antike Gerätschaften eingesetzt werden, aber auch versteckte Schalter gedrückt und schwere Türen aufgestemmt werden. Auch öffnen sich einige Wege nur durch das Zurrechtrücken von diversen Säulen oder Steinquadern, Kratos kann nämlich alle Gegenstände auch quer durch den Raum kicken, was die Puzzles um einen weiteren Aspekt erweitert. Wahre Bildschirmhelden sind natürlich in bester Kondition und kommen auch bei den wildesten Leveldesigns nicht aus der Puste. So auch Kratos, der sich selbstverständlich elegant mit Seilen über Abgründe schwingt, an Wänden entlang schleicht oder per Doppelsprung so manche Dachkante erklimmt. Während dieser typischen Jump'n'Run-Einlagen begeistert ganz besonders die präzise Steuerung, mit der wir sind so gut wie nie daneben gesprungen sind und unser Ziel schon meist im ersten Anlauf erreicht haben.

    God of War God of War Solltet ihr dennoch einmal zu viele Treffer einstecken oder beim Klettern zu früh loslassen, bestraft euch das Spiel nur minimal. Fast an jeder Ecke finden sich unsichtbare Checkpoints, von denen das Abenteuer erneut losgehen kann, außerdem kreuzen wichtige Speicherpunkte in regelmäßigen und komfortablen Abständen euren Weg. Da "God of War" bis zum letzten Abschnitt immer fair bleibt und euch bei zu vielen Bildschirmtoden auch automatisch den "Easy-Modus" anbietet, ist die Spielzeit dieses monumentalen Abenteuers leider nicht übermäßig lange ausgefallen: Je nach Spielweise kommt man beim ersten Durchgang auf 8-10 Stunden Spielspaß. Danach warten neben einem ganzen Stapel an Bonusmaterial auch noch höhere Schwierigkeitsgrade auf euch, zudem macht das nochmalige Durchspielen aufgrund der sehr zahlreichen und gut versteckten Bonusgegenstände mehr Spaß als man zuerst denken könnte.

    So schön wie Kratos metzelt keiner

    God of War God of War Wenn Kratos sich seiner zahlreichen Widersacher annimmt, dann verhält er sich in Sachen Kampftechnik alles andere als spartanisch und schickt die wunderschön ausgearbeiteten Gegner nach allen Regeln der Kampfkunst zurück in die hintersten Eingeweide des Hades. Das Kampfsystem von "God of War" ist komplex und einfach zugleich und spielt sich deshalb auch derart angenehm, dass man bis zum Schluss und darüber hinaus davon begeistert ist. Kratos' Hauptwaffe sind die "Klingen des Chaos", welche mit zwei Ketten fest an seinem Körper verankert sind. Eine derartige Waffe kann im Nah- und Fernkampf tödlich sein, ganz besonders dann, wenn man weitaus mehr als nur eine Angriffsvariante zur Verfügung hat: Satte 20 verschiedene Moves könnt ihr im Laufe des Spiels für diese Waffe freischalten und selbstverständlich lassen sich die verschiedenen Bewegungen auch untereinander kombinieren und effizient aneinanderreihen. Das blutige Gemetzel bleibt trotz dieser vielfältigen Möglichkeiten und Specialmoves absolut flüssig und intuitiv spielbar. Neben zwei Tasten für normale und starke Angriffe kommt noch eine für Griffe und Würfe hinzu, außerdem können mittels L1-Taste alternative Attacken ausgelöst werden. Meist lässt sich eine Kombination auch noch während ihrer Ausführung in der Richtung ändern, was es wiederum möglich macht, es reihum mit den Schergen Ares' aufzunehmen.

    God of War God of War Wer sich mit den Göttern anlegt, kämpft nicht nur auf dem Boden: Kratos kann Feinde auch auf Wunsch hoch in die Luft hieven und sie dort mit weiteren Schlägen eindecken, nur um sie schließlich, an seine Waffen gespießt, über den ganzen Bildschirm zu wirbeln. Auch vor mächtigen Steilwänden und Seilen macht das facettenreiche Geschnetzel nicht halt: Sobald ihr euch im Kletter- oder Hangelmodus befindet, stehen wiederum neue Angriffe zur Verfügung um nahende Gegner eindrucksvoll in den Abgrund zu schicken. Die Krönung dieses genialen Kampfsystems sind die verschiedenen Finishing-Moves: Habt ihr eure Feinde mit genügend Schlägen mürbe gemacht, erscheint das Symbol der Kreistaste über ihren Köpfen. Folgt ihr diesem Hinweis, erwartet euch ein kleines Minispiel um dem Gegnern den spektakulär inszenierten Rest zu geben. Hier müssen beispielsweise richtige Tastenkombinationen absolviert oder einzelne Buttons schnell hintereinander gedrückt werden, als Belohnung erwartet euch neben so manchem Energiebonus auch noch eine besonders heftige Sterbeanimation.

  • God of War
    God of War
    Release
    22.06.2005

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God of War
God of War im Gamezone-Test
Da wackelt der Olymp! Mit diesem fantastischen Spiel hätten wohl selbst die Götter gerne ihre Freizeit verbracht.
http://www.gamezone.de/God-of-War-Spiel-4091/Tests/God-of-War-im-Gamezone-Test-990767/
05.05.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/06/TV2005062216125900.jpg
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