Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Gods: (Halb)göttlich gut - Leser-Test von alpha_omega

    Gods: (Halb)göttlich gut - Leser-Test von alpha_omega Dass die griechische Mythologie ein hervorragendes Ambiente für Videospiele darstellen kann, dürfte sich spätestens nach dem Wahnsinnserfolg von God of War auf der Playstation 2, überall herumgesprochen haben. Was allerdings vielleicht nur die wenigsten wissen, ist die Tatsache, dass man bereits zu Beginn der Neunziger Jahre mit einem Gott bzw. einen Halbgott durch das antike Griechenland stapfen durfte, nämlich in dem Spiel Gods, welches erstmalig im Jahre 1991 auf dem Amiga von Renegade veröffentlicht wurde. Entwickelt wurde das selbst heute noch beeindruckende Action Adventure, von den Bitmap Brothers, die auch für die Produktion von solch Klassikern wie Speedball oder auch The Chaos Engine verantwortlich waren. Der Erfolg von Gods auf dem Amiga sollte auch dazu führen, dass das Spiel später auf fast alle gängigen Spielsysteme portiert werden sollte. In welche Rolle man in Gods allerdings nun schlüpfen sollte und warum es sich bei diesem antiken Spiel selbst heute noch um ein göttlich gutes Spiel handelt, erfahrt ihr in folgendem Artikel.

    Der Hauptprotagonist in diesem Action Adventure ist kein anderer als Herkules, also eben jener Halbgott, der seine göttlichen Referenzen in insgesamt zwölf Übungen unter Beweis stellen musste, um in den Olymp aufgenommen zu werden. Doch keine Angst, wir müssen uns weder mit einem nemëischen Löwen anlegen und auch keine kerynitischen Hirschkuh einfangen, sondern uns durch eine altwürdige Stadt schlagen, die am Ende unseres Abenteuers mit einem Schatz wartet, den wir den Göttern überreichen müssen. In einem wirklich interessanten Mix aus Jump'n'Run und Shootém up, gepaart mit unzählig vielen Knobelaufgaben, stapfen wir durch insgesamt vier verschiedene 2D Welten, die jeweils in mehrere Unterlevel aufgeteilt werden. Auf unserer Reise durch die labyrinthartigen alterwürdigen Gemäuer, die nicht nur mit vielen Leitern und Plattformen ausgestattet wurden, sondern mit vielen fiesen Fallen, gilt es in erster Linie jeweils den passenden Ausgang zu finden und nebenbei viele angriffslustige Monster zu killen.

    Um eben jene Brut zu erledigen, bietet uns das Waffenarsenal des Spieles eine üppige Bandbreite. Von kleinen Messern angefangen, bis hin zu gigantischen Äxten und Speeren, die nicht nur ordentlich aufgerüstet und somit in vielfacher Anzahl abgefeuert werden können, sondern auch mit einander kombiniert werden können. Des Weiteren verleiten uns zahlreiche Heiltränke magische Zauberkräfte, wie zum Beispiel Unsterblichkeit. Allerdings gibt es auch einige Getränke, von denen wir tunlichst die Finger lassen sollten, da diese einen negativen Nebeneffekt hervorrufen. Eben jene Waffen und Zusatzelemente finden wir übrigens nicht nur versteckten Schatzkammern, sondern auch in Shops, die uns in gewissen Abschnitten erwarten. Deswegen sollten wir vor allem auf fallen gelassene Goldstücke achten, die wir des Öfteren von gekillten Monstern erhalten. Was Gods allerdings von der Masse der damaligen Plattformgames unterscheidet, die es ja damals in Hülle und Fülle gab, sind die vielen Schalter und Hebel, die man im Verlaufe des Spieles betätigen muss, um zum Ausgang zu gelangen. Eben jene Schalter gilt es allerdings zumeist nicht einfach umzulegen, nein, manchmal lösen eben jene Bedienhebel auch diverse Fallen aus oder hetzen uns neue Monster auf den Hals. Es gilt deswegen stets sich die richtigen Kombinationen zu merken, bzw. diese richtig anzuordnen, um einen passenden Weg aus dem Labyrinth zu finden. In Kombination mit den zahlreichen Schlüsseln, die wir brauchen um gewisse Türen zu öffnen, sowie dem von Grund auf gut konzipierten Leveldesign, gewinnt der such und find Faktor an enormer Motivation, sodass man lediglich den etwas hohen Schwierigkeitsgrad als störendes Manko nennen darf, was vor allem an der Vielzahl der aufzutretenden Gegner liegt, die zu dem auch noch recht schnell respawnen und uns somit das Leben schwer machen.

  • Gods
    Gods
    Publisher
    Renegade Software
    Developer
    Bitmap Brothers (UK)
    Release
    1991
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 05/2017 PC Games Hardware 05/2017 PC Games MMore 05/2017 play³ 05/2017 Games Aktuell 05/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 05/2017 SpieleFilmeTechnik 05/2017
    PC Games 05/2017 PCGH Magazin 05/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1007766
Gods
Gods: (Halb)göttlich gut - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/Gods-Classic-4105/Lesertests/Gods-Halbgoettlich-gut-Leser-Test-von-alpha-omega-1007766/
15.09.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/11/Godsv1__8_.jpg
lesertests