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  • Gods: Oldskool at it´s Best! - Leser-Test von Van_Helsing

    Gods: Oldskool at it´s Best! - Leser-Test von Van_Helsing Wir schreiben das Jahr 1992, in welchem eine englische Programmierertruppe Namens "The Bitmap Brothers" einen großen Spieleerfolg nach dem anderen feiert und sich absoluter Beliebtheit erfreut - was durchaus auch noch heute bzw. - bis heute seine berechtigte Gültigkeit hat!
    "Cadaver", "Xenon" oder auch "Speedball" sind ganz große Namen ganz großer Spiele, die nicht nur bei Käufern absoluten Anklang gefunden haben und immer noch finden, auch die Fachpresse war sich einig und geizte nicht mit Lob auf den britischen Entwickler.
    Und ein weiteres beinahe schon grandioses, vor allem auch ein mehrfach ausgezeichnetes Werk ist das Game mit dem interessant klingenden Namen "Gods". Hierbei handelt es sich einmal mehr um einen Multiplattform Titel, der nicht nur auf dem Sega Mega Drive erschienen ist, sondern auch sein Zuhause auf dem SNES, dem PC und nicht zu vergessen dem Commodore Amiga erhalten hatte. Tja, und wenn man die damalige Vorliebe der "Bitmap Brothers" ein wenig berücksichtigt, so waren alle Versionen eines Spiels eher nur der Abklatsch des "Amiga Originals". Seinerzeit aber nicht wirklich verwunderlich und schon gar kein Nachteil - ganz im Gegenteil!

    Und nachdem wir nun den Crash-Geschichtskurs in Sachen "Bitmap Brothers" absolviert haben (freilich nur dezent angekratzt ;)), wenden wir uns doch dem Game "Gods" zu und beleuchten näher, warum die Spieler es liebten und die Presse es mit Auszeichnungen und Lobgesängen überhäufte:

    Eine tiefgründige oder ausgefeilte Story zu erwarten wäre wohl etwas zu viel verlangt. Thematische Zuordnung umschreibt das Ganze schon eher und stellt - dass soll festgehalten sein - kein wirkliches Manko dar. Zumal seinerzeit Spiele damit bestochen haben, dass nicht eine Geschichte im Vordergrund steht, sondern in der Lage ist den Gamer bis aufs äußerste zu fordern - und bis auf wenige Ausnahmen ist es den Machern auch immer wieder gelungen. Nichts desto weniger, thematisch legte man sich fest und steckte so den Rahmen ab, damit der geneigte Zocker weiß, worauf er sich einlassen wird. Und so befinden wir uns in einer sagenumwobenen aber finsteren Umgebung, die von allerlei Monstern und Ungetümen beherrscht wird. Unser Held, vorzugsweise griechischer Abstammung (wird zumindest vermutet), hat zur Aufgabe diese unwirkliche Monsterwelt heil zu überstehen, um als Belohnung die Unsterblichkeit der Götter zu erlangen. So beginnt der Abenteurer auf der Suche nach dem ewigen Leben in der Stadt der Monsterwelt, gefolgt von einem Tempel, der nicht nur erkundet sondern auch überlebt werden will. Und schlussendlich kann man seine Fähigkeiten in einem Irrgarten beweisen und wenn man diesen übersteht, sich dem finalen Kampf am Ende der Unterwelt stellen. Angemerkt sei hier Passenderweise noch, dass jeder Ort bzw. Abschnitt einen passenden Wächter spendiert bekommen hat, der jeweils am Ende darauf wartet vermöbelt zu werden; Erst dann ist uns das Weiterkämpfen in einem anderen Bereich gestattet.

    Beinahe schon typisch für seine Zeit, präsentiert sich "Gods" als klassischer Side-Scroller mit all seinen Vorzügen und wenig bis gar keinen Nachteilen. Auffällig aber im direkten Vergleich zu anderen Vertretern seiner Art: Der Levelaufbau als auch das Verhalten der Monster unterschied sich zum Teil erheblich von den bisher bekannten Plattformspielen. Absolut herausfordernd und vor allem auch abwechslungsreich die Tatsache, dass der Weg nicht vorgegeben ist - somit schlicht nicht linear festgelegt. Eine wahres Mekka für alle Forscher und Entdecker, die vor allem und gerade mit "Gods" einen absoluten Glücksgriff erwischt haben. Geheimtüren zu Bonusräumen, versteckte und geheime Hebel, Teleporter, Schalter und Falltüren laden förmlich dazu ein vom Spieler in der Stadt der Götter gefunden zu werden. Somit beweist sich wieder einmal, dass Neugierde nicht immer eine schlechte Eigenschaft ist.
    Aber nicht nur Geheimnisse wollen gefunden werden, auch Gegner müssen besiegt werden. So vielschichtig diese sich in der Optik zeigen, so abwechslungsreich ist auch ihr Verhalten. Erscheinen sie anfangs noch etwas träge, ja beinahe plump, wandelt sich dieses Bild schneller als man *piep* sagen kann. Und darin liegt dann auch der Unterschied zu gleichwertigen anderen Games seiner Art.. .
    ... gewieft und eine gehörige Portion Tricks sind wohl die besten Zutaten die Widersacher aus dem Weg zu räumen, die ihrerseits wieder genauso daran interessiert sind, uns am Weiterkommen zu hindern. Quasi der Einspielmodus ist das wirkliche sture Angriffsverhalten der ersten Monster; Mit jedem weiteren Fortschritt aber wird gezeigt, dass Bösewichte nicht zwangsläufig dumm sind. Aggressiver und verschlagener werden die Gegner, gepaart mit ihrer Art der Schläue, so das ihr Bezwingen gar nicht mehr so einfach erscheint. Richtig interessant wird es dann, wenn die Schurken darauf warten, uns im passenden Moment anzugreifen. Hierfür versammeln sie sich z. B. gerne an Orten und Stellen, die wir mit unserem Helden gar nicht oder nur sehr schwer erreichen können. Haben wir es dann doch geschafft uns der Monsterschar Auge in Auge gegenüber zu sehen, trachten sie uns nicht unbedingt nach dem Leben, oh nein. Vielmehr sind sie dann daran interessiert uns so mir nichts, dir nichts die wertvollsten Goodies und Tränke aus dem Kreuz zu leiern. Dem sollte man aber ganz fix Einhalt gebieten und die Frevler in die Schranken weisen.

  • Gods
    Gods
    Publisher
    Accolade (US)
    Developer
    Bitmap Brothers (UK)
    Release
    1993

    Aktuelles zu Gods

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Gods
Gods: Oldskool at it´s Best! - Leser-Test von Van_Helsing
http://www.gamezone.de/Gods-Classic-4105/Lesertests/Gods-Oldskool-at-it-s-Best-Leser-Test-von-Van-Helsing-1001510/
14.02.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/11/gods.jpg
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