Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Godzilla: Destroy all Monsters Melee im Gamezone-Test

    Godzilla dürfte so ziemlich jedem bekannt sein, handelt es sich dabei doch um eines der ältesten Filmmonster überhaupt, welches noch heute sein Unwesen treibt.

    1954 in den TOHO-Studios das erste Mal zum Leben erweckt, begegnete es uns letztens 1998 in Emmerichs epischen Remake. In der Zwischenzeit gab es nicht weniger als 40 Filme, in denen sich Godzilla vom anfänglichen Monster hin zum Menschenfreund entwickelte.

    Die Hintergrundgeschichte zum Godzilla GC-Titel siedelt sich anscheinend in der nahen Zukunft an, in der die Erde von den bösen außerirdischen Vorttak angegriffen wird. Allerdings sind die so schlau, sich nicht die eigenen Finger schmutzig zu machen, stattdessen benutzen sie eine Gedankenkontrollmaschine um die Kontrolle über die irdischen Monster zu erlangen. Mir ihrer Hilfe wollen sie sich die Menschen Untertan machen und natürlich die Herrschaft erringen.

    Das Gameplay allerdings offenbart uns ein astreines Beat'em Up, egal was uns die Story erzählt, in dem wir in die Haut eines der 13 verfügbaren Monster schlüpfen können um die von den Vorttak übernommenen Monster zu besiegen. Als Arenen dienen uns dabei bekannte Stadtkulissen, wie die von Tokyo, San Francisco oder Los Angeles, die man tunlichst in den Kampf mit integrieren sollte, denn die Wolkenkratzer lassen sich hervorragend als Wurfgeschosse einsetzen oder einfach um sich dahinter vor dem Gegner zu verstecken. Der Witz des Games dürfte allerdings in der speziellen Kampftaktik der einzelnen Monster liegen, die nicht nur allesamt ihre Spezialattacke besitzen, wie Godzilla's Energiestrahl oder Anguirus Schall-Brüller, sondern so wie wir es aus den Filmen kennen, aus dem typischen Kampfverhalten überdimensionierter Fleischberge. Denn genau das ist es, was einem vor den Schirm immer wieder zum Lachen bringt und diesen enormen Wiedererkennungswert besitzt, wenn die Monster die ganze Stadt erbeben lassen während das typische Godzillagekreische die nächste Spezialattacke ankündigt.
    An Spielmodi bietet das Game fünf verschiedene an, mit diversen Optionen im Multiplayer-Game, auf dem der Schwerpunkt des Games liegen dürfte, da alle Modi, bis auf das Adventure, für mindestens zwei menschliche Spieler gemacht wurden. Hinter dem bereits erwähnten Adventure verbirgt sich praktisch der Story-Mode, welcher mit einem Intro beginnt, in dem uns die Invasion der Vorttak gezeigt wird und deren Forderung an die Menschheit, woraufhin wir ein Monster nach dem anderen erledigen müssen um die Menschheit von der außerirdischen Macht zu befreien. Der Gegner-Modus wurde ausschließlich für zwei Spieler designt, deren Aufgabe lediglich darin besteht im vorgegebenen Zeitlimit den Gegner KO zu schlagen. Ist die Zeit abgelaufen gewinnt derjenige der weniger Schaden eingesteckt hat. Sehr ähnlich gestaltet sich der Melee-Modus, der allerdings von bis zu vier Spielern gleichzeitig aufgenommen werden kann und der zusätzlich mit Stil-Bonus ausgestattet ist sowie einen KO-Marathon beim Gleichstand anbietet. Der Teamkampf erklärt sich fast von selbst, er funktioniert wie der Melee-Modus, allerdings für mindestens drei, Idealerweise vier Spieler, die sodann im Team gegeneinander antreten können. Ganz anders gestaltet sich der Destruction-Modus, in dem es ausschließlich darum geht, so viel Schaden wie möglich in der ausgewählten Stadt anzurichten. Zwei Minuten haben dazu die Spieler Zeit, um mit möglichst vielen Spezialattacken ganze Landstriche in Staub und Asche zu legen. Der letzte angebotene Modus ist wieder nur alleine zu bestreiten und nennt sich "Survival-Modus". Dabei geht es ausschließlich darum so viele Gegner wie möglich KO zu schlagen, ohne im Verlauf des Spiels ein PowerUp zu bekommen. Somit stellt dieser Modus die schwierigste der angebotenen Herausforderungen dar. Schade dass man ihn nur alleine spielen kann.

    Die Steuerung ist für ein Beat'em Up recht einfach ausgefallen, denn im Grunde gibt es nur eine Schlag- und eine Sprungtaste, eine um in Deckung zu gehen und eine für die Spezialattacke. Freilich kann man sie allesamt zu weiteren Aktionen kombinieren, genauso wie es auf dem Spielfeld diverse Attacken einzusammeln gibt. So kommt man selbst als Einsteiger auf Anhieb recht gut mit der Steuerung zurecht, mit dem einzig kleinem Manko, dass manche Schläge mitunter recht lange zum Ausführen brauchen und man in diesem Zeitraum praktisch handlungsunfähig ist, weil bereits begonnene Moves nicht mehr abgebrochen werden können. Da ist man dann gezwungen zuzusehen wie Godzilla direkt in den Energiestrahl des Gegners springt weil man vor einer Sekunde die Sprungtaste gedrückt hielt. Dieser Umstand sorgt bei unbedarfteren Spielern schon mal für einen Wutausbruch, da der Eindruck entsteht die Steuerung würde nicht alle Befehle umsetzen.

    Die Präsentation hingegen bringt das typische Godzilla-Feeling besser 'rüber als man meinen könnte. Das liegt zum einen an dem hohen Wiedererkennungswert der Monster und vor allem deren Bewegungen, und zum anderen an den relativ großen Arealen auf denen der Kampf stattfindet mit ihren vielen Interaktionsmöglichkeiten. Denn jedes Haus kann in Grund und Boden gestampft oder durch die Luft gewirbelt werden, während man von den Hubschraubern beschossen wird und das Ufo der Außerirdischen versucht uns zu paralysieren. Einzig die unschöne Begrenzung der Städte per grüner Matrix passt nicht so ganz in die schöne Präsentation, sowie der verdächtig oft auftauchende Nebel im Hintergrund. Dafür glänzen die Animationen der Monster durch ihre Authentizität und die Städte durch ihre Detailvielfalt.

    Ebenso authentisch gibt sich die Soundkulisse, die im typischen Godzilla Flair gehalten wurde. Spätestens wenn man das erste Mal Godzillas Kampfschrei aus den Lautsprechern schallen hört, sollten zumindest die Godzilla-Fans hin und weg sein. Der Rest folgt nach dem ersten Spiel, wenn man erkannt hat, dass es sich dabei um einen wirklich gelungenen Fighter handelt, der weit davon entfernt ist nur die Umsetzung einer Filmlizenz zu sein. Denn auch an der Soundkulisse ist deutlich zu erkennen, dass hier jemand mit Herz und Verstand am Werk war.

    Godzilla: Destroy all Monsters Melee (GC)

    Singleplayer
    7,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Sehr gut eingefangene Godzilla-Atmosphäre
    ganz eigene Kampftechniken der Monster
    Sehr interaktive Areale
    Verdächtiger N64-Nebel im Hintergrund
    unschöne Stadtbegrenzungen
  • Godzilla: Destroy all Monsters Melee
    Godzilla: Destroy all Monsters Melee
    Publisher
    Infogrames Entertainment S.A. (F)
    Developer
    Infogrames Entertainment S.A. (F)
    Release
    14.11.2002
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
988932
Godzilla: Destroy all Monsters Melee
Godzilla: Destroy all Monsters Melee im Gamezone-Test
Godzilla dürfte so ziemlich jedem bekannt sein, handelt es sich dabei doch um eines der ältesten Filmmonster überhaupt, welches noch heute sein Unwesen treibt.
http://www.gamezone.de/Godzilla-Destroy-all-Monsters-Melee-Classic-4122/Tests/Godzilla-Destroy-all-Monsters-Melee-im-Gamezone-Test-988932/
13.11.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/11/tv000030_36_.jpg
tests