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  • Golden Axe Warrior: Besiege Death Adder - Leser-Test von Damona

    Golden Axe Warrior: Besiege Death Adder - Leser-Test von Damona Das Land ist in heller Aufruhr. Städte werden zerstört und überall wimmelt es nur von Monstern. Mit Golden Axe Warrior ist SEGA auf dem Mastersystem eine der wenigen Perlen des Systems gelungen. Das Spielsystem orientiert ganz klar am ersten Zelda für das NES, erreicht zwar dessen Beliebtheit und Klasse nicht ganz, ist aber dennoch für jeden Rollenspieler ein Gewinn.

    Die Steuerung des kleinen Mike (ihr könnt den Namen selber bestimmen) ist schnell erlernt. Mit A schwingt er das Schwert oder andere Waffen, mit B lässt er später Zaubersprüche vom Stapel und mit Start öffnet sich ähnlich wie bei Zelda ein Menü, in dem seine Gegenstände und die Karte aufgerufen werden. Wer Zelda gespielt hat, wird sich in dem Spiel schnell zurechtfinden. In fast jedem Abschnitt gibt es unter Bäumen, Steinen etwas zu finden. Manchmal sind dies Helfer, die euch Hörnchen (euer Geld) geben, oder Herzen und Magiebehälter. Aber andere regen sich derart auf und knöpfen euch euer Geld ab, weil ihr deren Unterschlupf zerstört hat. Wie bei Zelda gibt es in jedem Abschnitt Gegner, die ihr besiegen müsst. Anhand der Farbe erkennt ihr wie schwer sie sind. Sind sie grün, könnt ihr sie leicht besiegen. Sind sie blau, vertragen sie schon mehrere Treffer und sind sie rot, ist äußerste Vorsicht geboten.

    Natürlich findet ihr auch Kerker, in denen ihr wie bei Zelda den Boss finden müsst, der euch einen von 9 Kristallen bei Sieg hinterlässt. Ihr braucht alle 9, um Death Adders geheimen Kerker am Ende finden zu können. Suchen, Ausprobieren und taktisches Anwenden der Gegenstände und Waffen ist oberstes Gebot, um alle Geheimnisse entschlüsseln zu können. Dabei ist die Oberwelt so riesig, dass ihr das Spiel anfangs sehr lange spielen werdet.
    Mal muss Mike mit einer Eisglocke Lavafelder einfrieren, mal muss er sogar mit einem Enterhaken Berge hochklettern, um wichtige Schlüsselgegenstände zu finden. Sogar Zauber müssen an bestimmten Stellen entfesselt werden, um weiterzukommen.
    (Tipp: letzten Erdspruch vor Kerker Nummer 6 anwenden)

    In dem Kerkern muss Mike Kerzen eindrücken oder mit Magie Steine entfernen, um versteckte Warpfelder und Schalter zu finden. So erschließt er nach und nach alle Wege, die dank einer Automappe aufgezeichnet werden. In jedem Kerker gibt es bis zu zwei wichtige Gegenstände: neue Waffe und den Schlüsselgegenstand. Ihr dürft keinen Winkel auslassen, denn sonst kann es sein, dass ihr aufgrund der riesigen Welt den Überblick verliert. Wenn auch nur ein Gegenstand ausgelassen wird, kommt ihr bald nicht weiter und dann diesen auszumachen, wo er ist, wird frustig.

    Wie schon erwähnt, bestimmt die Farbe, wie hart ein Gegner ist. Am besten sind gefundene Äxte, die eine bessere Distanzmöglichkeit bieten. Die Zwischen- und Endbosse müssen taktisch bearbeitet werden. Beobachtet genau ihre Verhaltens-weise, um im richtigen Moment zuschlagen zu können. Manchmal kann es sein, dass ihr zuerst mit Magie und dann mit der Waffe zuschlagen müsst. Der Schwierigkeit bei den Gegnern ist im Vergleich zu Zelda schon ziemlich fordernd und könnte Einsteiger Probleme bereiten.

    Speichern könnt ihr nur in den Gasthäusern der Dörfer und wenn ihr geheime Speicherfiguren findet. Bitte sichert euren Stand regelmäßig, damit ihr nicht alles von vorne machen müsst. Sterbt ihr innerhalb der Kerker, fangt ihr an deren Eingang mit jeweils 3 Herzen und 3 Magiebehältern wieder an.

    Besonders die für die frühe Zeit schöne bunte Graphik hat mir bei Golden Axe Warrior besser gefallen als bei Zelda. Musikstücke gibt es nur wenige, diese aber häufig melancholisch, aber die Melodie der Endgegner ist sehr gut gelungen. Schön ist auch, dass man seinen eigenen Namen bereits so früh schon eingeben durfte, was mir bei Rollenspielen persönlich sehr wichtig ist.

    Wer Zelda mag, wird dieses Spiel sicher mögen, aber das Spiel ist klar schwieriger. Die riesige Oberwelt zu erforschen, garantiert aber Langzeitspaß und Freude am Suchen. Ich halte das Spiel für eine echte Perle auf dem Mastersystem und wer es nicht hat, sollte Golden Axe Warrior eine Chance geben, sofern er Rollenspiele mag.

    Negative Aspekte:
    fordernde Endgegner

    Positive Aspekte:
    Schöne Graphik, riesige Oberwelt zum Erforschen

    Infos zur Spielzeit:
    Damona hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Golden Axe Warrior

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Damona
    8.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Golden Axe Warrior
    Golden Axe Warrior
    Publisher
    Sega
    Developer
    Sega
    Release
    27.01.2001

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1002538
Golden Axe Warrior
Golden Axe Warrior: Besiege Death Adder - Leser-Test von Damona
http://www.gamezone.de/Golden-Axe-Warrior-Classic-4170/Lesertests/Golden-Axe-Warrior-Besiege-Death-Adder-Leser-Test-von-Damona-1002538/
12.07.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/05/golden_axe_warrior3.jpg
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