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  • Golden Eye: Rogue Agent im Gamezone-Test

    GoldenEye: Rogue Agent ist ein simpler Shooter, bei dem meist einzig allein pausenloses Ballern zum Sieg führt.

    Der Nintendo DS scheint geradezu prädestiniert für das Shooter-Genre, dafür soll der Touchscreen sorgen, welcher ein ähnliches Spielgefühl für das Handling der Waffen bietet, wie die Maus beim PC. GoldenEye: Rouge Agent, ebenfalls auch für die Heimkonsolen erschienen, ist eines der ersten Spiele für den Nintendo DS, welches diese Steuerung gelungen umsetzen konnte und tatsächlich zeigt, dass man einen Ego-Shooter sehr wohl auch unterwegs spielen kann. Nur hapert es ein wenig am Gameplay, so dass auch dieses etwas andere Bond-Spiel kaum für Aufsehen sorgen wird.

    GoldenEye: Rogue Agent ist das neueste Abenteuer, welches der Thematik des Bond Universums zugrunde liegt und an den Kinofilm Goldeneye angelehnt ist. Wer nun feuchte Augen aufgrund Erinnerungen aus alten Nintendo 64 Tagen bekommt, der sei gewarnt: Mit dem Spiel aus dem Hause Rare hat EAs Titel nichts am Hut. Es handelt sich um ein eigenständiges und vor allem ungewöhnliches Spiel, was die Story angeht. Ein ausgedienter MI6-Agent spielt sich hier in den Vordergrund, welcher im Namen des Auric Goldfinger auf seine Art und Weise die Jagd auf Dr. No beginnt. Während Bond sich eher auf die charmante Art durcharbeiten würde, geht der neue Hauptdarsteller doch etwas rabiater an die Sache, wohl aufgrund des Rausschmisses beim MI6 frustriert und mit ordentlicher Wut im Bauch.

    Konsolennahe Kampagne

    Golden Eye: Rogue Agent Golden Eye: Rogue Agent Die pausenlose Action auf dem Bildschirm wurde von den großen Brüdern der Heimkonsolen übernommen, aufgrund einer leistungsschwächeren Hardware musste jedoch der Umfang des Spieles und auch die Technik stark angepasst werden. Als Handlanger ballert man sich nun in der Kampagne für Goldfinger durch insgesamt nur sechs unterschiedliche, aber zum Teil doch große Welten, um letztendlich im Finale einen Sieg gegen Dr. No einzufahren. Der erste Abschnitt ist noch eine Rückblende, in welcher man den Grund für den Rauswurf erläutert bekommt und mit dem Spiel vertraut gemacht wird. Alle Grundfertigkeiten sind aufgrund verständlicher, jedoch in englischer Sprache gehaltener Erläuterungen schnell erlernt. Unser ehemaliger MI6-Agent kann sowohl am Boden kriechen, als auch an Feinde heranschleichen und diese zu Geiseln machen. Eingesteckte Treffer nagen am Schutzanzug und dann an der Lebensenergie, beides auf dem unteren Schirm mit großen Anzeigen dargestellt. Sinkt die Lebensenergie nahezu auf Null, erinnert ein nervtötendes Peiepen den Spieler an den kommenden Tod. Spätestens in diesem Moment ist der Rückzug ein zwingender Schachzug. Besser gut geklaut als selbst erfunden, wie schon bei den Varianten für die Heimkonsolen erwähnt, regeneriert sich die Lebensanzeige automatisch, was dann doch stark an Halo erinnert.

    Waffen und die gelungene Steuerung

    Golden Eye: Rogue Agent Golden Eye: Rogue Agent Gehör verschafft man sich bei den Gegnern mit jeder Menge Waffen. Standardmäßig ist man mit Granaten und einer kleinen Pistole ausgerüstet, jeder Feind hinterlässt nach seinem Ableben die eigene Waffe, welche man sich kurzerhand schnappen sollte. So gelangt den gefallene Agent an Automatikwaffen, einer Shotgun, einem Raketenwerfer oder gar futuristischen Kalibern. Einige leichtere Waffen können mit einer Hand benutzt werden, so dass gleichzeitig sogar zwei Ballermänner den Kampf unterstützen können. Bei schweren Geschossen benötigt man dagegen schon beide Hände und kann somit nur eine Waffe nutzen. Manche bieten auch ein Zielfernrohr für gezielte Treffer aus der Ferne. Abgefeuert werden die bleihaltigen Argumente mit den jeweiligen Schultertaste (oder einem Button auf dem Screen). Steht man sich dem Gegner Auge in Auge gegenüber, werden statt Waffen auch mal die Fäuste verwendet.

    Golden Eye: Rogue Agent Golden Eye: Rogue Agent Ein ganz besonderes Lob gebührt der Steuerung: Integriert sind einige Varianten, welche alle den Touchscreen voll unterstützen. Hat man sich ein wenig an die besonderen Verhältnisse des Nintendo DS gewöhnt, spielt sich der Shooter durchaus wie ein vergleichbares PC-Spiel mit Maus und Tastatur. Das Steuerkreuz dient zum Bewegen des Agenten, während der Touchscreen das Fadenkreuz auf dem oberen Spielbildschirm bewegt. Somit schaut man sich mit einer Bewegung auf dem Touchscreen um und kann sehr genau seine Gegner anvisieren. Drehungen dagegen sind ab und an etwas umständlich, da die Spielfigur hier etwas zu träge reagiert. Neue Waffen werden durch einen Druck auf das entsprechende Symbol auf dem Touchscreen aufgesammelt und manche Steuerungsvarianten verlangen ebenfalls eine Benutzung der Buttons auf dem Screen. Insgesamt spielt sich GoldenEye aber durchaus gut, vor allem wenn der Stylus für das Zielen verwendet wird.

    Die negative Seite von GoldenEye

    Golden Eye: Rogue Agent Golden Eye: Rogue Agent Weniger lobenswert ist jedoch die spielerische Umsetzung: Zu Beginn der Mission werden Ziele vorgegeben, welche aber ohne größere Gehirnakrobatik durch stures Durcharbeiten der Gebäude automatisch erledigt werden. GoldenEye: Rogue Agent mutiert dabei zu einem Schießbudenspiel, bei dem mit der Waffe im Anschlag lediglich pausenlos auf die Gegner einballert wird. Dabei ist die KI alles andere als gelungen: Unsere Gegenspieler agieren tatsächlich eher wie Figuren einer Spielbude auf dem Jahrmarkt, als Handlanger des gefürchteten Dr. No. Beim Nachladen suchen sie sich nicht mal Deckung und stehen als Kanonenfutter in der Weltgeschichte herum. Nur wenige und immer wieder gleiche Denkspiele lockern die Ballerei auf, sowie einige nette Fallen, die sowohl von den Gegnern, als auch klugerweise von uns ausgelöst werden können. Viel zu schnell hat man die sechs Levels. beispielsweise eine Fabrik oder ein Casino, durchgespielt und kann sich nur noch mit einigen weiteren Schwierigkeitsgraden und freispielbaren Extras unterhalten.

    Golden Eye: Rogue Agent Golden Eye: Rogue Agent Auch wenn der Nintendo DS Titel wahrlich nicht mit den Ablegern der Heimkonsolen mithalten kann, sieht die Grafik auf dem kleinen Handheld dennoch ordentlich aus. Sicherlich wäre noch mehr drin gewesen und teils trüben grobe Pixelflächen die Ansicht, technisch sorgen einige Effekte aber für ein optisch durchaus ansprechendes Erlebnis. Teils nette Lichteffekte, gelungene Animation z.B. beim Ableben der Gegenspieler und ein gutes Leveldesign locken den Spieler. Dagegen stehen die sehr langen Ladezeiten zu Beginn eines Levels und beim Nachladen eines Checkpoints nach dem Ableben. Die Rücksetzpunkte sind zum Teil recht unverständlich und für den Spieler frustrierend verteilt, so dass einige langweilige Abschnitte immer wieder gespielt werden müssen. Das Spielgeschehen wird auf dem oberen Bildschirm dargestellt und läuft die meiste Zeit sehr flüssig. Nur einige wenige Ruckeleinlagen und damit verbundene Steuerungsprobleme trüben den Eindruck. Knackige Waffensounds überzeugen akustisch, während das antiquierte Gedudel von Musik jenseits von Gut und Böse ist.

  • Golden Eye: Rogue Agent
    Golden Eye: Rogue Agent
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Tiburon
    Release
    30.06.2005
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Golden Eye: Rogue Agent
Golden Eye: Rogue Agent im Gamezone-Test
GoldenEye: Rogue Agent ist ein simpler Shooter, bei dem meist einzig allein pausenloses Ballern zum Sieg führt.
http://www.gamezone.de/Golden-Eye-Rogue-Agent-Spiel-4174/Tests/Golden-Eye-Rogue-Agent-im-Gamezone-Test-990312/
21.07.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/07/goldeneye_ds_01.jpg
tests