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  • GoldenEye: Rogue Agent - Trotz passabler Optik und annehmbarer Shooter-Kost kann EAs Produkt nur bedingt überzeugen - von einem prunkvollen N64-Nachfolger ganz zu schweigen. - Leser-Test von hansi

    GoldenEye: Rogue Agent - Trotz passabler Optik und annehmbarer Shooter-Kost kann EAs Produkt nur bedingt überzeugen - von einem prunkvollen N64-Nachfolger ganz zu schweigen. - Leser-Test von hansi Pistole weg, ich bin schneller: Sechs Jahre ist es inzwischen her, als James Bond, seines Zeichens Geheimagent und Frauenverführer, in Rares sensationeller N64-Ouvertüre GoldenEye 007 die Herzen vieler FPS-Liebhaber unaufhaltsam zum Schmelzen brachte. Nachdem in diesem Frühjahr bekannt wurde, dass sich ein Nachfolger in der Entwicklung befindet, geriet die Fangemeinde wiederholt in überschwengliche Ekstase. Mit GoldenEye: Rogue Agent trachtet Electronic Arts nun danach, den Dauerbrenner mit einer geeigneten Fortsetzung auf der aktuellen Konsolen-Generation zu entthronen. Zweifellos ein heikler Plan, der aber ohne Kultfigur James Bond aufgehen soll. Ich möchte euch nicht länger auf die Folter spannen und zeige in meinem fundierten Review, ob sich der actionorientierte Titel den klangvollen Zusatz GoldenEye tatsächlich verdient hat.

    -> The time is ripe to begin afresh
    Wechsel der Fronten: Während ihr in GoldenEye 007 noch mit James Bond höchstpersönlich auf packende Verbrecherjagd gegangen seid, nehmt ihr in GoldenEye: Rogue Agent euren Platz justament auf der dunklen Seite ein, um Erzhalunken Dr. No bei seinem weltweiten Zerstörungsakt dazwischen zu funken. In der Rolle eines motivierten Agenten führt ihr im primären Spielverlauf zahlreiche Aufträge des wohlbekannten Oberganoven Auric Goldfinger aus. In Anbetracht des vorgeschichtlichen Parts werden sich eingefleischte 007-Fans zu Recht fragen, was denn aus der markanten Bond-Atmosphäre geworden ist. Doch da es sich bei Rogue Agent um eine unverblümte GoldenEye-Fortsetzung handelt, kehrten die Entwickler zumindest in einigen Gameplay-Belangen unbefangen an die Wurzeln zurück. Infolgedessen ist z.B. die geschätzte First-Person-Ansicht auch diesmal integriert und verleiht dem Titel immerhin auf den ersten Blick das Flair des Vorgängers. Fernerhin wurde das Gameplay jedoch auch erneuert: Demzufolge könnt ihr euch neuerdings auf die Schusskraft zweier Handwaffen verlassen, um sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand auftauchende Gegnerscharen effektvoll auszulöschen. Ebenso mit von der Partie ist der regenerierbare Schutzanzug, der euch das Einsammeln von unentbehrlichen Powerups erspart, aber - wie schon das Dual-Waffen-System - offenkundig an Bungies Halo 2 erinnert.

    -> My sight is very poor
    Dennoch zeigt sich die neue GoldenEye-Fortsetzung durchdacht und kann vor allem mit einem ausgefallenen Spielelement aufwarten. Wie schon der Titel erahnen lässt, habt ihr im wahrsten Sinne des Wortes ein variierendes Auge und seid somit in der Lage, diverse Spezialfähigkeiten per Tastendruck in das Spielgeschehen einfließen zu lassen. Dadurch könnt ihr z.B. via Röntgenblick durch Türen, Mauern oder Kisten blicken, um zielgerichtet aus dem Hinterhalt anzugreifen. Im späteren Verlauf lässt sich sogar ein optimiertes Schutzschild aufbauen, dass den Feuersturm eurer Widersacher für eine kurze Zeitspanne abmildert. Doch im Gesamten macht ihr vom neuen Eye-Feature nur in den seltensten Fällen Gebrauch, was unbestritten nicht am Spieler, sondern deutlich an der fragwürdigen Umsetzung liegt. Indessen lässt sich auch bei der spielerischen Seite ein eigenartiger Charakter nicht abstreiten. Daher präsentiert sich die gebotene Missionskost fortwährend linear und gibt euch kaum einen Hauch von Freiheit.

  • GoldenEye: Rogue Agent
    GoldenEye: Rogue Agent
    Release
    03.12.2004
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GoldenEye: Rogue Agent
GoldenEye: Rogue Agent - Trotz passabler Optik und annehmbarer Shooter-Kost kann EAs Produkt nur bedingt überzeugen - von einem prunkvollen N64-Nachfolger ganz zu schweigen. - Leser-Test von hansi
http://www.gamezone.de/GoldenEye-Rogue-Agent-Spiel-4175/Lesertests/GoldenEye-Rogue-Agent-Trotz-passabler-Optik-und-annehmbarer-Shooter-Kost-kann-EAs-Produkt-nur-bedingt-ueberzeugen-von-einem-prunkvollen-N64-Nachfolger-ganz-zu-schweigen-Leser-Test-von-hansi-1003195/
16.11.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/12/PZRogueRA49.jpg
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