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  • GoldenEye: Rogue Agent im Gamezone-Test

    "Das Angebot steht noch, Goldfinger" steht auf der kleinen Karte die wir uns unbewusst zu Gesicht führen nachdem wir den berühmtesten aller Geheimagenten, James Bond persönlich, um sein Leben brachten. Aus Trotz oder schlicht weil wir keinen anderen Ausweg mehr sahen haben wir sogleich bei der Gegenseite angeheuert, bei Mr. Goldfinger und seinen Kumpanen. Dumm nur, dass auch die es nicht so ganz ehrlich mit uns meinen, und so kommt es wie es kommen muss, wir finden uns zwischen den Fronten wieder.

    Who's Jimmie?

    Aber Halo! Zwei Waffen gleichzeitig. Aber Halo! Zwei Waffen gleichzeitig. Wer es noch nicht wissen sollte: In GoldenEye - Rogue Agent schlüpfen wir nicht - wie in allen bisherigen James Bond-Spielen - in die Rolle des berühmten Geheimagenten. Nein, dieses mal verschlägt es uns auf die böse Seite, wo wir an der Seite von Dr. No gegen den Geheimdienst ihrer Majestät kämpfen.

    Denn das wir es nicht mit einem richtigen 007-Spiel zu tun haben, bemerken wir recht schnell. Denn das Intro, welches uns nach dem ersten Kapitel präsentiert wird, wirkt irgendwie nicht wie ein Vorspann zu den berühmten Filmen. Auch die Inszenierung des gesamten Spiels erinnert eher an all die bekannten Egoshooter, aber weniger an das typische Bond-Gameplay. Zwar bekommen wir auch in diesem Spiel fast ausschließlich gescriptete und somit vorbestimmte Szenen zu spielen, die meiste Zeit aber sind wir mit dem Schießen beschäftigt. Neuerdings können wir uns auch zwei Waffen gleichzeitig packen, für jede Hand eine, und statt Medipaks zu suchen besitzen wir nun einen Schutzanzug der sich selbst regenerieren kann. Sinkt sein Energieniveau unter eine bestimmte Grenze ist es das Beste sich zurückzuziehen und zu warten bis er wieder aufgeladen ist. Wenn euch diese Mechanik nun bekannt vorkommt, dann liegt ihr genau richtig. Das Feature der zwei Waffen und des Energieanzugs hat man sich nämlich einfach aus Halo 2 geklaut, ganz billig noch dazu. Denn den Waffenwechsel für die rechte Hand nehmen wir mit der X-Taste vor und den für die linke Hand mit der Quadrat-Taste. Es bedient sich also absolut gleich, sogar der Warnton beim erreichen eines niedrigen Energielevels hört sich verdammt bekannt an.

    Details gibts nicht überall Details gibts nicht überall Seinen Namen bezieht Golden Eye aus dem Umstand, dass wir bei unserem letzten Einsatz ein Auge verloren haben, welches durch ein goldenes Auge Ersetzt wurde. Dieses besitzt gar wundersame Eigenschaften, welche sich im Laufe des Spiels auch noch erweitern. Zu Beginn beherrscht es nur die Fähigkeit durch Dinge hindurchzusehen, um beispielsweise versteckte Gegner aufzuspüren. In der Praxis aber ist diese Funktion fast nutzlos, denn weder reicht unser Röntgenblick besonders weit, noch muss man mehr als den Kopf sehen um zu wissen wo die Feinde stehen. Wie erwähnt bekommen wir aber immer mehr Funktionen hinzu, wie die Möglichkeit elektronische Geräte zu hacken und für unsere Zwecke zu benutzen.

    Von Waffen und Gegnern

    Zeig das Köpfchen Zeig das Köpfchen Über die Anzahl ebenso wie über die Auswahl an den vorhandenen Waffen gibt es eigentlich nichts zu mäkeln. Für jeden Gegner gibt es die ideale Waffe, die wir auf Wunsch auch im Doppelpack einsetzen können. Lediglich die ganz großen Wummen benötigen zwei Hände zum tragen. Auch sollte man die großen Waffen nur dann einsetzen wenn man sie unbedingt braucht, denn je größer die verwendete Waffe desto langsamer unser übergelaufener Agent. Neben den bekannten Projektilwaffen steht uns auch eine chemische Pistole zur Verfügung welche den Getroffenen für einige Sekunden erlahmen lässt. In Verbindung mit einer Projektilwaffe ist dies ein recht geschicktes Gerät, da man erst einmal die Gegner festnagelt um sie dann mit der anderen Waffe auszuschalten.

    Ziemlich lustig anzusehen, wie schnell sich die erledigten Gegner auflösen. Noch bevor sie auf dem Boden aufschlagen, nachdem sie tödlich getroffen wurden, gibt es sie auch schon nicht mehr. Statt ihrer materialisiert sich ein Schild zum aufsammeln und der soeben von uns Gegangene hinterlässt noch schnell seine Waffe. Auch Blut oder gar Wunden gibt es nicht zu sehen.

    Böser Bub Böser Bub Die KI der Gegner selbst beschränkt sich auf nervöses hin und her Gelaufe. Schon bald bemerkt man ihr immer gleiches Verhalten und stellt sich darauf ein, was in der Praxis bedeutet einfach zu warten bis der Gegner wieder aus der Deckung hervorkommt. Und er kommt ganz sicher, spätestens nach drei Sekunden wieder vor. Besonders lustig wird dieser Umstand, wenn man hinter einer Kiste versteckt auf die Gegner schießt, die wie Hühner auf einer Stange auf dem Balkon uns gegenüber hin und her Laufen. Wenn das mehrere Gegner gleichzeitig tun, sieht das genau so aus wie die Blechziele am Schießstand der Kirmes, die an einer Schnur festgebunden durch die Gegend wackeln. Richtig fordernde Gegner freilich sind das nicht, und in den höheren Schwierigkeitsgraden ändert sich ihr Verhalten kaum, lediglich die Zielgenauigkeit nimmt zu. Denn besonders im leichten Grad kommt es mitunter zu recht obskuren Szenen, wenn einer der Bösewichter nur zwei Meter von uns entfernt aus allen Rohren feuert und einen Feixtanz aufführt, aber kein einziges Projektil trifft. In solch einer Situation kann man es sich aussuchen, ob man lachend den Abzug betätigt oder doch zu weinen beginnt, ob der unglaublichen Dummheit der Gegner-KI. Aus diesem Grunde empfehlen wir euch dringend die Finger vom leichten Schwierigkeitsgrad zu lassen. Denn er ist mehr als leicht ausgefallen und lässt uns das gesamte Spiel einfach durchzocken, ohne ein einziges Leben zu verlieren.

    Doch auch wenn man sich für den normalen Schwierigkeitsgrad entschieden hat ist man relativ schnell am Ende des Abenteuers angelangt. Ich traue mich behaupten, dass Rogue Agent definitiv das kürzester aller modernen James Bond-Videospiele ist.

    Das goldene Auge

    Fort Knox Fort Knox Auf die Augen gibt es recht gemischte Kost, die uns immer wieder erstaunt innehalten lässt. Denn so mancher Abschnitt sieht schon mehr als mager aus, nur um uns einige Schritte weiter wieder herrlich gestaltete Level zu bieten. So erleben wir ein Bad aus warmen und kalten Schauern die sich regelmäßig abwechseln. Fast könnte man meinen hier etwas Zeitdruck zu entdecken unter dem die Entwickler standen. Positiv hervorzuheben ist die stabile Framerate, die niemals einknickt und uns so ein recht flüssiges Spielen und Zielen gestattet.

    Die Multiplayer-Modi

    Für den Spaß mit Freunden bietet uns Rogue Agent einen Splitscreen-Mode für bis zu vier Spieler gleichzeitig. Dabei stehen uns die Spielvarianten "Showdown", "Team Showdown" und "Vorherrschaft" zur Verfügung. Der von der Xbox her bekannte Mode "Tug-O-War" hingegen fehlt, ebenso wie jegliche Online-Unterstützung. Lediglich per Splitscreen kann man die MP-Modi spielen. Das macht bei den zur Auswahl stehenden Spielvariationen aber nur wenig Sinn, da man die Mitspieler ja ständig vor Augen hat. Einen Überraschungsmoment gibt es so natürlich nicht.

    GoldenEye: Rogue Agent (PS2)

    Singleplayer
    7,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Klassische 007 oder Standard Egoshooter-Steuerung
    klares Missionsdesign
    gut ausbalancierte und unterschiedliche Waffen
    Kaum Bond-Feeling
    sehr kurzes Vergnügen
    starke Schwankungen in der Qualität der Grafik
    sehr einfache Gegner-KI
    superlineares Leveldesign
    kein Online-Support
    nur drei MP-Modi
  • GoldenEye: Rogue Agent
    GoldenEye: Rogue Agent
    Release
    03.12.2004

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Iron Man Release: Iron Man Sega , Secret Level
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990098
GoldenEye: Rogue Agent
GoldenEye: Rogue Agent im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/GoldenEye-Rogue-Agent-Spiel-4175/Tests/GoldenEye-Rogue-Agent-im-Gamezone-Test-990098/
07.12.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/12/TV2004120710200700.jpg
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