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  • Gotcha Force im Gamezone-Test

    Ungeachtet der zur Zeit schwierigen Marktsituation des Gamecubes setzt Japan-Hersteller Capcom seine engagierte Unterstützung für Nintendos Konsole unbeirrt fort.

    Nur für Japaner?
    Gotcha Force im Gamezone-Test Der neueste Sprössling aus Capcoms Exklusiv-Lineup ist "Gotcha Force", welches mit einer auf den ersten Blick höchst kuriosen und eigenwilligen Genre-Mixtur aufwartet: Als Inspirationsquellen dienten dabei ganz offensichtlich erfolgreiche Serien wie "Pokemon", "Gundam" und das hauseigene "Powerstone", angereichert mit einer quietschbunten Anime-Präsentation. Ein ganz klarer Fall für die abgehärteten Nippon-Freaks unter uns...

    Das Spielprinzip von "Gotcha Force" ist so abschreckend-simpel wie auch potenziell suchterzeugend: In der Rolle japanischer Kids, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mittels ihrer Spielzeug-Kampfeinheiten ("Gotcha Borgs") die Welt vor einer dunklen Macht zu retten, ballert und prügelt sich der Spieler mit Mechs, Panzern, Ninjas und vielen weiteren möglichen Einheiten durch Hunderte von Mini-Missionen. Gespielt wird aus der Third-Person-Perspektive in abgeschlossenen Arenen, oft unterstützt von einem NPC-Charakter. Jeder Gotcha Borg verfügt über maximal vier verschiedene Angriffsmöglichkeiten, darunter Fern- und Nahkampfattacken sowie Spezialmanöver, welche jeweils noch zu kleinen Combos verbunden werden können. Im Kampf werden Gegner mittels der Lock-On-Funktion direkt aufs Korn genommen, mittels der Schultertasten kann man zwischen Kontrahenten hin und her wechseln. Da die Kamera somit automatisch immer die Bewegung des jeweiligen Gegners verfolgt, wird's leider hin und wieder recht unübersichtlich - bis man sich wohl oder übel an die zahlreichen ruckartigen Schwenks gewöhnt hat. Erfordern noch die ersten Schlachten im Normalfall nicht mehr als wahlloses Knopfgedrücke , spielt gekonntes Timing gerade im späteren Spielverlauf eine zentrale Rolle: Wer bis dahin den fliegenden Wechsel zwischen Ausweichen und Angriff nicht gut beherrscht, wird sich denkbar schwer tun. Echte Missionsziele gibt es fast gar nicht: Bis auf die sporadisch eingestreuten, teils extrem schwierigen Bosskämpfe gilt es sonst meist, die gegnerischen Truppen nach und nach dem Erdboden gleich zu machen. Taktische Aspekte sind dabei nur im Vorfeld eines Kampfes bei der Verwaltung der eigenen Armee zu finden. Während es in den ersten Spielstunden noch keine wirkliche Rolle spielt, mit welchen Gotcha Borgs man ins Feld zieht, ist es in späteren Abschnitten von entscheidender Bedeutung, seine Mannschaft in Hinblick auf einen bevorstehenden Kampf optimal aus den zur Verfügung stehenden Borgs zusammengestellt zu haben.

    Während die eigentlichen Gefechte auf Dauer recht eintönig werden können, ist es der Sammelaspekt des Spiels, welcher über einen langen Zeitraum bei der Stange hält. Fortwährend werden nach gewonnenen Kämpfen aus insgesamt über 200 verschiedenen Gotcha Borgs neue Spielfiguren und Einzelteile freigeschaltet, mit welchen die aus bis zu dreißig Einheiten bestehenden Armeen aufgestockt und verändert werden dürfen. In der sogenannten Gotcha Box können die Armeen gebildet, die einzelnen Borgs sortiert und zu jeder Einheit hilfreiche Informationen zu den jeweiligen Moves und Einsatzmöglichkeiten abgerufen werden. Viele Gotcha Borgs sind - gemessen an einer Skala von A bis D - nur selten zu ergattern; umso erfreulicher ist hierbei die Möglichkeit, die eigenen Borgs mit einem Kumpel via Memorycard zu tauschen. Darüber hinaus kann man sich im Multiplayer-Modus für bis zu vier Teilnehmer im Splitscreen mit den Armeen anderer "Gotcha Force"-Besitzer messen; ein Feature, das - Freunde mit eigenen Truppen auf der Memorycard vorausgesetzt - nochmals einen ganz eigenen Reiz entwickeln kann.

    Technisch bewegt sich "Gotcha Force" durchweg auf solidem Niveau; zwar sind die grundsätzlich einfallsreich gestalteten Umgebungen eher schlicht gehalten, dafür flimmert die effektreiche Action bis auf einige Ausnahmen recht flüssig über die Mattscheibe. Die Präsentation des Spiels ist es letztlich, was viele Spieler schon von vorneherein vergraulen dürfte. "Gotcha Force" ist in Sachen Design sehr japanisch geraten, und dies betrifft sämtliche Aspekte des Spiels. Angefangen bei der seltsamen Story, über die teils sehr skurrilen Figuren und Borgs bis hin zur aufdringlichen Musik und Sprachausgabe wird der westliche Spieler mit einer schwer verkraftbaren Reizüberflutung konfrontiert.

    Gotcha Force (GC)

    Singleplayer
    6,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Unmengen von Missionen ...
    motivierender Sammelaspekt inkl. Tauschfeature
    viele nett gestaltete Spielfiguren
    ... die leider kaum Abwechslung bieten
    teils extrem hektisch und unübersichtlich
  • Gotcha Force
    Gotcha Force
    Release
    19.02.2004
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
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1019609
Gotcha Force
Gotcha Force im Gamezone-Test
Ungeachtet der zur Zeit schwierigen Marktsituation des Gamecubes setzt Japan-Hersteller Capcom seine engagierte Unterstützung für Nintendos Konsole unbeirrt fort.
http://www.gamezone.de/Gotcha-Force-Classic-4355/Tests/Gotcha-Force-im-Gamezone-Test-1019609/
26.02.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/03/8_1102.jpg
tests