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  • Grand Theft Auto 4: Aller Anfang ist schwer - Leser-Test von Yoshi256

    Grand Theft Auto 4: Aller Anfang ist schwer - Leser-Test von Yoshi256 Quelle: Computec Media Kleine Anmerkung: Ich hab das Review auch bei MyConsol veröffentlicht (gibt schließlich ein Gewinnspiel.;)), dort heiße ich aber Jan Hendrik. Wenn ihr dort auf mein Profil klickt, könnt ihr meinen Nickname Yoshi256 lesen.

    New York, wohl keine andere Stadt verkörpert das Gefühl des Neubeginns besser.
    Millionen Menschen aus aller Welt betraten vor den Toren New Yorks erstmals amerikanischen Boden, in der Hoffnung auf ein besseres Leben und einen Neuanfang.
    New York, im Spiel Liberty City genannt, bedeutet auch für den Hauptprotagonisten Niko Belic und die Entwickler Rockstar North einen Neuanfang.
    GTA IV, das im April 2008 erschien, ist das erste GTA für die neue Konsolengeneration.
    Dank der Hardwarepower von PS3 und XBOX 360 konnte Rockstar Games dem Comic-Stil der drei PS2-GTAs ade sagen und erstmals eine fast fotorealistische Spielwelt erschaffen. Der technische Quantensprung zwischen dem letzten GTA, GTA San Andreas, und GTA IV ist gewaltig.
    Niko Belic stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien und kommt nach Liberty City, auf Wunsch seines Cousins Roman. Dieser hat ihm stets in E-Mails von dem Leben in Amerika vorgeschwärmt, dabei aber „ein wenig“ übertrieben. Statt der Villa und dem Luxusschlitten, findet Niko nach seiner Ankunft nur ein schäbiges Apartment vor und statt in einem Ferrari holt ihn Roman in einem Taxi ab. Er besitzt nämlich ein Taxiunternehmen. Leider hat sein Cousin, im Grunde ein herzensguter Kerl, eine Schwäche fürs Glücksspiel und pflegt den Umgang mit einigen windigen Personen. Niko versucht fortan Roman zu helfen und dabei gleichzeitig seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Ein Verräter, den er noch aus Serbien kennt, hat irgendwo in New York Unterschlupf gefunden und Niko will ihn unbedingt wieder finden.
    Die Story von GTA IV gehört zu den Stärken des Spiels, sie wirkt erwachsener und ernster als in den Vorgängern. Der bekannte Humor der Serie kommt aber trotzdem nicht zu kurz.
    In spielerischer Hinsicht ähnelt GTA den Vorgängern mehr, die meisten Missionen laufen nach dem bekannten „Fahre zu X – Verfolge X - Töte X – Fahre wieder zurück“ Schema ab.
    Der Abwechslungsreichtum der Missionen steht deutlich hinter dem von GTA San Andreas zurück. Beim ersten Next-Gen GTA wurde das Hauptaugenmerk auf das technische Grundgerüst gelegt und nicht auf spielerische Feinheiten.
    So kam es, dass viele Spieler von Liberty City ähnlich ernüchtert waren wie Niko Belic.
    Anders fielen die Reaktionen der Fachpresse aus, GTA IV wurde in den Himmel gejubelt und ist eines der bestbewerteten Videospiele aller Zeiten, kein Spiel auf XBOX 360 und PS3 konnte bei Metacritics eine so hohe Durchschnittswertung erzielen.
    Die Wahrheit liegt meiner Ansicht nach irgendwo dazwischen. Es ist eine wahre Freude durch das liebevoll modellierte Liberty City zu cruisen, wer nur stur der Hauptstory folgt, dürfte sich aber spätestens nach dem zehnten Mordauftrag beginnen zu langweilen. Aufwändig geskriptete Missionen in denen man als Beifahrer nur das Fadenkreuz bewegt, finden sich gar nicht im Spiel.
    Hauptkritikpunkte an der GTA Serie waren immer das Ziel- und Speichersystem. Beides wurde in GTA IV verbessert. So speichert das Spiel automatisch nach Abschluss einer Mission und bei Scheitern kann man die Mission wiederholen ohne noch mal die gesamte Anfahrt zu bewältigen. Das Zielsystem macht kaum noch Probleme und funktioniert wie die gesamte Steuerung sehr eingängig. Die Fahrzeugsteuerung hat sich auch etwas gewandelt, so kann man nun gefühlvoll mit den Schultertasten Gas geben und Bremsen, wegen der realistischeren Fahrphysik ist dies auch vonnöten.
    Die Grafik von GTA IV ist ein zweischneidiges Schwert. Das Spiel besitzt und eine grandiose Weitsicht und sieht deutlich besser aus als aktuelle Open World Games wie Infamous, Der Pate II und Prototype. Allerdings ist im Hintergrund immer ein Flimmern zu erkennen, sodass die Grafik nicht ganz sauber wirkt. Die Framerate ist gewohnt niedrig, geht aber nur selten in die Knie. Optisches Highlight sind die Wetter- und Lichteffekte. Atmosphärisch steckt GTA IV jedes andere Open World Game locker in die Tasche. Die Stadt wirkt lebendig und an fast jeder Straßenecke kann man witzige Details erkennen.
    Die Radiosender und der Sound im Allgemeinen gehören serientypisch zur absoluten Oberklasse im Videospielsektor, der Soundtrack ist sogar der umfangreichste der bis dato in einem Videospiel vorhanden war.
    Neben der 20-30 Stunden langen Singleplayer-Kampagne bietet das Spiel auch mehrere Multiplayer-Modi. Neben klassischen Modi wie Deathmatch gibt es auch noch einige innovativere Modi, vor allem Mafia Jobs ist einen Blick wert.
    Der Multiplayer-Modus stellt keinen Kaufgrund dar, ist aber eine willkommene Ergänzung.
    XBOX 360 Besitzer können sich für 20 Euro noch das gelungene Add-On The Lost&Damned runterladen, sowie ab Herbst 2009 „The Ballad of Gay Toni“. In beiden Erweiterungen spielt mal einen neuen Hauptcharakter und erlebt Liberty City aus einem anderen Blickwinkel.

    Fazit:

    GTA IV ist nicht einfach nur ein Videospiel, es ist ein Teil der westlichen Popkultur. Der Hype im Vorfeld war gigantisch, die Werbekampagne enorm und sogar die Tagesthemen widmeten dem Spiel einen Bericht.
    Rockstar Games gelang der Einstieg in die neue Konsolengeneration mit einem Paukenschlag. Vor allem die technische Finesse des Spiels überrascht, war doch der Vorgänger eher ein hässliches Entlein.
    Spielerisch konnte man leider keinen Schritt nach vorne machen, zwar wurde einige Nervfaktoren beseitigt, aber das Missionsdesign und Spieldesign stammen noch aus der letzten Konsolengeneration.
    Trotzdem ist auch der neueste Ableger ein Muss für jeden Action- und GTA Fan, Spieler die mit GTA bisher nicht viel anfangen konnten, werden aber wohl auch von Teil 4 nicht bekehrt werden können.

    Negative Aspekte:
    Langweiliges Missionsdesign, kleine technische Macken, keinerlei spielerische Innovationen

    Positive Aspekte:
    Grandiose Weitsicht, Beeindruckende Atmosphäre, Interessante Story, Nette Online-Modi

    Infos zur Spielzeit:
    Yoshi256 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Grand Theft Auto 4

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Yoshi256
    9.3
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Grand Theft Auto 4
    Grand Theft Auto 4
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Release
    29.04.2008

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Grand Theft Auto 4
Grand Theft Auto 4: Aller Anfang ist schwer - Leser-Test von Yoshi256
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06.07.2009
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